Schattenspiele

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25. September 2009 von Friederike Jacob
gegengelesen

Der Tod hängt über der Stadt und in Albertos Bar wird jeden Abend getrunken, als sei es der letzte. Der bosnische Autor Velibor Čolić beschreibt in seinem Buch Bei Alberto. Eine Ansammlung von Schatten die traurigen und phantastischen Geschichten der fiktiven Stadt Narseille und ihrer Säufer und Wunderlinge.

Die Hölle in mir – die Hölle mitten in Europa

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25. Februar 2009 von Martin Sanner
gegengelesen

Eine junge Frau sitzt in einer kroatischen Strandbar und trinkt, um zu vergessen. Doch vergeblich. Vor dem Koma kommt immer das schmerzhafte Erinnern und der unbestechlich deliriöse Blick auf die trostlose Gegenwart. In ihrem Debütroman Rio Bar schreibt Ivana Sajko über kaum zu ertragende Befindlichkeiten im Nachkriegskroatien.

Ernüchterungen in Zagreb

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26. November 2008 von Maximilian Sekira
gegengelesen

Izlaz Zagreb Jug (Ausfahrt Zagreb Süd) und Oči (Kalda): Zwei Romane, mit denen Popović ein Porträt seiner Generation vorlegt und die gesellschaftlichen Transformationen in Kroatien und Zagreb fühlbar macht. Mit beißendem Witz werden hier die Orientierungslosigkeit und die Desintegration durch die neuen Verhältnisse beschrieben…

Ein Blick durchs Berliner Fenster

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30. September 2008 von Tatjana Petzer
zurückgefragt

Kann man den Körper eines Verschwundenen noch einmal beleben und ihm eine Stimme geben, damit er sein Schicksal preisgibt? Wie kann man das fremde Trauma erzählen? Der Belgrader Schriftsteller Saša Ilić hat sich auf Spuren des Jugoslawienkrieges begeben. Als Schauplatz für seinen Roman wählte er Berlin.

Vom Mädchen mit der roten Kappe

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16. Juni 2008 von Roswitha Kersten-Pejanić
gegengelesen

Jurica Pavičić hat sich bei Charles Perrault und den Gebrüdern Grimm bedient und doch mehr als nur eine moderne Version eines alten Volksmärchens geschaffen. Sein fünfter Roman, Crvenkapica (Rotkäppchen), enthält alles, was ein guter Thriller braucht und überzeugt zudem als Sozialstudie der kroatischen Nachkriegsgesellschaft.

Mašala Jergović, mašala!

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3. November 2006 von Miranda Jakiša
vorgestellt

Miljenko Jergović ist zweifelsohne einer der herausragenden zeitgenössischen Schriftsteller aus Bosnien. 1966 in Sarajevo geboren gehört er zu der bosnisch-kroatisch-serbisch schreibenden Generation, die die jugoslawische Variante der europäischen Wende der 90er Jahre – meist im Begriff ‚Bürgerkrieg’ zusammengefasst – in ihrem ganzen Impetus erfahren und als prägend literarisch verarbeitet hat.