Von der Anmut der Wirklichkeit

10. Januar 2009 von Roman Widder
zurückgefragt

Sie entwickelt ihre Bilder in Schokoladefarben, packt Menschen und Pflanzen in Plastikhüllen ein, filmt in Zügen, auf Märkten oder Märschen. Olga Černyševas Arbeiten spüren in mikroskopischen Beobachtungen dem postsowjetischen Alltag nach und zeigen seine Schönheit auf.

Von Menschen, Bildern und Lettern

20. Mai 2008 von Valentina Dann
zurückgefragt

Die russische Künstlerin Tatjana Miller sammelt Motive für ihr vielfältiges Schaffen zum einen in ihrer unmittelbaren Umgebung, in Fundstücken der Berliner Strassen oder Gesichtern der U-Bahn. Zum anderen greift sie auf uralte Mythologien zurück, deren Symbole und Schriftzeichen sie collageartige neu zusammenfügt und damit lesbare Bilder schafft.

Rollenspiele

10. Januar 2007 von Anna Kremser
vorgestellt

Eine Begegnung mit der Aktionskünstlerin, Fotografin und Schriftstellerin Julia Kissina in ihrer Berliner Wohnung. Über das Spiel mit der eigenen Biografie, mit Klischees und Stereotypen, mit literarischen Verfahren und kunsthistorischen Traditionen.

Herbarien aus Zelluloid

3. November 2006 von Lucia Zimmermann
nachgegangen

Kartoffeln und Tomaten verschimmeln irgendwann, auch im Kühlschrank. Die junge Petersburger Künstlerin Inna Pozina sammelt deren Formen und Farben. In Filmen und anderen „gesammelten“ Werken fängt sie Beobachtungen und Erinnerungen ein und macht Haltbares daraus.