Der Autor als Leser

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19. April 2016 von Susanne Frank & Studierenden der HU Berlin zurückgefragt

„Wenn die Literatur eine Droge ist, so ist der Leser in meinem Kopf ein Drogenabhängiger, der ein hochwertiges Produkt von mir möchte.“ In seinem zweiten Interview mit novinki sprach Vladimir Sorokin nicht nur über den Leser in seinem Kopf, sondern auch über universitäre Lehre, gnadenlose Texte, realisierte Metaphern und den psychosomatischen Prozess des Schreibens.

„Wo immer du auch hingehst – deine Erinnerung wirst du mitnehmen.“

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14. Januar 2016 von Susanne Frank & Studierenden der HU Berlin zurückgefragt

Alevtina Kakhidze: Künstlerin, Majdan-Aktivistin, kritische Beobachterin der postsozialistischen Realität in der Ukraine. Über den Majdan als Performance und die Notwendigkeit der künstlerischen Reflexion gemeinsamer Erinnerung sprach sie im Juni 2015 mit einer Berliner Projektseminargruppe.

„…ich hatte das mächtige Verlangen, von langen Seufzern zu sprechen und das mit so wenig wie möglich Unterbrechung durch Interpunktion“

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16. September 2015 von Srđan Sandić
zurückgefragt

Mal erkundet sie ihre Texte wie immer weiterführende Flure, mal muss sie sie wie Festungen erobern: Im Interview mit Srđan Sandić spricht die kroatische Schriftstellerin und Dramatikerin Ivana Sajko über die verwinkelten Prozesse des Schreibens, über sozioökonomischen Druck auf intime Beziehungen und über ihren soeben erschienenen Roman Ljubavni roman (dt. „Liebesroman“).

„Mein Buch ist wie eine Art Stromschlag, der die ganze Stadt erfasst“

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8. August 2015 von Ekaterina Vassilieva
zurückgefragt

In seinem Debütroman Paranoia entwirft der belarussische Schriftsteller Viktor Martinovič eine antiutopische Welt, die offensichtliche Parallelen zum heutigen Belarus aufweist. Seit 2014 liegt der Roman auch in deutscher Übersetzung vor. Im Gespräch mit Ekaterina Vassilieva erzählt Martinovič über das Verbot von Paranoia in seinem Heimatland, die neue Sprachpolitik in Minsk und seinen neuesten Roman Mova.

Ein Ort, kein Raum und ein Zimmer. Tamta Melaschwili am Zürichsee

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7. Mai 2015 von Nina Seiler & Stefanie Heine
zurückgefragt

Die georgische Schrifstellerin Tamta Melaschwili weilt derzeit als Writer in Residence in Zürich. Bei der Sendung ctrl. x von Litradio Zürich sprach sie mit Nina Seiler und Stefanie Heine über ihre Orte des Schreibens, das Verschwinden des Raums im Krieg und Frauen im literarischen Raum.