Führt uns Frau Gretkowska an der Nase herum?

15. Dezember 2010 von Laura Burlon
vorgestellt

2. Preis im novinki-Wettbewerb – für das originellste Autorenportrait!

„Literatura babska – Weiberliteratur“, sagte meine Freundin, Polonistikstudentin aus Poznań, als ich sie fragte, warum Olga Tokarczuk auf größeres literaturwissenschaftliches Interesse stoße als Manuela Gretkowska. Warum Erstere in Deutschland einigermaßen bekannt sei, den Namen Manuela Gretkowska jedoch hierzulande noch kaum einer gehört habe. In der polnischen Öffentlichkeit sind schließlich beide Autorinnen sehr präsent und beide werden zur Frauenliteratur gezählt.

Club der polnischen Versager

5. Oktober 2010 von Jakub Rapsch
nachgegangen

Der Club der polnischen Versager ist ein verspielter Ort der Berliner Kulturlandschaft; ein Gesamtkunstwerk, das das Versagen und den Misserfolg zelebriert und so – paradoxerweise – recht erfolgreich seiner selbst auferlegten Mission nachgeht: dem deutsch-polnischen Kulturaustausch.

All das, was sich nicht bezahlt macht: korporacja ha!art

9. Juli 2009 von Stefan Freund
nachgegangen

Selbstironisch stempeln sie so ihre zahlreichen Aktivitäten ab. Sie sind umtriebig, unkonventionell, provokant und stoßen immer wieder Diskussionen in Polen an. In der jungen polnischen Literatur- und Kunstszene sind sie zu einer festen Größe avanciert, aber auch außerhalb dieser haben sie sich einen Namen gemacht.

Auf der Wortsuche

5. Juni 2009 von Zuzanna Krzysztofik
nachgegangen

2. Preis im novinki-Wettbewerb für Reportagen über den Literaturbetrieb Ost-, Mittel- und Südosteuropas!

Sie fluchen beruflich, nerven Autoren auf deren eigenen Lesungen und warten endlos auf Honorare. Von der Qual des Schaffens sind sie doppelt betroffen – einmal wenn sie in die Köpfe der Schriftsteller schlüpfen und einmal wenn sie das dort Gesehene in einer anderen Sprache wiedergeben. Die Übersetzer der deutschen und polnischen Literatur laufen in Berlin auf der Jagd nach treffenden Wörtern umher.

Das Ende der schöpferischen Ermüdung?

13. Mai 2009 von Aleksandra Sikora
gegengelesen

Die Helden von Senność sind ungewöhnliche „Langschläfer“, gefangen in ihrer eigenen Lethargie. Der neue Roman von Wojciech Kuczok erzählt über die Einsamkeit, aber auch über den Versuch, eigene Ängste zu überwinden und Lebenslust zu entwickeln.