Das Spiel mit den Zeiten

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24. August 2017 von Philipp-Martin Bode
gegengelesen

Laurus. Eine postmoderne Heiligenvita, die auf wundersame Weise vom Leben und der Relativität der Zeiten erzählt. Der erste Roman Evgenij Vodolazkins in deutscher Übersetzung erschien 2016.

Die Natur des Bösen – oder der Holocaust in Serbien

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1. Juli 2017 von Manuel Matuzović
gegengelesen

Erinnern oder Vergessen? Pointiert und unverblümt schreibt Filip David in Kuća sećanja i zaborava (Das Haus des Erinnerns und des Vergessens) über den Holocaust in Serbien und dessen Folgen bis in die Gegenwart – und nimmt damit ein Thema in den Blick, über das man in Serbien nur ungern spricht. Übersetzt wurde der Roman von Johannes Eigner, dem amtierenden österreichischen Botschafter in Serbien.

Der bulgarische Existenzialist

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28. Juni 2017 von Caroline Morfeld
gegengelesen

Was für einen Sinn hat das menschliche Dasein? Nirgends sind wir offensichtlicher mit dieser existenziellen Frage konfrontiert als im Angesicht des Todes. Georgi Gospodinov zeigt uns, dass es keinen Grund zu verzweifeln gibt, solange der Mensch im Geiste frei und der Alltag voll Fantasie ist.

Über das Bedürfnis nach einem Gespräch in Zeiten von Social Media und über die Kunst der Reportage in Polen

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10. Juli 2016 von Dominika Herbst
zurückgefragt

Włodzimierz Nowak ist Chefredakteur des Reportage-Magazins der größten polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza. Vor kurzem ist sein zweites Buch mit dem Titel Das Herz der Nation an der Bushaltestelle in Deutschland erschienen. novinki sprach mit dem Autor und Reporter über die „Unverwüstlichkeit“ der polnischen Reportage, die Besonderheiten dieses Genres in Polen und den ständigen Wettbewerb mit den sozialen Medien.