Drei Dramen und eine Utopie?

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1. Oktober 2007 von Yvonne Pörzgen
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Den Ort, an dem alle Menschen glücklich sein können, gibt es leider nicht. Wie die ideale Gesellschaft aber auszusehen hat, darüber haben sich im 19. Jahrhundert in Russland viele Menschen Gedanken gemacht. Der britische Dramatiker Tom Stoppard hat das Leben der beiden russischen Gesellschaftskritiker und Utopisten Michail Bakunin und Aleksandr Gercen in drei abendfüllenden Stücken auf die Bühne gebracht.

Herbarien aus Zelluloid

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3. November 2006 von Lucia Zimmermann
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Kartoffeln und Tomaten verschimmeln irgendwann, auch im Kühlschrank. Die junge Petersburger Künstlerin Inna Pozina sammelt deren Formen und Farben. In Filmen und anderen „gesammelten“ Werken fängt sie Beobachtungen und Erinnerungen ein und macht Haltbares daraus.

Realität und Erlösung

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3. November 2006 von Florian Kemmelmeier
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Zwischen einer Warschauer Unterführung und dem Mars, zwischen Sozialkritik und Sinnsuche bewegt sich Jan Klata, der mit Sicherheit als auffälligster Vertreter des neuen polnischen Theaters gelten kann. Uniform, Irokesenschnitt und Rosenkranz sind die Markenzeichen des jungen Regisseurs und überzeugten Katholiken, der 2006 mit Trzy stygmaty Palmera Eldritcha in Krakau und Weź, przestań! ín Warschau einen Kontrast zu inszenieren scheint.