Von Menschen, Bildern und Lettern

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20. Mai 2008 von Valentina Dann
zurückgefragt

Die russische Künstlerin Tatjana Miller sammelt Motive für ihr vielfältiges Schaffen zum einen in ihrer unmittelbaren Umgebung, in Fundstücken der Berliner Strassen oder Gesichtern der U-Bahn. Zum anderen greift sie auf uralte Mythologien zurück, deren Symbole und Schriftzeichen sie collageartige neu zusammenfügt und damit lesbare Bilder schafft.

„Steinschweiger? Steinwald? Steinbaum? – Egal!”

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31. Januar 2008 von Julia Connert und Monika Hirschfeld
zurückgefragt

Ein deutsch-polnisches Team junger Theatermacher hat das sensible wie umkämpfte Thema Umsiedlung, Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg in ungewöhnlicher Form inszeniert: Professionelle Schauspieler teilen sich darin die Bühne mit Zeitzeugen.

Zwischen Raum

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15. Januar 2008 von Tamina Kutscher und Lucia Zimmermann
zurückgefragt

Der mazedonische Schriftsteller Nikola Madžirov setzt seine Verse zwischen verblasste Aufkleber und angebissene Äpfel, neben Zitate und Erinnerungen, über Bibelstellen und Tao – zwischen Zeilen der Weltliteratur und die Prosaik des Alltags. Er weiss, dass alles schon gesagt wurde. Trotzdem will er mit seiner Poesie neue Räume schaffen.

Zum Tee um fünf

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1. Oktober 2007 von Maria Sankina und Larissa Tschaja
zurückgefragt

Was Teeblätter mit dem Metarealism zu tun haben, einer wenig erforschten literarischen Strömung, die im Russland der 70er Jahre entstanden ist – davon berichtet der lettische Lyriker Dmitri Dragilew.

Sind Sie ein Genie? – Zweifellos.

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4. Juni 2007 von Julia Kissina
zurückgefragt

Über die Suprematisierung des Lebens, das „Schwarze Quadrat“ und sein Verhältnis zu Marc Chagall. Der Geist Kasimir Malevičs steht Rede und Anwort.

Die Vielheit ist umgezogen

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30. April 2007 von Miranda Jakiša
zurückgefragt

Fragen an einen ungarischen Schriftsteller aus Serbien, der in Berlins babylonischer Struktur die mosaikartige Verfasstheit der Vojvodina wiedererkennt und zur Zeit einen Roman schreibt, der die Wirklichkeit rehabilitiert. Ein Interview mit László Végel.