All das, was sich nicht bezahlt macht: korporacja ha!art

9. Juli 2009 von Stefan Freund
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Selbstironisch stempeln sie so ihre zahlreichen Aktivitäten ab. Sie sind umtriebig, unkonventionell, provokant und stoßen immer wieder Diskussionen in Polen an. In der jungen polnischen Literatur- und Kunstszene sind sie zu einer festen Größe avanciert, aber auch außerhalb dieser haben sie sich einen Namen gemacht.

Auf der Wortsuche

5. Juni 2009 von Zuzanna Krzysztofik
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2. Preis im novinki-Wettbewerb für Reportagen über den Literaturbetrieb Ost-, Mittel- und Südosteuropas!

Sie fluchen beruflich, nerven Autoren auf deren eigenen Lesungen und warten endlos auf Honorare. Von der Qual des Schaffens sind sie doppelt betroffen – einmal wenn sie in die Köpfe der Schriftsteller schlüpfen und einmal wenn sie das dort Gesehene in einer anderen Sprache wiedergeben. Die Übersetzer der deutschen und polnischen Literatur laufen in Berlin auf der Jagd nach treffenden Wörtern umher.

Das Ende der schöpferischen Ermüdung?

13. Mai 2009 von Aleksandra Sikora
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Die Helden von Senność sind ungewöhnliche „Langschläfer“, gefangen in ihrer eigenen Lethargie. Der neue Roman von Wojciech Kuczok erzählt über die Einsamkeit, aber auch über den Versuch, eigene Ängste zu überwinden und Lebenslust zu entwickeln.

The Importance of Being Shuty

17. März 2009 von Sebastian Kalandyk
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Recht monoton, mit einem urbanen Panorama, das man in Polen vielerorts zu sehen bekommt, beginnt Sławomir Shutys neuer Roman Ruchy. Die Titel gebenden „Regungen“ (Ruchy) stehen im Text sowohl für das mechanisch und einstudiert ablaufende Anmachen, als auch für den enthemmten, weil folgenlosen Sex in einer heruntergekommenen Diskothek.

Russland, vom Schopf der Welt betrachtet…

9. März 2009 von Ines Steger
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Vom Rand der Welt betrachtet sieht Russland ganz anders aus – wie auch „Jewropa“. Mariusz Wilks Tagebuch aus Karelien führt in die Abgeschiedenheit der Onegaregion, in einen faszinierenden Kulturraum, den es zu entdecken gilt.

Ein Kopfumfang voller Geschichten

19. Dezember 2008 von Jadwiga Grunwald
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Ein aus der Wehrmacht desertierter Deutscher, der in der polnischen Untergrundarmee kämpft. Eine Frau, die bei polnischen Zieheltern aufwächst und nach über fünfzig Jahren ihrer leiblichen Mutter begegnet. – Włodzimierz Nowaks Reportagen fangen polnisch-deutsche Schicksale ein.