Killerkommando im Rollstuhl

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Querschnittsgelähmt? Egal! In Kills On Wheels sitzt der Auftragskiller im Rollstuhl. Der Film des ungarischen Regisseurs Attila Till ist kurios, spannend und lustig zugleich – und kommt zum Glück ohne Mitleid aus. Damit hätte die Verbrecherbande nicht gerechnet: Der Mafiaboss schickt den Rollstuhlfahrer Rupaszov (Szabolcs Thuróczy), um eine Botschaft zu überbringen. Vier Gangster gegen einen […]

In Ordnung. László Krasznahorkais Melancholie des Widerstands

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7. Mai 2012 von Hannes Puchta
gegengelesen

England 10.09.2011, Hunderte teils maskierte Jugendliche laufen in der Nacht durch das Stadtzentrum Manchesters, werfen Schaufensterscheiben ein und plündern Schuh- und Kleidungsgeschäfte sowie einen Elektromarkt.
Ungarn 1989. László Krasznahorkais Roman Die Melancholie des Widerstands erscheint. Darin die Geschichte eines Zirkus, dessen Gefolgschaft eines Nachts plötzlich über die kleine ungarische Stadt herfällt, in der sie gastiert. In nur einer Nacht brennt der Mob vom Kino bis zum Waschsalon alles nieder, was er zu fassen bekommt. Über die Gründe für den Gewaltausbruch kann am Ende nur spekuliert werden.

Budapest noir. Vilmos Kondor und seine Budapester Krimi-Reihe

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9. August 2011 von Sebastian Garthoff
vorgestellt

Mit der Figur des ungarisch-amerikanischen Journalisten führte der Autor Vilmos Kondor eine neue Figur auf die literarische Bühne Ungarns ein und hob als Debütant ein eigenes Genre aus der Taufe: den ungarischen Krimi noir. Das eigene Gesicht behält Kondor indes im Dunkeln.

Von der Flucht in den deutschen Barock

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08. März 2011 von Dominika Herbst und Stephanie Lysk
zurückgefragt

László Márton wählt seine Worte sehr genau. Die Poetik der Verzögerung ist für ihn Programm. Nicht nur in seinen Romanen verzögert er, sondern auch in diesem Interview holt er weit aus, um dann exakt dort wieder den Faden aufzunehmen, wo er ihn verlassen hat. Mit seiner besonderen Beziehung zur deutschen Sprache tritt Márton als Übersetzer immer wieder in Dialog mit den verstorbenen Autoren.

Die Vielheit ist umgezogen

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30. April 2007 von Miranda Jakiša
zurückgefragt

Fragen an einen ungarischen Schriftsteller aus Serbien, der in Berlins babylonischer Struktur die mosaikartige Verfasstheit der Vojvodina wiedererkennt und zur Zeit einen Roman schreibt, der die Wirklichkeit rehabilitiert. Ein Interview mit László Végel.