Vom Mädchen mit der roten Kappe

16. Juni 2008 von Roswitha Kersten-Pejanić
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Jurica Pavičić hat sich bei Charles Perrault und den Gebrüdern Grimm bedient und doch mehr als nur eine moderne Version eines alten Volksmärchens geschaffen. Sein fünfter Roman, Crvenkapica (Rotkäppchen), enthält alles, was ein guter Thriller braucht und überzeugt zudem als Sozialstudie der kroatischen Nachkriegsgesellschaft.

Ein lyrischer Kreuzweg

27. Februar 2008 von Anne Krier
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Die Lyrik der russischen Avantgardedichterin Nina Chabias lässt eine Welt im Taumel sinnlichen Empfindens und Erleidens entstehen, in der Lust und Schmerz, Erotik und Glaube miteinander verschmelzen. Eine Wiederentdeckung.

Wieviel Europa erträgt ein Balkan?

17. Dezember 2007 von Miranda Jakiša
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Warum herrscht Unfriede und Kampf auf dem Balkan? Richard Swartz bekam 21 Antworten auf diese Frage, die er südosteuropäischen Autoren zwischen Slowenien und Albanien stellte. Die Antworten hat Europa verdient.

Durchsichtigkeit

6. November 2007 von Michael Zgodzay
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„Es gibt etwas Durchsichtiges“ – sagt Aristoteles in De Anima. Marek Bieńczyk nimmt ihn beim Wort und macht sich auf die Suche. Dem griechischen Wort diaphanes – zu deutsch: durchsichtig –, widmet er sein neues Buch.

Leuchtender Solitär

6. Februar 2007 von Claudia Husch
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Aus solcher Nähe mussten wir ihn noch nie ertragen – in Sommer in Baden-Baden präsentiert uns Leonid Cypkin die Reise der frisch verheirateten Dostojevskijs nach Deutschland mit bestürzendem Gespür für die Leerstellen, die sie in ihren für die Öffentlichkeit bereinigten Tagebüchern und Briefen gelassen haben.

Hakenkreuz, Kreuz und Stern?

10. Januar 2007 von Matthias Meindl
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Michail Ryklin – der Moskauer Philosoph, hierzulande bekannt vor allem als Moskauer Dialogpartner der französischen Dekonstruktion sowie durch seine Essaysammlungen zu Nationalsozialismus und Stalinismus, hat im Suhrkamp-Verlag ein Buch veröffentlicht, das er zu schreiben nicht vorhatte, dessen Niederschrift sich spontan entwickelte als Chronik traumatischer Ereignisse.