Die Schwere nasskalten Schweigens

Glanovic
07. Juni 2019 von Markus Klunk
nachgegangen

In seinem Spielfilm-Debüt Teret (The Load, 2018) wirft der serbische Regisseur Ognjen Glavonić ein Schlaglicht auf die Ermordung von Zivilisten im Kosovokrieg; erzählt aus der Perspektive des Trucker-Fahrers Vlada, der eine Last auf sich nehmen muss, die mehrere Generationen zu tragen haben.

Jugendkino in Cottbus: Sektion U18 und jünger

corkabeitrag
14. Mai 2019 von Franciszek Drąg
nachgegangen

In der Festivalsektion U18 Wettbewerb Jugendfilm des FilmFestival Cottbus 2018 konnte man einige Jugendfilme aus Polen, Tschechien und Deutschland sehen. Die Auswahl war tatsächlich vielfältig, was sich schon anhand der drei hier besprochenen Filme sehen lässt.

Der Preis der Berufung

Scary_mother
13. Mai 2019 von Amanda Beser
nachgegangen

Wenn der Wahn an die Tür einer heteronormativen Kernfamilie klopft und sich das Empusa-Wesen Namens „Manananggal“ erhebt, wenn die Selbstverwirklichung einer Mutter und Hausfrau zu bersten beginnt, gar eine sexuelle Revolution einzuleiten droht, dann befindet sich das kollektiv-erschrockene Publikum mitten in Ana Urushadzes internationalpreisgekröntem Drama-Debüt – Saschischi Deda (Scary Mother, 2017).

(Keine) Einfache Entscheidung

Frankenreiter
02. Mai 2019 von Jonas Frankenreiter
nachgegangen

Plötzlich Vater und dann auch noch alleinerziehend: Dieses Schicksal ereilt Erik im Film Võta või jäta (Take it or Leave it, 2018), der auf fast dokumentarische Weise zeigt, welche Veränderungen ein neuer Lebensabschnitt in sich birgt.

Frauenfiguren im Zentrum der Peripherie

Ayka_Beitragsbild
18. April 2019 von Valentina Smirnova
nachgegangen

Zwei Filme über Frauen in komplizierten Lebenssituationen – beide mit den Frauennamen als Titel – waren in diesem Jahr Preisträger_innen beim Filmfestival Cottbus. So unterschiedlich das Schicksal von Ajka und Irina auch sein mag: Beide sind Gefangene (an) der Peripherie.

Von den Rändern her: „Poetry & Performance. The Eastern European Perspective” in Zürich

White cubes und Sound-Duschen. @ Jan Říčný, Copyright RCNKSK
3. Januar 2019 von Jelica Popović
nachgegangen

Bereits bei der Aussprache des Titels werden die Besucher_innen dieser Ausstellung auf einen besonderen Umgang mit Sprache eingestimmt: die drei Ps, die drei Plosive, erinnern aus heutiger Sicht ein wenig ans Beatboxen. Der Titel steht für das von Tomáš Glanc und Sabine Hänsgen realisierte Konzept, das als einzigartige Installation vom 15. September bis 28. Oktober 2018 in der Shedhalle Zürich zu sehen war.