Von Briefen in Keilschrift und schwarzweißen Lämmern

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5. Januar 2011 von Anna Foerster
gegengelesen

Mit seinem 2008 erschienenen Debütroman Milostný dopis klínovým písmem (Liebesbrief in Keilschrift) avancierte der 1966 geborene Tomáš Zmeškal quasi über Nacht zum neuen Hoffnungsträger der tschechischen Literatur. Sein Roman über die Angehörigen einer Prager Familie bestach vor allem durch seine ungewöhnliche Erzählweise, die allerlei fremde Gattungen wie Briefe, Tagebuchaufzeichnungen und Träume integrierte und sich auf kluge und sehr charmante Weise unzähliger Anleihen nicht aus der tschechischen Literatur bediente.