Der Partisan als Pikaro

Alek Popov schreibt einen schelmischen Roman über den bulgarischen Widerstand im Zweiten Weltkrieg

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Als „ersten Partisanenroman nach dem Ende des Kommunismus“ bewirbt der Klappentext das aktuelle Buch des bulgarischen Schriftstellers Alek Popov, das eine parodistische Lesart des historischen Narrativs vom heroischen Widerstand gegen den Faschismus offeriert. Der Roman ist 2013 unter dem bulgarischen Titel Die Schwestern Palaveevi im Wirbelsturm der Geschichte (Sestri Palaveevi v burjata na istorijata) im Hauptstadt-Verlag Siela erschienen und wurde mit dem renommierten Literaturpreis Helikon ausgezeichnet. Die deutsche Übersetzung des bulgarischen Bestsellers folgte in rekordverdächtiger Schnelle: Bereits im März 2014 veröffentlichte der österreichische Residenz Verlag das Werk unter dem märchenhaften Titel Schneeweisschen und Partisanenrot in der Übertragung durch Alexander Sitzmann. Im selben Verlag waren bereits Popovs frühere Erfolgsgeschichten Mission: London (Misija London) und Die Hunde fliegen tief (bulgarischer Titel: Černata kutija / Die schwarze Schachtel) erschienen, in denen der populäre Literat die Wirren der Nach-Wendezeit sowie die Mühen des Lebens in der Emigration auf die Schippe nimmt.
Nun also die Partisanen, und mit ihnen der Blick zurück in die bis heute wirkmächtige Geschichte des Zweiten Weltkriegs. popov_cover_bgDer Roman eröffnet jedoch, in einer klassischen Rahmenhandlung, zunächst mit einer zeitgenössischen Szene: Der namenlose Erzähler stolpert in der bulgarischen Hauptstadt Sofia zufällig in eine kleine schäbige Gasse im Niemandsland zwischen Zentrum und Peripherie, die nach einer gewissen Jara Palaveeva benannt ist. Das Sträßchen hat alle politisch motivierten Umbenennungsaktionen der Wendezeit unbeschadet überstanden, seine Namenspatronin jedoch ist den meisten Bewohnern wie dem Erzähler unbekannt. Neugierig geworden begibt dieser sich auf die Suche nach ihrer Geschichte in die städtischen Archive. Aus dem Staub der Akten tritt ihm zunächst Kara Palaveeva entgegen, die Schwester der im Widerstand gefallenen Jara und ihres Zeichens ranghohes Mitglied des Bulgarischen Geheimdienstes. Ihr jahrelanges Ringen um ein ehrendes Angedenken an die im heroischen Kampf gestorbene Schwester ist, nach Aktenlage, durch zahlreiche Hinterhalte und Überraschungsangriffe seitens der kommunistischen Bürokratie gekennzeichnet. Und der Sieg schließlich nur ein scheinbarer, umfasst der städtische Wurmfortsatz der Jara-Palaveeva-Gasse am Ende doch gerade einmal sieben Häuser.
Der erzählerische Auftakt ironisiert die machtpolitische Instrumentalisierung des Andenkens an den Widerstand, das im sozialistischen Bulgarien auch realiter bisweilen absurde Züge annahm. So verringerte sich die Zahl der „Aktiven Kämpfer gegen Faschismus und Kapitalismus“, wie der offizielle Terminus lautet, im Lauf der Jahre kurioserweise nicht, sondern wuchs kontinuierlich an. Privilegien wie höhere Gehälter oder bessere Studienmöglichkeiten wurden innerhalb der Familien in Erbfolge weitergegeben, zunächst nur an die Kinder der Partisanen, später sogar an die Enkelgeneration.
Aus dieser bereits relativierenden Perspektive setzt nun die eigentliche Geschichte der widerständigen Zwillingsschwestern Jara und Kara Palaveevi ein. Man schreibt das Jahr 1943. Bulgarien dient dem Dritten Reich als Bündnispartner im Zweiten Weltkrieg und als wichtiger Rückhalt für die militärischen Operationen im Südosten Europas und in Russland. Die Rote Armee steht an der Ostfront vor einer entscheidenden Offensive und ihre baldige „Befreiung“ Bulgariens wird von der Bevölkerung, je nach ideologischer Einstellung, befürchtet oder erhofft. In den unzugänglichen Bergregionen bereiten sich, wie überall im Balkan, kommunistische Parteigänger und Sympathisanten auf den russischen Einmarsch und die erhoffte anschließende Machtübernahme vor. So auch die Zwillingsschwestern Palaveevi, gleichwohl sie über einen „bourgeoisen“ familiären Hintergrund verfügen und mit ihren gerade einmal 15 Jahren noch das Erste Sofioter Mädchengymnasium besuchen. In einem Akt des pubertären Ikonoklasmus verunzieren sie das Bild des bulgarischen Zaren Boris III. im Treppenhaus ihrer Schule mit roter Farbe und meinen nun, vor drohender Verfolgung und Folter in die Berge fliehen zu müssen, wo sie sich der Partisaneneinheit des berühmten KomBrig Medved (KomBrig Bär) anschließen.
Einmal bei den Partisanen angekommen, mit Seidenunterwäsche, Karamell-Bonbons und Parfüm-Flakons bewaffnet, bringt ihre erotische Ausstrahlung die kämpferische Disziplin ins Wanken. Zwar erkämpfen sich die schönen Schwestern, als Akrobatinnen in rhythmischer Kunstgymnastik geschult, in einigen brenzligen Situationen den Respekt der Kameraden. Ein Rest an Misstrauen gegenüber ihrer bürgerlichen Herkunft bleibt jedoch bestehen. Und als die Einheit aufgrund eines offensichtlichen Verrats in Bedrängnis gerät und viele tapfere Kämpfer verliert, fällt der Verdacht auf die beiden unzuverlässigen Kantonistinnen – „Klassendeterminismus“ eben, wie es der Partisan mit dem charakteristischen Kampfnamen Lenin knapp formuliert.
Angeführt wird die bunte Truppe der Widerständler vom erwähnten KomBrig Medved, der mehrere Jahre in der Sowjetunion verbrachte und mithin als unhinterfragbare Autorität gilt, sowohl für die militärische Taktik als auch für das Alltagsleben in der utopischen Wunderwelt der Sowjetunion, wo sogar das Speiseeis hochmodern durch unterirdische Rohrleitungen gepumpt werde. Der Kommandeur selbst hat weniger rosige Erinnerungen an seine Zeit in der UdSSR, wohin er nach der Niederschlagung des kommunistischen Septemberaufstands 1923 geflüchtet war. Im Zuge der stalinistischen Repressionen wird er wegen angeblich antisowjetischer Propaganda zu mehreren Jahren Lagerhaft verurteilt und verrichtet Zwangsarbeit am Weißmeer-Kanal. 1941 wird er wieder freigelassen und in einer phantastisch anmutenden Geheimoperation mit einem U-Boot an die Schwarzmeerküste vor Bulgarien zurückgebracht, um vor Ort den Widerstand gegen das faschistische Regime zu verstärken.
Nach seinen Erfahrungen in der Sowjetunion gehört Medved zu den wenigen Widerständlern, die der Befreiung Bulgariens durch die siegreiche Sowjetarmee mit gemischten Gefühlen entgegen sehen. Eine gefährliche Skepsis, die er um jeden Preis vor seinen Mitstreitern verbergen muss. Die Rhetorik der Sowjetideologie setzt Medved mithin radikal pragmatisch ein, etwa wenn er den Genossen Botev exzessive Selbstkritik üben lässt. Dessen stundenlange Selbstanklagen zermürben effektiv jeglichen pluralistischen Diskussionswillen in der Gruppe und so bleibt die Entscheidungshoheit des Kommandeurs auch in Krisensituationen unangefochten. Die Auslegung des dialektischen Materialismus delegiert der Kommandeur hingegen an die asketische Extra-Nina, die als Polit-Offizierin den hinterwäldlerischen Kämpfern die „kleinbürgerlichen Zweifel wie faule Zähne zieht“.
Die Einheit der Widerstandskämpfer stellt mithin eine obskure Truppe von Kombattanten dar, die in ihren zweifelhaften Motivationen und Talenten die inneren Widersprüche des Partisanenkampfs zum Ausdruck bringen und so gar nicht in das offizielle Narrativ von der Geschlossenheit des antifaschistischen Widerstands passen wollen. Der Jungkommunist mit dem unfreiwillig komischen Kampfnamen „Totengräber des Kapitalismus“, der Vertreter der Bauernbündler mit Spitznamen „Wurzel“, das zu religiösem Aberglauben neigende Parteimitglied Onkel Metodi – die „Brigade“ ist ein Kuriositäten-Kabinett und keine homogene ideologische, geschweige denn eine schlagkräftige militärische Einheit. Schon bald geht es in den Wäldern des Balkangebirges nicht mehr um konkrete Akte militärischer Sabotage, sondern um das pure Überleben.
Dem düsteren Medved steht auf der Seite der zaristischen Truppen der berüchtigte Offizier Nacht mit seinem smarten Begleiter Fähnrich Zanev gegenüber. Sie versuchen in militärischen Operationen mit hochtrabenden Code-Namen wie „Schnee-Eule“ oder „Unternehmen Fischreiher“ den Partisanen auf die Schliche zu kommen – mittels der Duftspuren, welche die schönen Schwestern mit ihrem großbürgerlichen Odeur im Wald hinterlassen haben. Die mit bewusst diabolischen Zügen ausgestatten Verfolger sind den erotischen Reizen der Zwillinge mit ihren Kampfnamen Monika und Gabriella jedoch nicht weniger hilflos ausgeliefert als die im Wald frierenden Partisanen. Und der offizielle Kampf gegen den Widerstand in den Wäldern mutiert zur individuellen erotischen Obsession des Hauptmanns Nacht.
Die zu epischer Länge neigenden Kampfnamen der Partisanen verdankten sich, so der Erzähler, im Übrigen der großen Popularität Karl Mays und seines Helden Winnetou in den Dörfern der balkanischen Provinz. Die Vermischung von Gattungsmerkmalen der westlichen Populärkultur mit narrativen Versatzstücken der sowjetischen Geschichtsmythen fungiert als wesentlicher Träger der parodistischen Effekte im Roman. So verfügt KomBrig Bär über eine Reihe von technischen Wunderwaffen, ausgetüftelt von den sowjetischen Geheimdiensten, die an die berühmten Geheimdienst-Gadgets des britischen Agenten 007 James Bond erinnern, etwa ein schießender Kugelschreiber oder besondere Kraft spendende Brühwürfel. Hinsichtlich seiner erzählerischen Ästhetik verweist der Autor selbst auf prägende Anleihen beim Kino (Kovačev 2013). Eine Verfilmung des Partisanen-Pop-Epos ist konsequenterweise bereits in Planung (Vagalinska). Der Literaturwissenschaftler Boris Minkov hingegen konstatiert den starken Einfluss des Comics mit seinen verschiedenen Zeitebenen, der als erzählerische Gattung auch innerfiktional stark gemacht wird (z.n. Veličkova 2014). So gestaltet Jara Palaveeva à la Gabriella die Wandzeitung der Partisanen als Comic, mit Stachanov als Superman und Trotzki als aufgeblasenem grünen Zwerg.
Strukturiert ist der Roman nach dem klassischen Chronotopos des Abenteuerromans, Prüfungen und Versuchungen militärischer, ideologischer, erotischer und kulinarischer Art reihen sich lückenlos aneinander. Das liebende Paar des klassischen Abenteuerromans im Bachtinschen Sinne wird jedoch durch die unzertrennlichen Zwillinge ersetzt, mit einer durchaus präsenten homoerotischen Komponente. Die Zwillinge verstärken nicht nur den Frauenanteil des Kollektivs, sie propagieren die Emanzipation der Frau und entlarven das bürgerliche Masturbationsverbot als sexuelle Unterjochung der Arbeiterklasse. Ergänzt wird der Abenteuer-Plot um einige märchenhaft-phantastische Elemente, die den mythologischen Kontext des Balkans, seiner Wälder und Schluchten, aufgreifen und die den Partisanen-Mythos so auch in eine historische Kontinuität mit den bulgarischen Freiheitskämpfen gegen die Osmanische Oberhoheit im 19. Jahrhundert stellen.
Der Roman schließt mit einem weiteren Zeitsprung: nun in die Nachkriegsepoche. Die Schwestern finden sich nach Jahren der Trennung, während derer sie sich wechselseitig für tot hielten, auf beiden Seiten des Eisernen Vorhanges wieder. Hier wird auch der von Popov angekündigte zweite Teil des Romans ansetzen, in dem er sich gattungsmäßig nach dem Abenteuerroman nun dem Spionagethriller zuwenden will (Vagalinska).

Die Schwestern Palaveevi fand in der lesenden Öffentlichkeit Bulgariens einen regen Widerhall. Angriffe auf den Partisanen-Mythos, der im Živkov-Bulgarien gezielt zur Legitimierung der politischen Elite eingesetzt wurde, lassen noch heute die Gemüter hochschlagen. So wurde im Jahr 2013, dem Erscheinungsjahr des Romans, das Denkmal für die „Aktiven Kämpfer gegen Faschismus und Kapitalismus“ im Zentrum der Hauptstadt im Zuge der Proteste gegen die sozialistische Regierung in rosa Farbe getaucht. Vergleichbar dem politischen Vandalismus der Partisanen-Zwillinge in Popovs Roman wird historische Kritik auch heute noch mit dem Farbeimer betrieben.
Erst zwanzig Jahre nach der Wende sei es möglich gewesen, eine kritisch-satirische Annäherung an den sozialistischen Partisanenmythos in seiner bulgarischer Ausprägung vorzunehmen, konstatiert der Autor selbst bei der Vorstellung seines Romans (Vesti.bg). Und gesteht, die klassischen sozialistischen Partisanen-Erzählungen, etwa Marko Marčevskis Erzählung über den Kind-Helden Mitko Palauzov, in seinen Jugendjahren als reine Abenteuerliteratur verschlungen zu haben. Popovs Roman sei eben ein typisches Pastiche, das die etablierten Partisanennarrative – den heroischen Widerstand, seine ideologische und klassenkämpferische Geschlossenheit – weniger dekonstruiere, als sie vielmehr in der Schwebe halte, so der Literaturwissenschaftler Michail Nedelčev (z.n. Veličkova 2014). Genau dies erkläre auch seine kontroverse Rezeption in der bulgarischen Gesellschaft, die sich nicht entscheiden könne, ob es sich nun um eine satirische Abrechnung oder ein verstecktes Lob des Partisanentums – oder beides – handele. Die Parodie ist bei Popov in der Tat nie nur entlarvend, sondern sie wirkt nachgerade zärtlich in der – gelegentlich auch direkt körperlichen – Entblößung der Schwächen ihrer komischen Helden. Diese Ambivalenz manifestiert sich sinnbildlich in der Spiegelfigur der Zwillinge: Als untrennbare und ununterscheidbare Zweiheit verkörpern sie die Synthese widersprüchlicher Eigenschaften und Einstellungen, zwischen opportunistischem Kadergeist und dissidentischem Widerstand, die sich jedoch dialektisch eben gerade nicht entschärfen lassen.
Unterhalb der unterhaltsamen Plot-Linie mit ihren Action-Elementen thematisiert der Roman sozusagen subkutan grundsätzliche Fragen der Macht- und Ideologiekritik (feministische Emanzipation im militärischen Widerstand, sexuelle Kriegsgewalt und Totalitarismus), aber auch der Gattungsästhetik mit seinem Mix aus cineastischen und Comic-Motiven und Erzählverfahren. Popov schreibt damit nicht nur einen unterhaltsamen Geschichtsroman (und verpasst dem nicht-bulgarischen Leser einen Crash-Kurs in balkanischer Weltkriegshistorie, die in ihrer Absurdität die Fiktion bisweilen zu übertreffen scheint). Sondern er schreibt sich ein in das von der Forschung seit einiger Zeit konstatierte „Partisanenrevival“ (Jakiša 2011). So positioniert etwa der Belorusse Artur Klinaŭ (2014) den Partisanen als die zentrale mythische Figur des beständig von Ost wie West eroberten und kolonialisierten Weißrussland. Auch aktuell stelle das künstlerische Partisanentum den einzigen Modus im Umgang mit dem neototalitären Lukashenka-Regime dar. Der slowenische Dokumentarfilmer Andraz Pöschl greift in seinem Film Das Lied des Widerstands (Pesem upora) wiederum auf das zeitgenössische Widerstandspotenzial des Partisanentums zurück, mithilfe dessen hier Gegenwehr gegen das kapitalistische Wirtschaftssystem motiviert wird (Colombi 2014, 201). Bei Popov hingegen ist der Partisan keine Blaupause für einen die Epochen übergreifenden Widerstand von unten, der für den Kampf gegen die zeitgenössischen kapitalistischen Strategien der Ausbeutung fruchtbar gemacht werden könnte. Er erscheint vielmehr als Pikaro, als wenig heldenhafte Figur, gekennzeichnet durch „pathosloses Heldentum“ beziehungsweise „ins Lächerliche übersteigertes Pathos“ (Will 1967, 23 f.). Sein ideeller Werdegang ist derjenige der Desillusionierung und taugt dementsprechend nicht zur ideologischen Mobilisierung.
Eine Pikaro-Variante des bulgarischen heroischen Widerstands, in diesem Fall gegen die osmanische Oberhoheit, hatte im Jahr 2011 bereits Milen Ruskov mit seinem Roman Văzvišenie (im Bulgarischen „Erhebung“ oder „Erhöhung“ im geographischen wie spirituellen Sinne) höchst erfolgreich vorgelegt und war dafür gleichfalls mit zahlreichen literarischen Preisen ausgezeichnet worden. Anders als Popov bedient Ruskov sich dabei jedoch des Stilregisters einer konsequent archaisierenden Sprache, was den Roman schwer übersetz- und interkulturell rezipierbar macht. Popovs popkulturelles Partisanen-Pastiche ist ebenfalls Teil und Ergebnis der innerbulgarischen Geschichtsverarbeitung. Der Roman stellt aber, nicht zuletzt dank der luftigen Übersetzung von Alexander Sitzmann, gleichzeitig eine vergnügliche, global und intermedial anschlussfähige Abenteuergeschichte dar, durchaus im Trend der politischen Schelmenromane des schwedischen Erfolgsautors Jonas Jonasson und seines Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand.

von Henrike Schmidt

Popov, Alek: Schneeweisschen und Partisanenrot. Aus dem Bulgarischen von Alexander Sitzmann. St. Pölten – Salzburg – Wien 2014.
Popov, Alek: Sestri Palaveevi v burjata na istorijata (Die Schwestern Palaveevi im Wirbelsturm der Geschichte). Sofia 2013.

Weitere Werke von Alek Popov (Auswahl):

Popov, Alek: Mission: London. Aus dem Bulgarischen von Alexander Sitzmann. St. Pölten – Salzburg – Wien 2006.
Popov, Alek: Misija London (Mission London). Sofia 2001.

Popov, Alek: Die Hunde fliegen tief. Aus dem Bulgarischen von Alexander Sitzmann. St. Pölten – Salzburg – Wien 2008.
Popov, Alek: Černata kutija (Die Schwarze Schachtel). Sofia 2007.

Weiterführende Literatur und Links:

Colombi, Matteo: „Andere Geschichten. Das Nachleben der Partisanen in der slowenischen Kunst und Literatur“. In: Gölz, Christine; Kliems, Alfrun (Hrsg.): Spielplätze der Verweigerung. Gegenkulturen im östlichen Europa nach 1956. Wien – Köln – Weimar 2014, S. 174-201.

Jakiša, Miranda: „Der ‘tellurische Charakter’ des Partisanengenres: Jugoslavische Topo-Graphie in Film und Literatur“. In: Kilchmann, Esther; Pflitsch, Andreas; Thun-Hohenstein, Franziska: Topographien pluraler Kulturen. Europa vom Osten gesehen. Berlin 2011, S. 207-223.

Klinaŭ, Artur: PARTISANEN. Kultur_Macht_Belarus. Hg. von Taciana Arcimovič, Steffen Beilich, Thomas Weiler und Tina Wünschmann. Berlin 2014.

Kovačev, Penčo: „Alek Popov: Sestri Palaveevi palavejat v partisanskite burni vremena“ (Alek Popov: Die Schwestern Palaveevi wirbeln durch die wilden Partisanen-Zeiten). 24 časa, 07.09.2013.

Ruskov, Milen: Văzvišenie (Erhöhung). Plovdiv 2011.

Vagalinska, Irina: „Pisateljat Alek Popov: Partizanština ima văv vsjaka demokracija“ (Der Schriftsteller Alek Popov: Partisanentum gibt es in jeder Demokratie). Tema (ohne Datum).

Veličkova, Bistra: „Nagradi, konflikti, postmodernizăm. Okolo literaturnata 2013 g. v Bălgarija“ (Literaturpreise, Konflikte, Postmodernismus. Zum literarischen Jahr 2013 in Bulgarien). Kultura, Broj 24 (2773), 27 ijuni 2014.

Vesti.bg: „Novijat skandalen roman na Alek Popov“ (Der neue Skandal-Roman von Alek Popov). 12.04.2013.

Will, Wilfried van der: Pikaro heute – Metamorphosen des Schelms bei Thomas Mann, Döblin, Brecht und Grass. Stuttgart 1967.

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