„Wo immer du auch hingehst – deine Erinnerung wirst du mitnehmen.“

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14. Januar 2016 von Susanne Frank & Studierenden der HU Berlin zurückgefragt

Alevtina Kakhidze: Künstlerin, Majdan-Aktivistin, kritische Beobachterin der postsozialistischen Realität in der Ukraine. Über den Majdan als Performance und die Notwendigkeit der künstlerischen Reflexion gemeinsamer Erinnerung sprach sie im Juni 2015 mit einer Berliner Projektseminargruppe.

„Das ist keine Kunst, sondern alltägliche Praxis.“ Interview mit Giorgi Khasaia

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31. März 2014von Philomena Grassl
zurückgefragt

Giorgi Khasaia stellt heute mit seinem Cyber-Theater eine der radikalsten Stimmen Georgiens dar. Mit Gedichten, Soundexperimenten und Videoperformances geht er an die Öffentlichkeit, nebenbei übersetzt er russische und amerikanische politische Lyrik ins Georgische. In Kutaisi sprach er mit novinki über seine Experimente, die Marginalisierung der Kultur und sein Projekt, die Sprache von alten Machtstrukturen zu befreien.

Im Osten nichts Neues? Eine Literaturgruppe aus Luhans’k beweist das Gegenteil

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05. März 2013 von Tatjana Hofmann
zurückgefragt

Während AutorInnen aus der Westukraine mit ihrer Europasympathie in den letzten Jahren den deutschsprachigen Buchmarkt überrascht haben, tauchen im Verhältnis dazu Stimmen aus der Ostukraine seltener auf. Das versuchen die Mitglieder der Gruppe STAN zu ändern. Konstantin Skorkin (geb. 1978), Jaroslav Minkin (geb. 1984) und Elena Zaslavskaja (geb. 1977) leben in Luhans’k, einem in der ehemaligen Sowjetunion wichtigen Kohleabbau- und Industriegebiet, unweit der russischen Grenze.

Club der polnischen Versager

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5. Oktober 2010 von Jakub Rapsch
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Der Club der polnischen Versager ist ein verspielter Ort der Berliner Kulturlandschaft; ein Gesamtkunstwerk, das das Versagen und den Misserfolg zelebriert und so – paradoxerweise – recht erfolgreich seiner selbst auferlegten Mission nachgeht: dem deutsch-polnischen Kulturaustausch.

Wut der Bombenfrau

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29. Januar 2010 von Milena Dragić
zurückgefragt

„Mach mit meinem Text auf der Bühne, was du willst. Aber mach was!“ So die Forderung der jungen kroatischen (Post-) Dramatikerin Ivana Sajko, die während ihres Aufenthalts am Berliner Literarischen Colloquium Studierenden der Humboldt-Universität Rede und Antwort steht.