Von den Rändern her: „Poetry & Performance. The Eastern European Perspective” in Zürich

White cubes und Sound-Duschen. @ Jan Říčný, Copyright RCNKSK
3. Januar 2019 von Jelica Popović
nachgegangen

Bereits bei der Aussprache des Titels werden die Besucher_innen dieser Ausstellung auf einen besonderen Umgang mit Sprache eingestimmt: die drei Ps, die drei Plosive, erinnern aus heutiger Sicht ein wenig ans Beatboxen. Der Titel steht für das von Tomáš Glanc und Sabine Hänsgen realisierte Konzept, das als einzigartige Installation vom 15. September bis 28. Oktober 2018 in der Shedhalle Zürich zu sehen war.

Über den Sümpfen. Norbert Randow nachgerufen

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9. Januar 2016 von Thomas Weiler
vorgestellt

„Norbert Randow hat an Grenzen gelebt und an Grenzen gearbeitet. Und er beherrscht die Kunst – ohne Verlust an Eigenart – zwischen Fremden, zwischen Welten zu vermitteln. Er versteht es, Bücher zu Grenzübertritten zu fördern.“ So pries Fedja Filkova den Träger des Leipziger Anerkennungspreises zur europäischen Verständigung 2001 in ihrer Laudatio. Am 1. Oktober 2013 hat er die letzte Grenze überschritten.

Ein Liebhaber der Literatur: Fritz Mierau zum 80. Geburtstag

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26. Oktober 2014 von Tatjana Hofmann
vorgestellt

Kauderwelsch des Lebens, Russen in Berlin, Mein russisches Jahrhundert – die Titel von Fritz Mieraus Publikationsliste fügen sich zum Buchzeugnis über die slavistische Literaturwissenschaft ostdeutscher Prägung zusammen. Es führt eine Arbeit vor Augen, die über fünf Jahrzehnte hinweg bis heute andauert, leidenschaftlich und bescheiden betrieben.

Lies dir diesen Striptease durch oder wie Mariusz Szczygieł den Alltag pikant würzt

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13. Februar 2013 von Zuzanna Krzysztofik
vorgestellt

Das ist eine Beziehung, kein Verhältnis wie zwischen einer Prostituierten und ihrem Kunden. Ein Liebesverhältnis ist das oder sogar die Liebe. Im Idealfall dauert sie drei Monate: nach der ersten Faszination gibt es einen Monat für gründliches Kennenlernen, der zweite ist zum Erwägen, dann bleibt noch die Zeit für attraktives Kleiden. Manchmal muss Mariusz Szczygieł sich jedoch nur mit zwei Wochen zufrieden geben, um seine Reportage fertigzustellen.

Budapest noir. Vilmos Kondor und seine Budapester Krimi-Reihe

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9. August 2011 von Sebastian Garthoff
vorgestellt

Mit der Figur des ungarisch-amerikanischen Journalisten führte der Autor Vilmos Kondor eine neue Figur auf die literarische Bühne Ungarns ein und hob als Debütant ein eigenes Genre aus der Taufe: den ungarischen Krimi noir. Das eigene Gesicht behält Kondor indes im Dunkeln.