Ein Tornado aus Wałbrzych

26. April 2014 von Nina Seiler
gegengelesen

Dominika Chmura wird vom Wind in die Welt hinausgeblasen. Jenem Wind, der alle Figuren in Joanna Bators Roman Wolkenfern (Chmurdalia) mal stürmischer, mal zärtlicher umweht. Der Roman spannt einen Bogen zwischen verschiedenen Generationen, verbindet Realität und Mythos – und ist ein Plädoyer für eine selbstbestimmte Lebensweise, die die vergangene und die zukünftige Welt umarmt, ohne sich ihr zu ergeben.

Die Melancholie des Unausweichlichen

12. November 2013 von Xenia Heinz
gegengelesen

Mit dem Blick eines stillen Beobachters beschreibt Andrzej Stasiuk, mal nüchtern-existentialistisch, mal zärtlich-nostalgisch, den Antritt der letzten aller Reisen. Kurzes Buch über das Sterben heißt Stasiuks zuletzt erschienener Kurzgeschichtenband.

World War Z auf Polnisch

24. Oktober 2013 von Maria Przyborowska
gegengelesen

Aus Kellern und Abwasserkanälen im Warschauer Stadtteil Muranów, der nach dem Krieg auf den Trümmern des Ghettos erbaut wurde, tauchen Juden als Untote auf. Am Anfang nur einige, dann werden es immer mehr und plötzlich sind sie überall. Warum? Weil sie immer noch ans Leben gebunden sind? Igor Ostachowicz spürt in seinem zweiten Roman der unterschwelligen Präsenz der Vergangenheit in der polnischen Gegenwart nach.

Lies dir diesen Striptease durch oder wie Mariusz Szczygieł den Alltag pikant würzt

13. Februar 2013 von Zuzanna Krzysztofik
vorgestellt

Das ist eine Beziehung, kein Verhältnis wie zwischen einer Prostituierten und ihrem Kunden. Ein Liebesverhältnis ist das oder sogar die Liebe. Im Idealfall dauert sie drei Monate: nach der ersten Faszination gibt es einen Monat für gründliches Kennenlernen, der zweite ist zum Erwägen, dann bleibt noch die Zeit für attraktives Kleiden. Manchmal muss Mariusz Szczygieł sich jedoch nur mit zwei Wochen zufrieden geben, um seine Reportage fertigzustellen.

Es gimpelt

3. Dezember 2012 von Friederike Jacob
nachgegangen

Der Kinderbuchverlag Gimpel erobert mit hochwertigen Büchern den deutschen Kinderbuchmarkt und zeigt, was dieser von Polen lernen kann.

Eine Rose für die Stadt. Joanna Rajkowskas Berliner Kunstprojekte

26. November 2012 von Małgorzata Maria Bach
nachgegangen

Im Frühjahr und Sommer 2012 gab es in Berlin vier verschiedene Projekte der polnischen Künstlerin Joanna Rajkowska zu sehen, u.a. auf der 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. Małgorzata Maria Bach ist ihnen für novinki nachgegangen.