Böhmen liegt am Meer | Jubiläum einer Winterreise nach Mitteleuropa im Januar 1964

10. Februar 2014 von Janika Rüter
2014 – 1914 – 1964

Im Januar vor 50 Jahren reist Ingeborg Bachmann von Berlin nach Prag und findet dort zu etwas Erholung von einer tiefen persönlichen Krise. Sie findet auch zu einem ihrer berühmtesten Gedichte: „Böhmen liegt am Meer“. Novinki erinnert an eine Winterreise zu einem so europäischen wie literarischen Nicht-Ort zwischen der Chiffre 1914 und heute.

Dem Beat folgen

29. Juli 2013von Jelica Popović
zurückgefragt

Der Rapper Edo Maajka erreicht mit seinen Texten die Menschen von Slovenien bis Makedonien seit nun mehr als zehn Jahren. Im Gespräch mit novinki schaut er auf seine musikalischen Anfänge zurück, spricht über die Zeit während des Bosnienkrieges und sein Dasein als Flüchtling in Zagreb. Er gewährt uns einen Einblick in seine Arbeitsweise, erinnert sich an Jugoslavien und spricht über die Rolle des Hiphop.

Übers Atmen. Gedichte der slowakischen Autorin Katariná Kucbelová

19. Juni 2013 von Clemens Franke
gegengelesen

In sich hineinspüren und sich selbst beobachten. So könnte ein Schreibimpuls der slowakischen Lyrikerin Katariná Kucbelová lauten. Ihre Gedichte sind ein feines Erspüren des eigenen Körpers. Der Atem ist dabei das zentrale Motiv einer Reihe lyrischer Texte, die sie in einem Band mit dem sinnfälligen Titel Šport 2006 bei „ars poetica“ veröffentlichte.

Mündliche Ausstellung: Dmitrij-Strocev-Abend

11. Juni 2013 von Heinrich Kirschbaum & Jaraslava Ananka
zurückgefragt

Zusammen mit novinki organisierte Ende Oktober 2012 die philologisch-literarische Initiative „Ruthenia Poetica“ der neu besetzten Juniorprofessur für Westslawische Literaturen und Kulturen einen literarischen Abend: Der Minsker Dichter Dmitrij Strocev las aus seinem neuesten Gedichtband Gazeta vor. Yaraslava Ananka und Heinrich Kirschbaum führten für novinki ein Interview mit ihm.

Im Osten nichts Neues? Eine Literaturgruppe aus Luhans’k beweist das Gegenteil

05. März 2013 von Tatjana Hofmann
zurückgefragt

Während AutorInnen aus der Westukraine mit ihrer Europasympathie in den letzten Jahren den deutschsprachigen Buchmarkt überrascht haben, tauchen im Verhältnis dazu Stimmen aus der Ostukraine seltener auf. Das versuchen die Mitglieder der Gruppe STAN zu ändern. Konstantin Skorkin (geb. 1978), Jaroslav Minkin (geb. 1984) und Elena Zaslavskaja (geb. 1977) leben in Luhans’k, einem in der ehemaligen Sowjetunion wichtigen Kohleabbau- und Industriegebiet, unweit der russischen Grenze.