Die Vielheit ist umgezogen

vegel90
30. April 2007 von Miranda Jakiša
zurückgefragt

Fragen an einen ungarischen Schriftsteller aus Serbien, der in Berlins babylonischer Struktur die mosaikartige Verfasstheit der Vojvodina wiedererkennt und zur Zeit einen Roman schreibt, der die Wirklichkeit rehabilitiert. Ein Interview mit László Végel.

Eisbaden, Eiswürfel und Eiszeiten

KURKOW_09
28. März 2007 von Mariko Higuchi
vorgestellt

Der ukrainische Schriftsteller Andrej Kurkov schreibt Kriminalromane, die meist nur den Rahmen für eine Realsatire bilden. Mit zynischem Blick erfasst er den alltäglichen Wahnsinn der postsowjetischen Staaten. Seine Erzählungen bewegen sich zwischen tragischer Komik und komischer Tragik.

Leuchtender Solitär

Zypkin_90x90
6. Februar 2007 von Claudia Husch
gegengelesen

Aus solcher Nähe mussten wir ihn noch nie ertragen – in Sommer in Baden-Baden präsentiert uns Leonid Cypkin die Reise der frisch verheirateten Dostojevskijs nach Deutschland mit bestürzendem Gespür für die Leerstellen, die sie in ihren für die Öffentlichkeit bereinigten Tagebüchern und Briefen gelassen haben.

Mein Gott, Gottlinde!

Witkowski_90x90
10. Januar 2007 von Veronika Steininger
gegengelesen

In Lubiewo beschreibt Michał Witkowski eine Welt, in der Identität im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Spiel steht.

Mašala Jergović, mašala!

teaserbild2_jergovic90x90
3. November 2006 von Miranda Jakiša
vorgestellt

Miljenko Jergović ist zweifelsohne einer der herausragenden zeitgenössischen Schriftsteller aus Bosnien. 1966 in Sarajevo geboren gehört er zu der bosnisch-kroatisch-serbisch schreibenden Generation, die die jugoslawische Variante der europäischen Wende der 90er Jahre – meist im Begriff ‚Bürgerkrieg’ zusammengefasst – in ihrem ganzen Impetus erfahren und als prägend literarisch verarbeitet hat.

In der Sanduhr der Zeit

Titelbild-Simko_d_90x90
3. November 2006 von Peter Zajac
gegengelesen

In der Romanwelt von Dušan Šimkos Esterházys Lakaj findet keine Entwicklung statt. Esterházys Welt hat ihre eigene, unveränderliche Zeit, vermessen durch das Zeitmaß der Welt, das seine Ordnung hat und wie „eine riesige unsichtbare Uhr dort eine Stunde nach der anderen, einen Tag nach dem andern und eine Woche nach der anderen mit Hilfe des Chronometers abschneidet“.