Von Müll und Menschen

24. Juli 2019 von Clémence Leclair
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Im Film Trash on Mars (dt. Müll auf dem Mars) finanziert ein dicklicher tschechischer Unternehmer eine absurde Expedition ins Weltall, um seine Liebhaberin zu heiraten. Bei der Wahl des Reiseziels hat er „Mars“ verstanden, während sie eigentlich „Marseilles“ meinte. Doch das hält sie nicht auf: sie begeben sich auf die Reise, und mit ihnen ein buntes und abenteuerliches ‚Forscher_innenteam‘. Am Ende wird es aber für das Grüppchen weder um Forschung noch um Teamfähigkeit gehen.

Die Schwere nasskalten Schweigens

07. Juni 2019 von Markus Klunk
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In seinem Spielfilm-Debüt Teret (The Load, 2018) wirft der serbische Regisseur Ognjen Glavonić ein Schlaglicht auf die Ermordung von Zivilisten im Kosovokrieg; erzählt aus der Perspektive des Trucker-Fahrers Vlada, der eine Last auf sich nehmen muss, die mehrere Generationen zu tragen haben.

Jugendkino in Cottbus: Sektion U18 und jünger

14. Mai 2019 von Franciszek Drąg
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In der Festivalsektion U18 Wettbewerb Jugendfilm des FilmFestival Cottbus 2018 konnte man einige Jugendfilme aus Polen, Tschechien und Deutschland sehen. Die Auswahl war tatsächlich vielfältig, was sich schon anhand der drei hier besprochenen Filme sehen lässt.

Der Preis der Berufung

13. Mai 2019 von Amanda Beser
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Wenn der Wahn an die Tür einer heteronormativen Kernfamilie klopft und sich das Empusa-Wesen Namens „Manananggal“ erhebt, wenn die Selbstverwirklichung einer Mutter und Hausfrau zu bersten beginnt, gar eine sexuelle Revolution einzuleiten droht, dann befindet sich das kollektiv-erschrockene Publikum mitten in Ana Urushadzes internationalpreisgekröntem Drama-Debüt – Saschischi Deda (Scary Mother, 2017).

(Keine) Einfache Entscheidung

02. Mai 2019 von Jonas Frankenreiter
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Plötzlich Vater und dann auch noch alleinerziehend: Dieses Schicksal ereilt Erik im Film Võta või jäta (Take it or Leave it, 2018), der auf fast dokumentarische Weise zeigt, welche Veränderungen ein neuer Lebensabschnitt in sich birgt.

Frauenfiguren im Zentrum der Peripherie

18. April 2019 von Valentina Smirnova
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Zwei Filme über Frauen in komplizierten Lebenssituationen – beide mit den Frauennamen als Titel – waren in diesem Jahr Preisträger_innen beim Filmfestival Cottbus. So unterschiedlich das Schicksal von Ajka und Irina auch sein mag: Beide sind Gefangene (an) der Peripherie.