Der bulgarische Existenzialist

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28. Juni 2017 von Caroline Morfeld
gegengelesen

Was für einen Sinn hat das menschliche Dasein? Nirgends sind wir offensichtlicher mit dieser existenziellen Frage konfrontiert als im Angesicht des Todes. Georgi Gospodinov zeigt uns, dass es keinen Grund zu verzweifeln gibt, solange der Mensch im Geiste frei und der Alltag voll Fantasie ist.

Lost in Altpapier.

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28. März 2014 von Janika Rüter
2014 – 1914 – 1964

Wir wirbeln in den langen Sätzen von Bohumil Hrabals allzu lauter Einsamkeit.
Eine Würdigung zum hundertsten Geburtstag.

Die Melancholie des Unausweichlichen

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12. November 2013 von Xenia Heinz
gegengelesen

Mit dem Blick eines stillen Beobachters beschreibt Andrzej Stasiuk, mal nüchtern-existentialistisch, mal zärtlich-nostalgisch, den Antritt der letzten aller Reisen. Kurzes Buch über das Sterben heißt Stasiuks zuletzt erschienener Kurzgeschichtenband.

…und ewig ruft die Arktis

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11. August 2013 von Christine Karlinski
gegengelesen

Der Mythos lebt: In seiner Debut-Erzählung Cholod (Kälte) begibt sich der russische Autor und Polarforscher Sergej Bušmanov auf die Suche nach Hyperborea.

Im Osten nichts Neues? Eine Literaturgruppe aus Luhans’k beweist das Gegenteil

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05. März 2013 von Tatjana Hofmann
zurückgefragt

Während AutorInnen aus der Westukraine mit ihrer Europasympathie in den letzten Jahren den deutschsprachigen Buchmarkt überrascht haben, tauchen im Verhältnis dazu Stimmen aus der Ostukraine seltener auf. Das versuchen die Mitglieder der Gruppe STAN zu ändern. Konstantin Skorkin (geb. 1978), Jaroslav Minkin (geb. 1984) und Elena Zaslavskaja (geb. 1977) leben in Luhans’k, einem in der ehemaligen Sowjetunion wichtigen Kohleabbau- und Industriegebiet, unweit der russischen Grenze.