„Mein Buch ist wie eine Art Stromschlag, der die ganze Stadt erfasst“

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8. August 2015 von Ekaterina Vassilieva
zurückgefragt

In seinem Debütroman Paranoia entwirft der belarussische Schriftsteller Viktor Martinovič eine antiutopische Welt, die offensichtliche Parallelen zum heutigen Belarus aufweist. Seit 2014 liegt der Roman auch in deutscher Übersetzung vor. Im Gespräch mit Ekaterina Vassilieva erzählt Martinovič über das Verbot von Paranoia in seinem Heimatland, die neue Sprachpolitik in Minsk und seinen neuesten Roman Mova.

Ein Ort, kein Raum und ein Zimmer. Tamta Melaschwili am Zürichsee

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7. Mai 2015 von Nina Seiler & Stefanie Heine
zurückgefragt

Die georgische Schrifstellerin Tamta Melaschwili weilt derzeit als Writer in Residence in Zürich. Bei der Sendung ctrl. x von Litradio Zürich sprach sie mit Nina Seiler und Stefanie Heine über ihre Orte des Schreibens, das Verschwinden des Raums im Krieg und Frauen im literarischen Raum.

„Berlin ist eine meiner intimen Städte.“

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29. Dezember 2014 von S. Frank, J. Lindenau & H. Nagelmaa
zurückgefragt

Im Sommersemester 2014 war Jurij Andruchovyč Siegfried-Unseld-Gastprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Das Seminar „Erfundene Dichter“ und eine anschließende Exkursion nach Galizien und in die Bukovina machten diese Gastprofessur zu einem besonders intensiven Ereignis. novinki nimmt dies zum Anlass für ein zweites Interview mit Jurij Andruchovyč, der novinki bereits 2006 einmal Rede und Antwort gestanden hat.

Gespräch über Schnee

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10. November 2014 von Sylvia Sasse u.a.
zurückgefragt

Durch die russische Literatur fegen immer wieder Schneestürme, die Protagonisten und Buchstaben durcheinanderwirbeln. Vladimir Sorokin lässt in seinem 2010 erschienenen Metel‘ dieses Natur- und Literaturphänomen wieder aufleben und dichtet es unverhohlen fantastisch um. Novinki hat mit Sorokin ein Gespräch über Schnee, Schneestürme und Schneesturmtexte geführt, zu dem Sylvia Sasse eine Einleitung verfasst hat.

Post-imperial – post-national – post-Castro? Schreiben zwischen Kuba und der zerfallenen Sowjetunion.

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7. Juli 2014 von Dieter Ingenschay & Susanne Frank
zurückgefragt

José Manuel Prieto – jeder Versuch, ihn regional einzuordnen, würde zu kurz greifen. Geboren wurde er in Havanna, in der Sowjetunion begann er seine Schriftstellerkarriere und erlebte dort auch das Ende „des Imperiums“ mit. Als Übersetzer großer russischer Literatur hat er in der spanischsprachigen Welt einen Namen. Im Februar 2014 war er bei einem Podiumsgespräch in Berlin zu hören.