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Gulzat Egemberdieva im Interview mit Elmira Nogojbaeva (Kirgistan)

Posted on 21. Dezember 2020 by Maria Stepanova, Susanne Frank
Als Spezialistin für Kirgistan lud Gulzat Egemberdieva Elmira Nogojbaeva, führende kirgisische Politik- und Kulturwissenschaftlerin, zum Interview ein. Nogojbaeva ist Gründerin des Gedächtnis-Projekts „Esimde“ (http://esimde.org/), welches offen zur Einsendung autobiographischer Texte für die zur Verhandlung eines traumabewältigenden, Erinnerung aufarbeitenden und Identität stiftenden kollektiven und kulturellen Gedächtnisses einlädt. Wichtige Aspekte der postsowjetischen Entwicklungen in Kirgistan sind für Gulzat Egemberdieva die Kontinuität der Relevanz der russischen Sprache, deren Bedeutung jedoch zunehmend unabhängig wird von einer Orientierung am russischen Staat – bei gleichzeitigem Bedeutungsgewinn der kirgisischen Sprache -; die vielfältige Vernetzung im gesamten postsowjetischen Raum, z.B. auch mit Initiativen in der Ukraine und in Georgien, aber auch mit der Türkei und dem westlichen Ausland; die Relevanz unabhängiger, z.T. von der Open Society Foundation und anderen Stiftungen (v.a. aus den USA) geförderter Initiativen, sowie ein starkes und z.B. nostalgisch-identifikatorisches Interesse an der sowjetischen Vergangenheit.

Als Spezialistin für Kirgistan lud Gulzat Egemberdieva Elmira Nogojbaeva, führende kirgisische Politik- und Kulturwissenschaftlerin, zum Interview ein. Nogojbaeva ist Gründerin des Gedächtnis-Projekts „Esimde“ (http://esimde.org/), welches offen zur Einsendung autobiographischer Texte für die zur Verhandlung eines traumabewältigenden, Erinnerung aufarbeitenden und Identität stiftenden kollektiven und kulturellen Gedächtnisses einlädt. Wichtige Aspekte der postsowjetischen Entwicklungen in Kirgistan sind für Gulzat Egemberdieva die Kontinuität der Relevanz der russischen Sprache, deren Bedeutung jedoch zunehmend unabhängig wird von einer Orientierung am russischen Staat – bei gleichzeitigem Bedeutungsgewinn der kirgisischen Sprache -; die vielfältige Vernetzung im gesamten postsowjetischen Raum, z.B. auch mit Initiativen in der Ukraine und in Georgien, aber auch mit der Türkei und dem westlichen Ausland; die Relevanz unabhängiger, z.T. von der Open Society Foundation und anderen Stiftungen (v.a. aus den USA) geförderter Initiativen, sowie ein starkes und z.B. nostalgisch-identifikatorisches Interesse an der sowjetischen Vergangenheit.

https://www.youtube.com/watch?v=y73IrLR5KVs

Gulzat Egemberdieva im Interview mit Elmira Nogojbaeva (Kirgistan) – novinki
Redak­tion „novinki“

Hum­boldt-Uni­ver­sität zu Berlin
Sprach- und lite­ra­tur­wis­sen­schaft­liche Fakultät
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Gulzat Egember­dieva im Inter­view mit Elmira Nogo­j­baeva (Kir­gi­stan)

Als Spe­zia­listin für Kir­gi­stan lud Gulzat Egember­dieva Elmira Nogo­j­baeva, füh­rende kir­gi­si­sche Politik- und Kul­tur­wis­sen­schaft­lerin, zum Inter­view ein. Nogo­j­baeva ist Grün­derin des Gedächtnis-Pro­jekts „Esimde“ (http://esimde.org/), wel­ches offen zur Ein­sen­dung auto­bio­gra­phi­scher Texte für die zur Ver­hand­lung eines trauma­be­wäl­ti­genden, Erin­ne­rung auf­ar­bei­tenden und Iden­tität stif­tenden kol­lek­tiven und kul­tu­rellen Gedächt­nisses ein­lädt. Wich­tige Aspekte der post­so­wje­ti­schen Ent­wick­lungen in Kir­gi­stan sind für Gulzat Egember­dieva die Kon­ti­nuität der Rele­vanz der rus­si­schen Sprache, deren Bedeu­tung jedoch zuneh­mend unab­hängig wird von einer Ori­en­tie­rung am rus­si­schen Staat – bei gleich­zei­tigem Bedeu­tungs­ge­winn der kir­gi­si­schen Sprache -; die viel­fäl­tige Ver­net­zung im gesamten post­so­wje­ti­schen Raum, z.B. auch mit Initia­tiven in der Ukraine und in Geor­gien, aber auch mit der Türkei und dem west­li­chen Aus­land; die Rele­vanz unab­hän­giger, z.T. von der Open Society Foun­da­tion und anderen Stif­tungen (v.a. aus den USA) geför­derter Initia­tiven, sowie ein starkes und z.B. nost­al­gisch-iden­ti­fi­ka­to­ri­sches Inter­esse an der sowje­ti­schen Vergangenheit.

https://www.youtube.com/watch?v=y73IrLR5KVs