„…ich hatte das mächtige Verlangen, von langen Seufzern zu sprechen und das mit so wenig wie möglich Unterbrechung durch Interpunktion“

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16. September 2015 von Srđan Sandić
zurückgefragt

Mal erkundet sie ihre Texte wie immer weiterführende Flure, mal muss sie sie wie Festungen erobern: Im Interview mit Srđan Sandić spricht die kroatische Schriftstellerin und Dramatikerin Ivana Sajko über die verwinkelten Prozesse des Schreibens, über sozioökonomischen Druck auf intime Beziehungen und über ihren soeben erschienenen Roman Ljubavni roman (dt. „Liebesroman“).

„Mein Buch ist wie eine Art Stromschlag, der die ganze Stadt erfasst“

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8. August 2015 von Ekaterina Vassilieva
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In seinem Debütroman Paranoia entwirft der belarussische Schriftsteller Viktor Martinovič eine antiutopische Welt, die offensichtliche Parallelen zum heutigen Belarus aufweist. Seit 2014 liegt der Roman auch in deutscher Übersetzung vor. Im Gespräch mit Ekaterina Vassilieva erzählt Martinovič über das Verbot von Paranoia in seinem Heimatland, die neue Sprachpolitik in Minsk und seinen neuesten Roman Mova.

Ein Ort, kein Raum und ein Zimmer. Tamta Melaschwili am Zürichsee

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7. Mai 2015 von Nina Seiler & Stefanie Heine
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Die georgische Schrifstellerin Tamta Melaschwili weilt derzeit als Writer in Residence in Zürich. Bei der Sendung ctrl. x von Litradio Zürich sprach sie mit Nina Seiler und Stefanie Heine über ihre Orte des Schreibens, das Verschwinden des Raums im Krieg und Frauen im literarischen Raum.

„Berlin ist eine meiner intimen Städte.“

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29. Dezember 2014 von S. Frank, J. Lindenau & H. Nagelmaa
zurückgefragt

Im Sommersemester 2014 war Jurij Andruchovyč Siegfried-Unseld-Gastprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Das Seminar „Erfundene Dichter“ und eine anschließende Exkursion nach Galizien und in die Bukovina machten diese Gastprofessur zu einem besonders intensiven Ereignis. novinki nimmt dies zum Anlass für ein zweites Interview mit Jurij Andruchovyč, der novinki bereits 2006 einmal Rede und Antwort gestanden hat.

Gespräch über Schnee

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10. November 2014 von Sylvia Sasse u.a.
zurückgefragt

Durch die russische Literatur fegen immer wieder Schneestürme, die Protagonisten und Buchstaben durcheinanderwirbeln. Vladimir Sorokin lässt in seinem 2010 erschienenen Metel‘ dieses Natur- und Literaturphänomen wieder aufleben und dichtet es unverhohlen fantastisch um. Novinki hat mit Sorokin ein Gespräch über Schnee, Schneestürme und Schneesturmtexte geführt, zu dem Sylvia Sasse eine Einleitung verfasst hat.