Von den Rändern her: „Poetry and Performance. The Eastern European Perspective” in Zürich

White cubes und Sound-Duschen. @ Jan Říčný, Copyright RCNKSK
3. Januar 2019 von Jelica Popović
nachgegangen

Bereits bei der Aussprache des Titels werden die Besucher_innen dieser Ausstellung auf einen besonderen Umgang mit Sprache eingestimmt: die drei Ps, die drei Plosive, erinnern aus heutiger Sicht ein wenig ans Beatboxen. Der Titel steht für das von Tomáš Glanc und Sabine Hänsgen realisierte Konzept, das als einzigartige Installation vom 15. September bis 28. Oktober 2018 in der Shedhalle Zürich zu sehen war.

Eine Reise durch die ostmitteleuropäische Geschichte

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20. Dezember 2017 von Agnieszka Hudzik
zurückgefragt

Martin Pollack: Schriftsteller und literarischer Übersetzer, frisch ausgezeichnet mit dem DIALOG-Preis der Deutsch-Polnischen Gesellschaft. novinki hat ihn dieses Jahr gleich doppelt getroffen – in Lublin und in Potsdam, und sprach mit ihm über Familiengeschichte und sein Interesse an Ostmitteleuropa ebenso wie über polnische Reportagen, die Arbeit mit Bildern und das Zurückschrauben der Sprache beim Schreiben über Gewalt.

Über das Bedürfnis nach einem Gespräch in Zeiten von Social Media und über die Kunst der Reportage in Polen

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10. Juli 2016 von Dominika Herbst
zurückgefragt

Włodzimierz Nowak ist Chefredakteur des Reportage-Magazins der größten polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza. Vor kurzem ist sein zweites Buch mit dem Titel Das Herz der Nation an der Bushaltestelle in Deutschland erschienen. novinki sprach mit dem Autor und Reporter über die „Unverwüstlichkeit“ der polnischen Reportage, die Besonderheiten dieses Genres in Polen und den ständigen Wettbewerb mit den sozialen Medien.

Lies dir diesen Striptease durch oder wie Mariusz Szczygieł den Alltag pikant würzt

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13. Februar 2013 von Zuzanna Krzysztofik
vorgestellt

Das ist eine Beziehung, kein Verhältnis wie zwischen einer Prostituierten und ihrem Kunden. Ein Liebesverhältnis ist das oder sogar die Liebe. Im Idealfall dauert sie drei Monate: nach der ersten Faszination gibt es einen Monat für gründliches Kennenlernen, der zweite ist zum Erwägen, dann bleibt noch die Zeit für attraktives Kleiden. Manchmal muss Mariusz Szczygieł sich jedoch nur mit zwei Wochen zufrieden geben, um seine Reportage fertigzustellen.

Ein Kopfumfang voller Geschichten

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19. Dezember 2008 von Jadwiga Grunwald
gegengelesen

Ein aus der Wehrmacht desertierter Deutscher, der in der polnischen Untergrundarmee kämpft. Eine Frau, die bei polnischen Zieheltern aufwächst und nach über fünfzig Jahren ihrer leiblichen Mutter begegnet. – Włodzimierz Nowaks Reportagen fangen polnisch-deutsche Schicksale ein.