Leuchtender Solitär

Zypkin_90x90
6. Februar 2007 von Claudia Husch
gegengelesen

Aus solcher Nähe mussten wir ihn noch nie ertragen – in Sommer in Baden-Baden präsentiert uns Leonid Cypkin die Reise der frisch verheirateten Dostojevskijs nach Deutschland mit bestürzendem Gespür für die Leerstellen, die sie in ihren für die Öffentlichkeit bereinigten Tagebüchern und Briefen gelassen haben.

Hakenkreuz, Kreuz und Stern?

Ryklin_90x90
10. Januar 2007 von Matthias Meindl
gegengelesen

Michail Ryklin – der Moskauer Philosoph, hierzulande bekannt vor allem als Moskauer Dialogpartner der französischen Dekonstruktion sowie durch seine Essaysammlungen zu Nationalsozialismus und Stalinismus, hat im Suhrkamp-Verlag ein Buch veröffentlicht, das er zu schreiben nicht vorhatte, dessen Niederschrift sich spontan entwickelte als Chronik traumatischer Ereignisse.

Rollenspiele

kissina2
10. Januar 2007 von Anna Kremser
vorgestellt

Eine Begegnung mit der Aktionskünstlerin, Fotografin und Schriftstellerin Julia Kissina in ihrer Berliner Wohnung. Über das Spiel mit der eigenen Biografie, mit Klischees und Stereotypen, mit literarischen Verfahren und kunsthistorischen Traditionen.

Schlaflos an blutigen Ufern

klinau_90x90
10. Januar 2007 von Thomas Weiler
gegengelesen

Sonnenstadt der Träume also. Minsk. Das scheint nicht recht zusammenzugehen. Der letzte Diktator Europas residiert in der Sonnenstadt der Träume?

Mašala Jergović, mašala!

teaserbild2_jergovic90x90
3. November 2006 von Miranda Jakiša
vorgestellt

Miljenko Jergović ist zweifelsohne einer der herausragenden zeitgenössischen Schriftsteller aus Bosnien. 1966 in Sarajevo geboren gehört er zu der bosnisch-kroatisch-serbisch schreibenden Generation, die die jugoslawische Variante der europäischen Wende der 90er Jahre – meist im Begriff ‚Bürgerkrieg’ zusammengefasst – in ihrem ganzen Impetus erfahren und als prägend literarisch verarbeitet hat.

In der Sanduhr der Zeit

Titelbild-Simko_d_90x90
3. November 2006 von Peter Zajac
gegengelesen

In der Romanwelt von Dušan Šimkos Esterházys Lakaj findet keine Entwicklung statt. Esterházys Welt hat ihre eigene, unveränderliche Zeit, vermessen durch das Zeitmaß der Welt, das seine Ordnung hat und wie „eine riesige unsichtbare Uhr dort eine Stunde nach der anderen, einen Tag nach dem andern und eine Woche nach der anderen mit Hilfe des Chronometers abschneidet“.