„Ich versuchte, die Leser behutsam durch die Schrecken der Repressionen zu führen“

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6. April 2018 von Natalia Popovazurückgefragt

Mit ihrem Debütroman Suleika öffnet die Augen (Zulejcha otkryvaet glaza) landete Guzel’ Jachina 2015 auf Anhieb einen Erfolg. Der Roman erzählt die Geschichte einer muslimischen Bäuerin, die in der Zeit der Entkulakisierung aus einem tatarischen Dorf deportiert wird. novinki sprach mit der Schriftstellerin über Herausforderungen während des Schreibens an ihrem Roman und über die Suche nach einem literarischen Zugang zum kollektiven Gedächtnis.

Felder und Schlachtfelder: Vladislav Vančuras Roman Pole orná a válečná

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5. Januar 2018 von Stefan Simonek
gegengelesen

Mit Anklängen an die Bibel und den Expressionismus erzählt Vladislav Vančura in wortgewaltiger wie gedrängter, der avantgardistischen Ästhetik der Verfremdung verpflichteter Manier von den Schrecken des Ersten Weltkrieges und dem apokalyptischen Ende der alten Welt. Jetzt ist dieser 1925 veröffentlichte, in seiner komplexen Bildhaftigkeit immer noch herausfordernde Roman des tschechischen Autors erstmals in kongenialer deutscher Übersetzung erschienen.

Manifest des Retrofuturismus

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4. Dezember 2017 von Lasse Jürgensen
gegengelesen

Pavel Pepperštejn, Schriftsteller, Künstler und alter Moskauer Konzeptualist, entwirft eine Architektur für das neue Russland. Seine wundersamen Gebilde brechen eine Lanze für die organische Schönheit in einer bauplanerisch verschandelten Welt.

Die Droge ist der Leib des Denkens. Mova von Viktar Marcinovič

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13. Oktober 2017 von Frederic Woywod
gegengelesen

Wir schreiben das Jahr 4741 chinesischer Zeitrechnung. Minsk, eine abgelegene Stadt in der nord-westlichen Provinz des chinesisch-russischen Unionsstaates, bietet ein augenscheinlich stabiles Leben. Der Wohlstand ist gesichert, alle gehen ihrer Arbeit nach, Demonstrationen stehen nicht auf der Tagesordnung. Nur eines scheint nicht in das System des Staates zu passen – Mova.

Das Spiel mit den Zeiten

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24. August 2017 von Philipp-Martin Bode
gegengelesen

Laurus. Eine postmoderne Heiligenvita, die auf wundersame Weise vom Leben und der Relativität der Zeiten erzählt. Der erste Roman Evgenij Vodolazkins in deutscher Übersetzung erschien 2016.