Euromaidan – Anatomie des Augenblicks

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4. Mai 2015 von Adam Modest Zapert
gegengelesen

Zu jeder Nacht- und Tageszeit des Frühjahrs 2014 erreichten uns im Liveticker Nachrichten über Proteste in der Ukraine. Selten erfuhren wir zu jener Zeit etwas über die Hintergründe der Revolution auf Kiews Unabhängigkeitsplatz. Dem Sammelband Euromaidan. Was in der Ukraine auf dem Spiel steht gelingt es, diese Lücke zu schließen.

„Berlin ist eine meiner intimen Städte.“

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29. Dezember 2014 von S. Frank, J. Lindenau & H. Nagelmaa
zurückgefragt

Im Sommersemester 2014 war Jurij Andruchovyč Siegfried-Unseld-Gastprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Das Seminar „Erfundene Dichter“ und eine anschließende Exkursion nach Galizien und in die Bukovina machten diese Gastprofessur zu einem besonders intensiven Ereignis. novinki nimmt dies zum Anlass für ein zweites Interview mit Jurij Andruchovyč, der novinki bereits 2006 einmal Rede und Antwort gestanden hat.

Die Erfinder der „erfundenen Dichter“ fahren mit ihrem Autor in dessen Heimat

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22. Dezember 2014 von Studierenden der HU Berlin
nachgegangen

In einer free style Reportage berichten Studierende, die gemeinsam mit Jurij Andruchovyč das Lyrikfestival Meridian Czernowitz in der Ukraine besucht haben, von ihren Eindrücken und Begegnungen mit einem Land, das nicht wenige bis dahin nur aus den Nachrichten kannten. Jurij Andruchovyč hat in Berlin mit seinem Auftrag, im Seminar eigene DichterInnen zu „erfinden“, Eindruck hinterlassen und ukrainische Literatur und Kultur lebendig erfahrbar gemacht.

Narzissmus ist die Berufskrankheit des Schriftstellers

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2. Juni 2011 von Jonathan Widder
vorgestellt

Wer Jurij Andruchovyčs Werke nur aus der Ferne kennt, der könnte ihn für Narren halten: für einen, der es mit dem Leben nicht ernst meint, und auch nur deswegen schreibt, weil ihm nichts Besseres einfällt. Dass er es liebt, Collagen aus allerlei Absurdem zu basteln, die Banalitäten des Alltags zu besingen und nicht nur die Schwächen und Schusseligkeiten seiner Protagonisten, sondern auch und gerade seine eigenen stets aufs Genaueste zu sezieren, das jedenfalls ist unübersehbar.

Antonyčs Geist

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3. November 2006 von Magdalena Marszałek und Sylvia Sasse
zurückgefragt

Über den literarischen und politischen Trend der „Geopoetik“, eine neue und eine alte Mitteleuropa-Diskussion und über eine Séance mit dem Geist des ukrainischen Dichters Bohdan-Ihor Antonyč, der in Jurij Andruchovyčs jüngstem Roman Zwölf Ringe über den Karpaten schwebt. Ein Interview mit Jurij Andruchovyč.