„Sie konnten mich nicht dazu zwingen, sie zu hassen“

9. Februar 2009 von Alexander Kratochvil
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‚Schuld und Sühne’ ist laut tschechischer Literaturkritik ein zentrales Motiv des Romans Selský baroko (Bauernbarock) von Jiří Hájíček, und tatsächlich ist das Problem der Verantwortung für Ereignisse während der stalinistischen Periode eine zentrale Frage des Textes.

Nachrichten aus der Heimat auf der anderen Seite des Flusses

2. Februar 2009 von Peter Zajac
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Petržalka ist das größte Wohngebiet der Slowakei, in dem man niemals da ankommt, wo man hin will. Schlafcontainer, Spritzen und Hip-Hop. Petržalka ist die imaginäre Stadt in Jana Beňovas Buch Plán odprevádzania. Cafe Hyena (Der Geleitplan. Café Hyäne).

Ein Kopfumfang voller Geschichten

19. Dezember 2008 von Jadwiga Grunwald
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Ein aus der Wehrmacht desertierter Deutscher, der in der polnischen Untergrundarmee kämpft. Eine Frau, die bei polnischen Zieheltern aufwächst und nach über fünfzig Jahren ihrer leiblichen Mutter begegnet. – Włodzimierz Nowaks Reportagen fangen polnisch-deutsche Schicksale ein.

Ernüchterungen in Zagreb

26. November 2008 von Maximilian Sekira
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Izlaz Zagreb Jug (Ausfahrt Zagreb Süd) und Oči (Kalda): Zwei Romane, mit denen Popović ein Porträt seiner Generation vorlegt und die gesellschaftlichen Transformationen in Kroatien und Zagreb fühlbar macht. Mit beißendem Witz werden hier die Orientierungslosigkeit und die Desintegration durch die neuen Verhältnisse beschrieben…

Matrix auf Polnisch

6. Oktober 2008 von Magdalena Marszałek
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Es ist eine gewaltige poetische Hybride, mit Wucht zusammengefügt zu einem vielstimmigen Stück aus Lyrischem, Erzählendem aber auch Satirisch- Polemischem – mit Anklängen an die Oper und das antike Drama. Verteilt auf viele Stimmen und einen Chor wird in Ein Stück über Mutter und Heimat (Utwór o Matce i Ojczyźnie) von Bożena Keff eine schmerzhafte Mutter-Tochter-Geschichte erzählt, gesungen, gebrüllt.

„Sekond Hend“ – Mythen und Geschichten über die Krim

12. September 2008 von Tatjana Hofmann
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Das Land der Goten, Zufluchtsort der Griechen, Erinnerungsort an mehrere Kriege und überhaupt das Allunionssanatorium der Sowjetunion befinden sich allesamt auf der Krim – wenn man Texten über sie glauben darf. Nicht nur literarische Werke füllen diesen Raum in der heutigen Ukraine kreativ aus, sondern auch wissenschaftliche.