Der Autor als Leser

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19. April 2016 von Susanne Frank & Studierenden der HU Berlin zurückgefragt

„Wenn die Literatur eine Droge ist, so ist der Leser in meinem Kopf ein Drogenabhängiger, der ein hochwertiges Produkt von mir möchte.“ In seinem zweiten Interview mit novinki sprach Vladimir Sorokin nicht nur über den Leser in seinem Kopf, sondern auch über universitäre Lehre, gnadenlose Texte, realisierte Metaphern und den psychosomatischen Prozess des Schreibens.

Über die Zukunft oder auch nicht: Vladimir Sorokins Roman Tellurija

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18. April 2015 von Vera Steschin
gegengelesen

Es bedarf Konzentration und einer ruhigen Hand. Ein fester geübter Schlag mit dem Hammer und der Tellur-Nagel gleitet in den zuvor sauber rasierten und desinfizierten Schädel. Danach ist man entweder tot oder wandelt auf langersehnten Pfaden der Glückseligkeit. Wie man sich vor allem Letzteres vorzustellen hat und wie unser Leben in Zukunft aussehen könnte, verrät Vladimir Sorokin in seinem neuesten Roman Tellurija.

Gespräch über Schnee

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10. November 2014 von Sylvia Sasse u.a.
zurückgefragt

Durch die russische Literatur fegen immer wieder Schneestürme, die Protagonisten und Buchstaben durcheinanderwirbeln. Vladimir Sorokin lässt in seinem 2010 erschienenen Metel‘ dieses Natur- und Literaturphänomen wieder aufleben und dichtet es unverhohlen fantastisch um. Novinki hat mit Sorokin ein Gespräch über Schnee, Schneestürme und Schneesturmtexte geführt, zu dem Sylvia Sasse eine Einleitung verfasst hat.