Euromaidan – Anatomie des Augenblicks

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4. Mai 2015 von Adam Modest Zapert
gegengelesen

Zu jeder Nacht- und Tageszeit des Frühjahrs 2014 erreichten uns im Liveticker Nachrichten über Proteste in der Ukraine. Selten erfuhren wir zu jener Zeit etwas über die Hintergründe der Revolution auf Kiews Unabhängigkeitsplatz. Dem Sammelband Euromaidan. Was in der Ukraine auf dem Spiel steht gelingt es, diese Lücke zu schließen.

Post-imperial – post-national – post-Castro? Schreiben zwischen Kuba und der zerfallenen Sowjetunion.

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7. Juli 2014 von Dieter Ingenschay & Susanne Frank
zurückgefragt

José Manuel Prieto – jeder Versuch, ihn regional einzuordnen, würde zu kurz greifen. Geboren wurde er in Havanna, in der Sowjetunion begann er seine Schriftstellerkarriere und erlebte dort auch das Ende „des Imperiums“ mit. Als Übersetzer großer russischer Literatur hat er in der spanischsprachigen Welt einen Namen. Im Februar 2014 war er bei einem Podiumsgespräch in Berlin zu hören.

Die letzte Generation der Fussballromantiker

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25. Oktober 2012 von Constanze Aka
gegengelesen

Vorbei ist die Fußballeuropameisterschaft 2012 in der Ukraine und in Polen. Was ist vom großen Fußballfest geblieben? Neue Stadien, mag der eine oder andere antworten, moderne Flughäfen, ausgebaute Straßen. Doch bleiben auch Geschichten. Geschichten, die Fußballfans von ihren Reisen mitgebracht haben, und Geschichten, die Ukrainer und Polen zur EM erzählen.

Narzissmus ist die Berufskrankheit des Schriftstellers

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2. Juni 2011 von Jonathan Widder
vorgestellt

Wer Jurij Andruchovyčs Werke nur aus der Ferne kennt, der könnte ihn für Narren halten: für einen, der es mit dem Leben nicht ernst meint, und auch nur deswegen schreibt, weil ihm nichts Besseres einfällt. Dass er es liebt, Collagen aus allerlei Absurdem zu basteln, die Banalitäten des Alltags zu besingen und nicht nur die Schwächen und Schusseligkeiten seiner Protagonisten, sondern auch und gerade seine eigenen stets aufs Genaueste zu sezieren, das jedenfalls ist unübersehbar.

“Terroristin in der Terra Incognita der Zwischensprachlichkeit”

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15. Dezember 2010 von Anne Sturm
vorgestellt

1. Preis im novinki-Wettbewerb – für das beste Autorenportrait!

Als sie vor fünfzehn Jahren nach Deutschland kam, kannte Tzveta Sofronieva vier Wörter: »gut«, »kaputt«, »heil« (von »Heil Hitler!«) aus russischen Kriegsfilmen und »das Sein«, wegen Kant. Derart ausgerüstet startete die 28-Jährige in ihre fünfte Sprache, die sie spielerisch lernte, „da sie nicht beabsichtigte, im Deutschen zu bleiben, wie Kinder nichts beabsichtigen“.