Russland, vom Schopf der Welt betrachtet…

9. März 2009 von Ines Steger
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Vom Rand der Welt betrachtet sieht Russland ganz anders aus – wie auch „Jewropa“. Mariusz Wilks Tagebuch aus Karelien führt in die Abgeschiedenheit der Onegaregion, in einen faszinierenden Kulturraum, den es zu entdecken gilt.

Die Hölle in mir – die Hölle mitten in Europa

25. Februar 2009 von Martin Sanner
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Eine junge Frau sitzt in einer kroatischen Strandbar und trinkt, um zu vergessen. Doch vergeblich. Vor dem Koma kommt immer das schmerzhafte Erinnern und der unbestechlich deliriöse Blick auf die trostlose Gegenwart. In ihrem Debütroman Rio Bar schreibt Ivana Sajko über kaum zu ertragende Befindlichkeiten im Nachkriegskroatien.

Das Wort kommt vor dem Gegenstand

13. Februar 2009 von Mariko Higuchi
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In Viktor Pelevins neuem Roman Das fünfte Imperium geht es um Vampire, Götter und die Essenz unserer Existenz. Mit dem Bibelzitat „Am Anfang war das Wort.“ läutet Pelevin einen (von Vampiren geführten) metasprachlichen Diskurs über die Textualität der Welt ein und thematisiert den Schreibprozess als Weltenschöpfung.

„Sie konnten mich nicht dazu zwingen, sie zu hassen“

9. Februar 2009 von Alexander Kratochvil
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‚Schuld und Sühne’ ist laut tschechischer Literaturkritik ein zentrales Motiv des Romans Selský baroko (Bauernbarock) von Jiří Hájíček, und tatsächlich ist das Problem der Verantwortung für Ereignisse während der stalinistischen Periode eine zentrale Frage des Textes.

Nachrichten aus der Heimat auf der anderen Seite des Flusses

2. Februar 2009 von Peter Zajac
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Petržalka ist das größte Wohngebiet der Slowakei, in dem man niemals da ankommt, wo man hin will. Schlafcontainer, Spritzen und Hip-Hop. Petržalka ist die imaginäre Stadt in Jana Beňovas Buch Plán odprevádzania. Cafe Hyena (Der Geleitplan. Café Hyäne).

Ein Kopfumfang voller Geschichten

19. Dezember 2008 von Jadwiga Grunwald
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Ein aus der Wehrmacht desertierter Deutscher, der in der polnischen Untergrundarmee kämpft. Eine Frau, die bei polnischen Zieheltern aufwächst und nach über fünfzig Jahren ihrer leiblichen Mutter begegnet. – Włodzimierz Nowaks Reportagen fangen polnisch-deutsche Schicksale ein.