„Wo immer du auch hingehst – deine Erinnerung wirst du mitnehmen.“

alevtina_kakhidze110
14. Januar 2016 von Susanne Frank & Studierenden der HU Berlin zurückgefragt

Alevtina Kakhidze: Künstlerin, Majdan-Aktivistin, kritische Beobachterin der postsozialistischen Realität in der Ukraine. Über den Majdan als Performance und die Notwendigkeit der künstlerischen Reflexion gemeinsamer Erinnerung sprach sie im Juni 2015 mit einer Berliner Projektseminargruppe.

Es herrscht Krieg. Andrej Kurkovs Ukrainisches Tagebuch

kurkow_ukrainisches_tagebuch_cover110
4. Mai 2015 von Natalie Ost
gegengelesen

Wie oft hat man im letzten Jahr in den Medien gehört, dass der Konflikt in der Ukraine mit einem Sprachproblem zwischen ethnischen Russen und Ukrainern zusammenhängt. Andrej Kurkov, einer der bekanntesten ukrainischen Autoren, der die meisten seiner Bücher auf Russisch verfasst hat, zeigt in seinem Ukrainischen Tagebuch eindrücklich, dass es auf dem Majdan um etwas ganz anderes ging.

Euromaidan – Anatomie des Augenblicks

euromaidan_cover90
4. Mai 2015 von Adam Modest Zapert
gegengelesen

Zu jeder Nacht- und Tageszeit des Frühjahrs 2014 erreichten uns im Liveticker Nachrichten über Proteste in der Ukraine. Selten erfuhren wir zu jener Zeit etwas über die Hintergründe der Revolution auf Kiews Unabhängigkeitsplatz. Dem Sammelband Euromaidan. Was in der Ukraine auf dem Spiel steht gelingt es, diese Lücke zu schließen.

„Berlin ist eine meiner intimen Städte.“

andruchovyc90
29. Dezember 2014 von S. Frank, J. Lindenau & H. Nagelmaa
zurückgefragt

Im Sommersemester 2014 war Jurij Andruchovyč Siegfried-Unseld-Gastprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Das Seminar „Erfundene Dichter“ und eine anschließende Exkursion nach Galizien und in die Bukovina machten diese Gastprofessur zu einem besonders intensiven Ereignis. novinki nimmt dies zum Anlass für ein zweites Interview mit Jurij Andruchovyč, der novinki bereits 2006 einmal Rede und Antwort gestanden hat.

Die Erfinder der „erfundenen Dichter“ fahren mit ihrem Autor in dessen Heimat

ukraine-reportage_beitragsbild
22. Dezember 2014 von Studierenden der HU Berlin
nachgegangen

In einer free style Reportage berichten Studierende, die gemeinsam mit Jurij Andruchovyč das Lyrikfestival Meridian Czernowitz in der Ukraine besucht haben, von ihren Eindrücken und Begegnungen mit einem Land, das nicht wenige bis dahin nur aus den Nachrichten kannten. Jurij Andruchovyč hat in Berlin mit seinem Auftrag, im Seminar eigene DichterInnen zu „erfinden“, Eindruck hinterlassen und ukrainische Literatur und Kultur lebendig erfahrbar gemacht.

„Das Bollwerk der Kunst”. Im Kampf um die Zukunft, nicht um Europa.

majdan_Zhadan und Andruchowytsch90
06. Februar 2014 von Tatjana Hofmann
nachgegangen

Ende 2013 kippten in Kyiv die Demonstrationen gegen die Regierung in blutige Proteste um. Seit Wochen stehen auf zentralen Plätzen ukrainischer Grossstädte Zeltlager der Protestierenden. Trotz militärischer Gewalt und winterlichem Frost entwickeln sie sich zu Orten der Kunstproduktion und ,brennen’ Kulturschaffenden aus allen Teilen der Ukraine unter der Tastatur.