Redak­tion „novinki“

Hum­boldt-Uni­ver­sität zu Berlin
Sprach- und lite­ra­tur­wis­sen­schaft­liche Fakultät
Institut für Sla­wistik
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Geor­gian (Her)stories

Ein Inter­view mit Tamta Melaschwili

 

Es ist der erste früh­lings­hafte Tag in Tbi­lisi. Die Sonne scheint, die Stim­mung ist aus­ge­lassen, die Stadt voller Blumen – in Form von Bou­quets, die Babuschkas auf der Straße ver­kaufen. Es ist der 8. März, inter­na­tio­naler Frau­entag – heute schenken die Männer den Frauen Blumen, und beglück­wün­schen sie, Frauen zu sein. Über die täg­liche Gewalt und Unter­drü­ckung der Frau will hier keiner so richtig reden, das sind pri­vate Ange­le­gen­heiten, die hinter ver­schlos­senen Türen statt­finden. Und doch ver­kün­dete der Patri­arch der geor­gisch-ortho­doxen Kirche offi­ziell, es sei die Auf­gabe der geor­gi­schen Frauen, den Män­nern die Füße zu waschen, wenn diese von der Arbeit nach Hause kommen. Femi­nismus wird hier von Seiten der Kon­ser­va­tiven als west­liche Ver­schwö­rung oder Krank­heit gesehen. Immer wieder gibt es gewalt­tä­tige Aus­schrei­tungen und Bedro­hungen gegen Akti­vis­tInnen, auf einem Pro­test­marsch gegen Homo­phobie wurden die Demons­trie­renden von ortho­doxen Extre­misten und Pries­tern ange­griffen.

 

Auf dem femi­nis­ti­schen Marsch am 8. März ver­läuft alles fried­lich, bis auf ein paar zyni­sche Kom­men­tare: „Ah, werdet ihr von den Ame­ri­ka­nern bezahlt?“ Die Schrift­stel­lerin Tamta Melash­vili, die mit ihrem Debüt Abzählen auch bei deutsch­spra­chigen Lesern große Erfolge fei­erte, ist bei dem Pro­test vorne dabei. Am Abend findet die Pre­miere eines Filmes statt, für den sie das Skript schrieb: Untold Hersto­ries – hier werden die Geschichten dreier geor­gi­scher Frau­en­recht­le­rinnen aus dem 19. Jh. neu erzählt, deren femi­nis­ti­sche Akti­vität jedoch völlig unbe­kannt ist. So wird an eine eigene geor­gi­sche Frau­en­be­we­gung ange­knüpft, die nichts mit aus­län­di­schen NGOs oder NATO-Ein­flussphären zu tun hat. In einem Inter­view spra­chen wir über ihren Roman, Femi­nismus in Geor­gien und die Not­wen­dig­keit, Geschichte neu zu schreiben.

 

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novinki: In deinem Roman Abzählen schreibst du über das Erleben von Krieg aus der Per­spek­tive zweier Mäd­chen. Warum hast du dich dafür ent­schieden, die Hand­lung in einer Kon­flikt­zone spielen zu lassen?

 

Tamta Melaschwili: Das war mein Pro­test. Ich habe im Schreiben ein­fach einen Weg gefunden, meinen Pro­test gegen den Krieg aus­zu­drü­cken. Genauso wie für andere Men­schen in Geor­gien, die den Krieg im August 2008 erleben mussten, war das für mich eine ein­schnei­dende Erfah­rung. Auch die anderen Kriege seit den 90ern – ich glaube das ist alles irgendwo in mir akku­mu­liert. Es war vor allem ein emo­tio­naler Aus­druck. Für mich gab es ein­fach keinen anderen Weg, damit umzu­gehen.

 

n.: Wie hast du den Krieg 2008 erlebt?

 

T.M.: So wie alle Men­schen in Geor­gien, über die Stadt flogen Kampf­jets. Im Sommer war ich in meinem Dorf mit meiner Schwester und ihrem 3 Monate alten Sohn. Das schlimmste war ein Gefühl der totalen Unsi­cher­heit, dass ich davor noch nie gehabt hatte. Du hast zwar seit deiner Kind­heit eine gewisse Unsi­cher­heit, wenn du in Geor­gien lebst. Aber das war etwas anderes, keine Kon­trolle mehr zu haben über das eigene Leben, du weißt nicht was tun, weißt nicht, was pas­siert. Wir haben Explo­sionen gehört, die nächst­ge­le­gene Stadt wurde bom­bar­diert. Wir sind hin und her gerannt, wussten nicht was besser ist, ins Haus gehen oder draußen bleiben – es war wirk­lich eine furcht­bare Erfah­rung. Und die meisten Geor­gier haben diese Zeit so oder ähn­lich erlebt.

 

n.: Wie wurde mit den Kriegen seit den 90ern lite­ra­risch umge­gangen, gibt es so etwas wie eine Tra­di­tion im Schreiben über Krieg in der geor­gi­schen Lite­ratur?

 

T.M.: Ich bin keine Lite­ratur-Expertin, aber ich denke nicht. Es gab ein großes Schweigen nach den 90ern, die meisten Schrift­steller haben nicht über Krieg geschrieben. Aber dann später, nach 2008 erschienen Bücher, wie etwa Zaza Bur­ch­ul­adzes Adibas und andere Geschichten, die auch den abcha­si­schen Krieg reflek­tierten. Das hat alles erst in den letzten Jahren ange­fangen.
Ich denke, man wollte sich distan­zieren, die Men­schen brauchten Abstand und wollten nicht mehr an den Krieg denken oder dar­über schreiben. Das ist natür­lich. Dafür ist jetzt eine inter­es­sante Zeit, es gibt offi­zi­elle Dis­kus­sionen über die Kon­flikte. Die Leute wollen jetzt reflek­tieren, was damals pas­siert ist. Ich glaube, sie brau­chen nur Zeit um zu denken.

 

n.: In deinem Roman gibt es keine Orts­be­nen­nungen oder Zeit­an­gaben die auf eine Hand­lung in Geor­gien schließen lassen, außer die Namen der Prot­ago­nisten.

 

T.M.: Dar­über habe ich viel nach­ge­dacht, und habe beschlossen es so zu machen. Gewalt und Krieg kennen keine Natio­na­lität, keine Grenzen. Diese Geschichte hätte überall pas­sieren können, wo es Kon­flikte gibt. Und die Mäd­chen dort – oder über­haupt die Men­schen, machen sehr ähn­liche Erfah­rungen, haben ähn­liche Gefühle und reagieren gleich. Sie wollen auf gleiche Art über­leben.
Das war auch mein per­sön­li­ches Gefühl, ich wollte über­leben und habe alles andere ver­gessen. Das ist ein Wahn­sinns-Gefühl, wenn es ums pure Über­leben geht. Aber wenn dieses Gefühl 20 Jahre andauert, ist das keine gute Erfah­rung. Nur wegen irgend­wel­chen poli­ti­schen Span­nungen, wegen Ent­schei­dungen von irgend­wel­chen Poli­ti­kern.

 

n.: Hat der Krieg 2008 etwas im kol­lek­tiven Bewusst­sein ver­än­dert?

 

T.M.: Die Dar­stel­lungen in den Medien waren immer sehr poli­ti­siert, unter so viel Pro­pa­ganda. Gerade jetzt, nach dem Regie­rungs­wechsel im Herbst 2012 ist es schwer zu sagen. Ich als Geor­gierin will jeden­falls keine Feinde haben, egal ob Russ­land oder die USA. Beides sind hier starke Feind­bilder, abhängig von der poli­ti­schen Posi­tio­nie­rung der Men­schen. Wenn du für die Rechte der Frauen kämpfst, passt du jetzt für die Ultra-Kon­ser­va­tiven in ihr Ame­rika-Feind­bild.

 

n.: Wie ist die Situa­tion der Frauen in der geor­gi­schen Gesell­schaft?

 

T.M.: Das ist schwer, in wenigen Worten zu sagen. Wir leben in einer patri­ar­chalen Gesell­schaft, mit all diesen „Tra­di­tionen“. Sie werden als das ver­kauft, in Wirk­lich­keit sind das gar keine Tra­di­tionen. Sie werden Män­nern wie Frauen auf­ge­zwungen, aber mehr den Frauen. Das Leben, die Sexua­lität der Frauen, alles wird kon­trol­liert oder zumin­dest wollen sie dich kon­trol­lieren. Vor kurzem gab es wieder eine Dis­kus­sion über ein Abtrei­bungs­verbot, es gab viele Befür­worter, die meisten davon rechte Extre­misten. Die Kirche, die sehr ein­fluss­reich ist, ver­tritt einen sehr tra­di­tio­na­lis­ti­schen und repres­siven Stand­punkt gegen­über Frauen.

 

n.: Gibt es eine Ten­denz in der Gesell­schaft, kon­ser­va­tiver und tra­di­tio­na­lis­ti­scher zu werden?

 

T.M.: Ja, ich denke schon. Es gibt unter­schied­liche Dis­kurse, aber die Kirche ist am ein­fluss­reichsten.
Wir sind seit 200 Jahren ein kolo­ni­siertes Land, und das ist in der Men­ta­lität, sagen wir, der „Nation“ ein­ge­schrieben. Die Leute sind passiv geworden, sie wollen keine Ver­ant­wor­tung für ihr Leben über­nehmen. Sie suchen immer einen starken Anführer, der sich um die ganze Nation küm­mert.
Aber es gibt auch immer mehr Akti­visten, junge Men­schen, die anders denken und das aus­drü­cken. Wir sind nicht viele, aber ich freue mich, dass wir pro­tes­tieren können, dass wir offi­ziell etwas sagen können, ohne gleich ver­haftet zu werden.

 

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n.: Wie lange bist du schon poli­tisch aktiv?

 

T.M.: Seit 2–3 Jahren. Es sind vor allem in letzter Zeit Inter­es­sens­gruppen ent­standen. Das sind Men­schen, die keine Geber oder Unter­stützer haben, son­dern ein­fach ihre Gedanken und Ein­stel­lungen aus­drü­cken wollen. Ich finde das gut, dass es kleine, infor­melle Gruppen gibt, die die Men­schen zusammen bringen. Soziale Netz­werke wie Face­book helfen da sehr, sich zu orga­ni­sieren. Es gibt auch immer mehr Zusam­men­ar­beit zwi­schen den Gruppen, wie etwa zwi­schen Femi­nis­tinnen und LGBT-Akti­visten – diese sind viel­leicht am sicht­barsten. Aber die Leute fangen mehr und mehr an, ein­fach raus­zu­gehen und zu pro­tes­tieren.
Vor kurzem zum Bei­spiel gab es in Geor­gien einen großen Streik der Minen-Arbeiter aus Chia­tura, dem wich­tigsten Erz­abbau-Gebiet. Wir haben uns Berg­ar­bei­ter­helme auf­ge­setzt und mit ihnen demons­triert, das hat sie sehr gefreut.

 

n.: Inwie­fern ist das Schreiben bei dir mit poli­ti­schem Akti­vismus ver­bunden?

 

T.M.: In erster Linie eigent­lich nicht. Mein erster Roman ist natür­lich poli­tisch, ich schreibe über Frauen, man kann es also schon von dieser Per­spek­tive sehen. Grund­sätz­lich denke ich, man kann das gar nicht trennen.

 

n.: Du hast jetzt ein Film­skript geschrieben, für eine Doku­men­ta­tion über drei geor­gi­sche Femi­nis­tinnen aus dem 19. Jahr­hun­dert.

 

T.M.: Ja, schon wieder über Frauen! (lacht) Es geht dabei um ein Rewri­ting der Geschichte dieser Frauen, die zum Teil sehr radi­kale Femi­nis­tinnen waren – radi­kaler als die meisten Frauen-NGOs heute (die eigent­lich über­haupt nicht radikal sind). Es sind bekannte Per­sön­lich­keiten, aber dass sie Femi­nis­tinnen waren, weiß keiner.
Ich denke, dieses Neu­er­zählen ist wichtig, weil hier dieses Ste­reotyp so sehr ver­breitet ist, dass Femi­nismus etwas von außen Auf­er­legtes ist – etwas West­li­ches, etwas Nega­tives. Und wenn es hier eine solche Tra­di­tion gibt, muss man das an die Ober­fläche bringen! Warum nicht? Das waren wun­der­bare Frauen, Kato Mikel­adze zum Bei­spiel hat in Kuta­issi eine femi­nis­ti­sche Zei­tung her­aus­ge­geben, ist aber nur als Dich­terin und Leh­rerin bekannt.

 

n.: Wie drückt sich diese Ableh­nung femi­nis­ti­scher Ideen in der Gesell­schaft aus, gibt es auch direkte Kon­fron­ta­tionen?

 

T.M.: Ja. Ich habe das vor etwa einem Jahr zum ersten Mal erlebt. Es gibt eine Grup­pie­rung reli­giöser Extre­misten, die nennen sich „Verein ortho­doxer Eltern“. Wir hatten im Mai 2012 einen Marsch, um den inter­na­tio­nalen Tag gegen Homo­phobie zu feiern, und irgendwie wussten sie davon. Wir waren etwa 40 Leute, und als wir los­gingen, erschienen sie plötz­lich, lauter Priester mit ihren schwarzen Roben, und andere junge Männer. Es gab eine Schlä­gerei zwi­schen Akti­vis­tInnen und Ortho­doxen, und die Polizei, die wir eigent­lich gebeten hatten, uns zu schützen, zog ab. In diesem Moment ver­stand ich, dass die Kirche in diesem Land viel mehr Macht hat als die Regie­rung. Du lebst hier fast in einer Theo­kratie. Es war wirk­lich eine Stress-Situa­tion für uns, unsere bunten Trans­pa­rente lagen danach zer­rissen auf der Straße, und die Leute stiegen darauf herum. Das war wieder so ein Gefühl von totaler Unsi­cher­heit, und das bleibt dir – seither habe ich Angst, wenn ich auf der Straße einem Priester begegne.

 

n.: Du hast deine Master-Arbeit über Empower­ment von Frauen durch Migra­tion geschrieben, am Bei­spiel von Geor­gie­rinnen in Deutsch­land.

 

T.M.: Ja, das war über junge geor­gi­sche Frauen, die als Au Pairs nach Deutsch­land gingen. Ich konnte auch meine eigene Erfah­rung mit ein­bauen, worauf ich damals sehr stolz war – das ist wirk­lich femi­nis­tisch! Für mich war diese Erfah­rung sehr bestär­kend. Ich habe in Deutsch­land auch ange­fangen, Prosa zu schreiben. Frauen sind hier oft total von ihren Fami­lien kon­trol­liert und vor allem finan­ziell abhängig. Durch die Migra­tion bekamen sie einen starken Unab­hän­gig­keits­drang und waren sehr enthu­si­as­tisch dem Leben gegen­über.

 

n.: Hast du manchmal Lust, selbst für län­gere Zeit zu emi­grieren?

 

T.M.: Nicht wirk­lich. Ich habe keine kon­kreten Pläne, für län­gere Zeit wo anders zu leben. Ich hatte ein Lite­ratur-Sti­pen­dium in Wien für zwei Monate, und werde das dieses Jahr wieder machen in Graz. Mir gefällt das, unter­wegs zu sein. Aber ich denke, grund­sätz­lich könnte ich überall leben. Ich mag diese Unter­schei­dung nicht beson­ders zwi­schen „hier“ und „dort“.

 

n.: Hast du in Geor­gien auch die Mög­lich­keit, solche Sti­pen­dien zu bekommen?

 

T.M.: Nein, nicht für’s Schreiben. Aber ich habe ein Sti­pen­dium an der Uni­ver­sität, ich unter­richte dort Gender und Politik. Ich habe nicht erwartet, dass mir das so Spaß macht! Ich habe wun­der­bare Stu­denten, sie sind jung und enthu­si­as­tisch, und bei ihnen kommt was an, sie reagieren auf das, was wir behan­deln. Man kann ihre Sen­si­bi­lität stei­gern, und sie haben großes Inter­esse an zivilen Themen. Sie haben dieses Gefühl, dass sie wirk­lich was ändern können, das ist für mich groß­artig.

 

n.: Also gibt es Grund, opti­mis­tisch zu sein?

 

T.M.: Ja, in bestimmten Aspekten schon. Ich bin grund­sätz­lich nicht opti­mis­tisch, aber es gibt kleine Momente die dir zeigen, dass es sinn­voll ist, was du tust. Letztes Jahr am 8. März gab es unzäh­lige sexis­ti­sche Wer­be­kam­pa­gnen, die Medien waren voll davon. Wir haben damals mit einer Pro­test-Kam­pagne reagiert. Und dieses Jahr gab es keine sol­chen Wer­bungen! Wir waren ganz erstaunt dar­über, und sehr stolz, etwas dafür getan zu haben. Die Firmen wurden ein­fach vor­sich­tiger, weil sie auf Pro­test stießen.

 

n.: Was ist der Plan für deinen nächsten Roman?

 

T.M.: Ich möchte mich mit der geor­gi­schen Avant­garde in den 20ern beschäf­tigen, es gab da eine Gruppe von Schrift­stel­lern namens Blaue Hörner (Zis­per­qan­ze­lebi). Das war eine sehr span­nende Periode, wo viel pas­sierte, aber diese Per­sonen wurden dann in der Sowjet­union starken Repres­sionen aus­ge­setzt, und heute weiß man nicht sehr viel über sie. Viele von denen waren total queere, schräge Typen.

 

n.: Es geht dir also um ein Wie­der­ent­de­cken von Geschichten, die zum Bei­spiel durch repres­sive Struk­turen ver­loren gingen?

 

T.M.: Ja, für mich ist es wirk­lich traurig, dass so viele Geschichten – gerade die von Frauen! – ver­loren gehen, und keiner erin­nert sich daran. Ich denke, es ist vor allem wichtig, Frauen wie­der­zu­ent­de­cken. Das ist natür­lich auch bestär­kend für die Frauen heute, wenn es bekannte weib­liche Bio­gra­phien gibt!

 

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n.: Kann man sagen, dass es bestimmte Ten­denzen in der geor­gi­schen Gegen­warts­li­te­ratur gibt?

 

T.M.: Viele junge Men­schen schreiben heute, auch viele Frauen, die wirk­lich Talent haben. Sie würden sich selbst nicht als Femi­nis­tinnen bezeichnen, aber das sind sie! (lacht) Die Frauen schreiben jetzt mehr über ihre Sexua­lität, aber oft spürt man trotzdem noch ein gewisses „Auge des Patri­ar­chats“ beim Lesen ihrer Texte.
Es gibt leider ein großes Pro­blem mit der Über­set­zung, weil es nur wenige gute Über­setzer gibt. Ich hatte Glück, dass Natia Mikel­adze-Bach­so­liani meinen Roman über­setzt hat, sie ist eine der Besten.
Dann hast du natür­lich auch das Pro­blem, dass du nur mit Schreiben nicht über­leben kannst.

 

n.: Hast du mit Abzählen etwas ver­dient?

 

T.M.: Beim geor­gi­schen Verlag – nein. Beim deut­schen Unions-Verlag, keine Ahnung. Viel­leicht kommt noch ein biss­chen, schauen wir mal. (lacht)

 

Fotos: Phi­lo­mena Grassl

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