Übergänge in Zeit und Raum

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8. Februar 2010 von Tatjana Hofmann
gegengelesen

Zu Sowjetzeiten war Igor’ Klech Glasmaler im westukrainischen L’viv. Sein letztes Buch Chroniki 1999 goda (Chroniken des Jahres 1999) malt das Panorama einer postsowjetischen Gesellschaft. Dessen Details setzen sich aus Teilgeschichten zusammen: über Russland und Ukraine, Familien und Künstlerschicksale, Leben und Tod.

Das wilde Fleisch der Sprache

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8. Februar 2010 von Tatjana Hofmann
zurückgefragt

Igor’ Klech schreibt auf Russisch, obwohl oder gerade weil er aus der Ukraine kommt. Wie die Ukraine mit dem Schreiben des Moskauer Autors zusammenhängt, erzählt er im Gespräch.

“Die grosse Form liegt mir nicht”

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19. Januar 2010 von Sylvia Sasse
zurückgefragt

Über den Wind am Mittelmeer, Brodskij im Garten und Kiš im Montparnasse. Ein Gespräch mit Ilma Rakusa über ihre Autobiographie Mehr Meer und den osteuropäischen Literaturbetrieb.

Im Kaukasus nichts Neues

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20. November 2009 von Anne Krier
vorgestellt

Wieder und wieder zieht es Arkadij Babčenko in den Kaukasus – in den Krieg. Nach seiner Rückkehr aus dem Zweiten Tschetschenienkrieg hat der studierte Jurist das Gewehr jedoch endgültig gegen die Waffen des Schriftstellers, Journalisten und neuerdings auch Kriegsfotografen eingetauscht: Mit Kugelschreiber und Kamera gerüstet, ist er in den Kampf gegen das Vergessen und für die Wahrheit gezogen.

VOENNYE RASSKAZY – KRIEGSGESCHICHTEN

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1. Juli 2009 von Willi Reinecke
gegengelesen

Geschlechterkrieg, Krieg der Sprachen, Krieg im Kopf als ewiger Widerstreit: Mit dreißig hochexplosiven Variationen auf das Thema Krieg zeigt sich der russische Autor und Künstler Pavel Pepperštejn einmal mehr als vielseitiges Talent. Seine Kurzgeschichten sind in dem Sammelband Kriegsgeschichten bei Ad Marginem erschienen.

Wieviel Europa erträgt ein Balkan?

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17. Dezember 2007 von Miranda Jakiša
gegengelesen

Warum herrscht Unfriede und Kampf auf dem Balkan? Richard Swartz bekam 21 Antworten auf diese Frage, die er südosteuropäischen Autoren zwischen Slowenien und Albanien stellte. Die Antworten hat Europa verdient.