„Ein Traktat darüber, inwiefern es nachteilig ist, talentiert zu sein“

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5. Dezember 2008 von Niovi Maria Zampouka
vorgestellt

Sigizmund Dominikovič Kržižanovskij hätte ein Glücksfall für jeden anspruchsvollen Leser werden können, wäre er nicht, wie er es selbst formulierte, „für seine Unbekanntheit bekannt“ geworden. Ein Porträt über einen zu Unrecht in Vergessenheit geratenen literarischen Solitär der 20er und 30er Jahre.

Ein Dialog zwischen den Sprachen

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20. Juni 2007 von Roman Widder
vorgestellt

Seit langem in Deutschland lebend schreibt Martynova Gedichte auf Russisch, Prosa auf Deutsch, mit einem fremden und wachen Blick, und oftmals mit der Heimlichkeit und Vorsicht einer stillen Beobachterin.

Eisbaden, Eiswürfel und Eiszeiten

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28. März 2007 von Mariko Higuchi
vorgestellt

Der ukrainische Schriftsteller Andrej Kurkov schreibt Kriminalromane, die meist nur den Rahmen für eine Realsatire bilden. Mit zynischem Blick erfasst er den alltäglichen Wahnsinn der postsowjetischen Staaten. Seine Erzählungen bewegen sich zwischen tragischer Komik und komischer Tragik.

Rollenspiele

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10. Januar 2007 von Anna Kremser
vorgestellt

Eine Begegnung mit der Aktionskünstlerin, Fotografin und Schriftstellerin Julia Kissina in ihrer Berliner Wohnung. Über das Spiel mit der eigenen Biografie, mit Klischees und Stereotypen, mit literarischen Verfahren und kunsthistorischen Traditionen.

Mašala Jergović, mašala!

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3. November 2006 von Miranda Jakiša
vorgestellt

Miljenko Jergović ist zweifelsohne einer der herausragenden zeitgenössischen Schriftsteller aus Bosnien. 1966 in Sarajevo geboren gehört er zu der bosnisch-kroatisch-serbisch schreibenden Generation, die die jugoslawische Variante der europäischen Wende der 90er Jahre – meist im Begriff ‚Bürgerkrieg’ zusammengefasst – in ihrem ganzen Impetus erfahren und als prägend literarisch verarbeitet hat.

“um von deinem toten Körper etwas zu stibitzen”

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3. November 2006 von Michael Zgodzay
vorgestellt

Der Dichter Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki ist in Polen ein Kultautor und gleichzeitig ein literarischer Einzelgänger. Er lässt sich keiner Gruppe oder Richtung zuordnen. Legendär sind seine Autorenlesungen, bei denen er in die Rolle eines alterslosen Greises schlüpft, um die Hörer in eine sehr dunkle Welt der Doppeldeutigkeit zu entführen.