Die letzte Generation der Fussballromantiker

25. Oktober 2012 von Constanze Aka
gegengelesen

Vorbei ist die Fußballeuropameisterschaft 2012 in der Ukraine und in Polen. Was ist vom großen Fußballfest geblieben? Neue Stadien, mag der eine oder andere antworten, moderne Flughäfen, ausgebaute Straßen. Doch bleiben auch Geschichten. Geschichten, die Fußballfans von ihren Reisen mitgebracht haben, und Geschichten, die Ukrainer und Polen zur EM erzählen.

Von Hamstern, Lebensweisheiten und Mädchenherzen

24. Mai 2012 von Alexander Boger
gegengelesen

Kennen Sie einen Familienvater, Blogger und Klempner aus Lettland, der urkomische Bücher schreibt? Nein?! Dann sei Ihnen das neueste deutlich autobiographische Werk von Slava Sė Santechnik, ego kot, žena i drugie podrobnosti ans Herz gelegt.
Vjačeslav Soldatenko alias Slava Sė – das Pseudonym setzt sich aus der Koseform zum Vornamen und dem ersten Laut des Familiennamens zusammen – schreibt, lebt und arbeitet in Riga.

Geschichten aus dem Bauch des Ungeheuers

27. Juni 2011 von Sandra Mack
vorgestellt

„Ich halte mich nicht für eine Frauenschriftstellerin“, sagt sie, und “Ich habe mich nie mit Politik beschäftigt – das interessiert mich nicht im Geringsten“. Und dennoch wird sie, Ljudmila Petruševskaja, als eine der führenden Figuren der zeitgenössischen Frauenliteratur aus Russland gefeiert und als eine der letzten lebenden Schriftstellerinnen der Dissidentenbewegung im Gefolge von Solženicyn bezeichnet.

Diese Stadt kann auch weiß sein – Der neue Erzählband von Tzveta Sofronieva

11. April 2011 von Anne Sturm
gegengelesen

Die bulgarischstämmige Autorin Tzveta Sofronieva hat sich bislang vor allem durch ihre Lyrik und ihre Literaturinstallationen einen Namen gemacht. 2009 wurde sie anlässlich der Publikation ihres ersten komplett deutschsprachigen Gedichtbandes Eine Hand voll Wasser für ihr deutschsprachiges Gesamtwerk mit dem Adalbert-von-Chamisso-Förderpreis ausgezeichnet.

„Terroristin in der Terra Incognita der Zwischensprachlichkeit“

15. Dezember 2010 von Anne Sturm
vorgestellt

1. Preis im novinki-Wettbewerb – für das beste Autorenportrait!

Als sie vor fünfzehn Jahren nach Deutschland kam, kannte Tzveta Sofronieva vier Wörter: »gut«, »kaputt«, »heil« (von »Heil Hitler!«) aus russischen Kriegsfilmen und »das Sein«, wegen Kant. Derart ausgerüstet startete die 28-Jährige in ihre fünfte Sprache, die sie spielerisch lernte, „da sie nicht beabsichtigte, im Deutschen zu bleiben, wie Kinder nichts beabsichtigen“.

Hiob ohne Happy End

4. August 2010 von Claudia Keller
gegengelesen

Jossel Rakover ist ein moderner Hiob – jedoch ohne Happy End. In der letzten Stunde seines Lebens, als der Widerstandskampf im Warschauer Ghetto schon aussichtlos verloren ist, schreibt er eine Nachricht an die Nachwelt und rechnet mit Gott ab.