Frauenfiguren im Zentrum der Peripherie

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18. April 2019 von Valentina Smirnova
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Zwei Filme über Frauen in komplizierten Lebenssituationen – beide mit den Frauennamen als Titel – waren in diesem Jahr Preisträger_innen beim Filmfestival Cottbus. So unterschiedlich das Schicksal von Ajka und Irina auch sein mag: Beide sind Gefangene (an) der Peripherie.

Von den Rändern her: „Poetry & Performance. The Eastern European Perspective” in Zürich

White cubes und Sound-Duschen. @ Jan Říčný, Copyright RCNKSK
3. Januar 2019 von Jelica Popović
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Bereits bei der Aussprache des Titels werden die Besucher_innen dieser Ausstellung auf einen besonderen Umgang mit Sprache eingestimmt: die drei Ps, die drei Plosive, erinnern aus heutiger Sicht ein wenig ans Beatboxen. Der Titel steht für das von Tomáš Glanc und Sabine Hänsgen realisierte Konzept, das als einzigartige Installation vom 15. September bis 28. Oktober 2018 in der Shedhalle Zürich zu sehen war.

Blicke zu den Peripherien

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20. Februar 2018 von Elisabeth Müller & Irine Beridze
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Wie im vorigen Jahr sind im Rahmen des studentischen Projekts „Filmkritisches Schreiben“ Studierende der Universität Potsdam zum Cottbuser FilmFestival für mittel- und osteuropäisches Kino im November 2017 gefahren. Der Bericht gibt einen Überblick über das Programm der letzten Edition des Festivals. Einzelne Rezensionen, auf die wir verlinken, werfen einen tieferen Blick auf die Hauptsektion „Wettbewerb Spielfilm“.

Einblicke in das 26. FilmFestival für osteuropäisches Kino in Cottbus

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3. April 2017 von Irine Beridze, Agnes Bressa u.a.
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Im Rahmen des studentischen novinki-Projekts „Filmkritisches Schreiben“ haben Studierende der Universität Potsdam im November 2016 das 26. FilmFestival für osteuropäisches Kino in Cottbus besucht. Ein Bericht über das Event sowie mehrere Filmbesprechungen geben Einblicke in das Programm der letzten Ausgabe des Festivals.

Tristia – Taistra. Von Ovid über Mandelʼštam zu Marcel Beyer.

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10. Februar 2015 von Janika Rüter
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Die Himmel sind leer, die Vögel längst fortgezogen. Die Auguren schließen die brennenden Augen, Wimpernhaar, stechend (Osip Mandelʼštam). Sie sind müde von der verflogenen Zukunft, die sie geschaut haben. Vielleicht sind sie auch müde, weil die Bilder seit jeher eigentümlich sich gleichen, wie jene von Verbannung und Verlust, wie sie mit Ovid und später Osip Mandelʼštam aufziehen, zuletzt in Graphit nachgezeichnet von Marcel Beyer.

Die Erfinder der „erfundenen Dichter“ fahren mit ihrem Autor in dessen Heimat

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22. Dezember 2014 von Studierenden der HU Berlin
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In einer free style Reportage berichten Studierende, die gemeinsam mit Jurij Andruchovyč das Lyrikfestival Meridian Czernowitz in der Ukraine besucht haben, von ihren Eindrücken und Begegnungen mit einem Land, das nicht wenige bis dahin nur aus den Nachrichten kannten. Jurij Andruchovyč hat in Berlin mit seinem Auftrag, im Seminar eigene DichterInnen zu „erfinden“, Eindruck hinterlassen und ukrainische Literatur und Kultur lebendig erfahrbar gemacht.