Über den Sümpfen. Norbert Randow nachgerufen

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9. Januar 2016 von Thomas Weiler
vorgestellt

„Norbert Randow hat an Grenzen gelebt und an Grenzen gearbeitet. Und er beherrscht die Kunst – ohne Verlust an Eigenart – zwischen Fremden, zwischen Welten zu vermitteln. Er versteht es, Bücher zu Grenzübertritten zu fördern.“ So pries Fedja Filkova den Träger des Leipziger Anerkennungspreises zur europäischen Verständigung 2001 in ihrer Laudatio. Am 1. Oktober 2013 hat er die letzte Grenze überschritten.

Ein Liebhaber der Literatur: Fritz Mierau zum 80. Geburtstag

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26. Oktober 2014 von Tatjana Hofmann
vorgestellt

Kauderwelsch des Lebens, Russen in Berlin, Mein russisches Jahrhundert – die Titel von Fritz Mieraus Publikationsliste fügen sich zum Buchzeugnis über die slavistische Literaturwissenschaft ostdeutscher Prägung zusammen. Es führt eine Arbeit vor Augen, die über fünf Jahrzehnte hinweg bis heute andauert, leidenschaftlich und bescheiden betrieben.

Lies dir diesen Striptease durch oder wie Mariusz Szczygieł den Alltag pikant würzt

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13. Februar 2013 von Zuzanna Krzysztofik
vorgestellt

Das ist eine Beziehung, kein Verhältnis wie zwischen einer Prostituierten und ihrem Kunden. Ein Liebesverhältnis ist das oder sogar die Liebe. Im Idealfall dauert sie drei Monate: nach der ersten Faszination gibt es einen Monat für gründliches Kennenlernen, der zweite ist zum Erwägen, dann bleibt noch die Zeit für attraktives Kleiden. Manchmal muss Mariusz Szczygieł sich jedoch nur mit zwei Wochen zufrieden geben, um seine Reportage fertigzustellen.

Budapest noir. Vilmos Kondor und seine Budapester Krimi-Reihe

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9. August 2011 von Sebastian Garthoff
vorgestellt

Mit der Figur des ungarisch-amerikanischen Journalisten führte der Autor Vilmos Kondor eine neue Figur auf die literarische Bühne Ungarns ein und hob als Debütant ein eigenes Genre aus der Taufe: den ungarischen Krimi noir. Das eigene Gesicht behält Kondor indes im Dunkeln.

Geschichten aus dem Bauch des Ungeheuers

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27. Juni 2011 von Sandra Mack
vorgestellt

„Ich halte mich nicht für eine Frauenschriftstellerin“, sagt sie, und “Ich habe mich nie mit Politik beschäftigt – das interessiert mich nicht im Geringsten“. Und dennoch wird sie, Ljudmila Petruševskaja, als eine der führenden Figuren der zeitgenössischen Frauenliteratur aus Russland gefeiert und als eine der letzten lebenden Schriftstellerinnen der Dissidentenbewegung im Gefolge von Solženicyn bezeichnet.