Zweites Miłosz-Festival in Krakau

21. Juni 2011 von Peter Wegenschimmel
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Schnell zur Hand ist die Vorstellung von Krakau als einer Hauptstadt für Poesie. Der steinere Mickiewicz im Blitzlichtgewitter, stellt man sich vor, trifft sich hier mit dem Renaissancedichter Jan Kochanowski, den eine Skulptur in den Tuchhallen zeigt. „Genau der richtige Ort“, dachten Wisława Szymborska und Czesław Miłosz und besorgten hier 1997 und 2000 die Krakauer Dichtertreffen. Auch 2011 hält man Krakau noch für die geeignete Kulisse eines Poesiefestivals.

Club der polnischen Versager

5. Oktober 2010 von Jakub Rapsch
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Der Club der polnischen Versager ist ein verspielter Ort der Berliner Kulturlandschaft; ein Gesamtkunstwerk, das das Versagen und den Misserfolg zelebriert und so – paradoxerweise – recht erfolgreich seiner selbst auferlegten Mission nachgeht: dem deutsch-polnischen Kulturaustausch.

Kein Ich, nirgends?

17. Juni 2010 von Yvonne Poerzgen
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Miljenko Jergovićs Romanfiguren sind Getriebene. Sie sind auf der Suche nach ihrer Identität und nehmen den Leser mit auf diese Reise. Allerdings gelangen sie nicht immer an ein Ziel. In Jergovićs Texten fungiert die Frage nach der eigenen Identität als Ausgangspunkt und treibende Kraft.

Literaturlandschaft Belarus: Eine Begehung

19. Februar 2010 von Zmicer Višnëŭ
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Ob nun belarussisch, weißruthenisch, belorussisch oder weißrussisch – die Sprache ist so lebendig wie die Literaturszene. Und in den letzten Jahren verschaffen sich literarische Stimmen aus Belarus zunehmend auch im Ausland Gehör. Der Autor und Verleger Zmicer Višnëŭ lädt zur Begehung der belarussischen Literaturlandschaft.

Von fremden Frauen und einer „Sprache, die der Musik hinterherläuft“

22. Oktober 2009 von Lucia Zimmermann
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Fuck you Eu.Ro.Pa! heißt das Theaterstück der Autorin und Theaterschaffenden Nicoleta Esinencu aus der Republik Moldau. Sie und andere Schriftstellerinnen, aber auch Übersetzerinnen und Verlegerinnen aus Ost und West diskutierten über das Zusammenwachsen Europas seit den 1990er Jahren, über kulturelle Umbrüche und die neue Literaturlandschaft in Osteuropa und über weibliche künstlerische Positionen.

All das, was sich nicht bezahlt macht: korporacja ha!art

9. Juli 2009 von Stefan Freund
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Selbstironisch stempeln sie so ihre zahlreichen Aktivitäten ab. Sie sind umtriebig, unkonventionell, provokant und stoßen immer wieder Diskussionen in Polen an. In der jungen polnischen Literatur- und Kunstszene sind sie zu einer festen Größe avanciert, aber auch außerhalb dieser haben sie sich einen Namen gemacht.