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Wieviel Europa erträgt ein Balkan?

Posted on 17. Dezember 2007 by Miranda Jakiša
Warum herrscht Unfriede und Kampf auf dem Balkan? Richard Swartz bekam 21 Antworten auf diese Frage, die er südosteuropäischen Autoren zwischen Slowenien und Albanien stellte. Die Antworten hat Europa verdient.

„Why this strife and struggle, why conflict, why the neighbour as an adversary and not as a partner? What is the relation to the ›other‹?” Richard Swartz, schwedischer Journalist und nach Auskunft des Klappentextes qualifiziert durch „über 30 Jahre Osteuropakorrespondenz“, bekam 21 Antworten auf diese Frage, die er Autoren zwischen Slowenien und Albanien stellte.
Entsprechend erwartbare, anrührende, auch moralisierende literarische Beiträge zum Thema nachbarschaftlicher Feindschaft enthält der Band – jedenfalls zum Teil. Nenad Veličkovićs Entgegnung auf die Herausgeberfrage sticht etwa, weil sie die Anthologie selbst ins Zentrum der Reflexion rückt, auf signifikante Weise heraus. Ganze acht Mal zitiert er in Bedel, seinem Beitrag zu Der andere nebenan, die oben wiedergegebene Frage. Veličkovićs Text entlarvt damit nicht nur die Sammlung als unzulässige, das angefragte Ergebnis antizipierende Auftragsarbeit. Er stört auch neben der Herausgeber- die Lesererwartung, indem er die Einfallslosigkeit und Einfältigkeit der Anlage von Swartzens Buch vor Augen zwingt, das, so gewendet, zunächst einmal wenig lesenswert erscheint. Zu befürchten ist, einen von seiner feindseligen Disposition, von einer separatistischen Grundtendenz regierten Balkan vorzufinden, von dessen nachbarschaftlicher Animosität ausgegangen werden kann. Es gelingt Veličković, sich der den Autoren zugewiesenen Rolle als Akteure im Nachbarschaftsstreit erfolgreich zu entziehen und das Anliegen, im übrigen nicht als einziger Beiträger, zu unterlaufen.

Der andere nebenan, eine Anthologie, die sich nach eigenen Angaben der Frage verschrieben hat, ob Vorstellungen von Feindschaft und Gewaltaffinität auf dem Balkan „unsere Unkenntnis und unsere Vorurteile“ mehr „als die Wirklichkeit“ widerspiegeln und prominente Autoren aus Südosteuropa dafür gewinnen konnte, diese zu beantworten, ist eine klare Auftragsarbeit in Sachen Balkanismus. Die bulgarische Historikerin Maria Todorova prägte den Begriff in den 90er Jahren, um neben der stereotypisierenden Abwertung die europäische ‚Überlegenheit’ dem Balkan als ambivalent Anderem gegenüber zu umschreiben. Die nähere Bestimmung im Untertitel der Swartzschen Sammlung könnte entsprechend auch statt „aus dem Südosten Europas“ vielmehr „Anthologie über den Südosten Europas“ lauten, oder auch gleich: „Der Balkan und was wir schon immer über ihn wussten“. Was wir hier aufgetischt bekommen, ist jedoch mehr als nur bedientes Klischee – es ist, und das vor allem in der unzulässigen Zusammenschau von Europas Südosten (Slowenien bis Albanien) gepaart mit der Antizipation kulturspezifischer Feindseligkeiten („why this strife and struggle?“), exotisierende Balkan-Hetze und von Europa ausgrenzende Stigmatisierung. Beide gehen aus einer Tradition hervor, die seit den 10er Jahren des letzten Jahrhunderts floriert und deren unverhohlene Schadenfreude über die gesellschaftspolitischen Folgen einer vermeintlichen, im Titel beschworenen Andersartigkeit Südosteuropas geschmacklos ist. Die Perspektive der Swartzschen Anthologie ist eine selbstgefällige, westeuropäische Antwort auf die wirtschaftliche, kulturelle und politische Isolation der sogenannten Balkanländer heute. Sie trägt dazu bei, die Abgrenzung aufrecht zu erhalten und verkennt zugleich den eigenen Anteil an der gegenwärtigen Situation vieler südosteuropäischer Staatsgebilde. Implizit schreibt Der andere nebenan den Balkankulturen – deren Verwandtschaft Swartz (siehe sein von der FAZ lobend hervorgehobenes Herausgeber-Nachwort) in der flächendeckenden Existenz von Kohlrouladenvarianten gegeben sieht – die Schuld am eigenen Schicksal zwischen Blutrache und Kleinstaaterei zu. Krautwickel nun gibt es nicht nur auf ‚dem Balkan’, die gibt es auch in Ägypten und im Allgäu, das indes stört die im Band forcierten kulturellen Verwandtschaftsbeziehungen. Der Herausgeber Swartz hat sich bereits mit zuvor erschienenen Anthologien, deren vielsagende Titel Geschichten aus dem finsteren Herzen Europas oder Geschichten aus Europas Nahem Osten Bände sprechen, als Experte in Sachen ‚die Anderen’ profiliert.

Doch während Fragestellung und Auftragscharakter von Der andere nebenan mehr als fragwürdig sind, ergibt die Sichtung der einzelnen einundzwanzig Texte eine weitaus vielversprechendere Perspektive auf den Kulturraum. Auf jeweils eigene Weise erkunden die Beiträge ihren kulturellen Hintergrund in Hinsicht auf das Mit- und Gegeneinander literarisch. Der Wunsch nach maximaler Dichte der geographischen Herkunftsländer der Autoren konnte zwar nicht spurlos an der Qualität der Beiträge vorbeigehen. Diese sind mitunter Füllmaterial, den regionalen Abdeckungsbemühungen geschuldet. Die meisten indes sind hervorragende literarische Texte. David Albahari versieht den Leser eindrucksvoll mit den Augen eines ‚Serben’, der, ohne zu verstehen warum, zum Gewalttäter wird, während Vladimir Arsenijević in einer schonungslos über-konstruierten Geschichte, die banale Interessiertheit ‚des Westens’ der menschlichen Anteilnahme zwischen Serben und Kosovoalbanern gegenüberstellt. Bora Ćosić mutet dem Leser seine Kindheitserinnerung zu, während Dimitré Dinev eine durch ihre Schlichtheit bestechende, an Ivo Andrićs Texte erinnernde Erzählung über den bulgarischen Kultursynkretismus beiträgt. Slavenka Drakulić konfrontiert uns mit fingierten Protokollen, deren erzählte Grausamkeiten überzeugend physisch auf den Leser übergreifen, während Maruša Krese mit ihren Slowenien-Überlegungen auf Journalistenniveau langweilt. Saša Stanišić überwältigt mit seiner im Erstlingsroman erprobten poetischen, die Kinderperspektive literarisch gekonnt inszenierenden und sehr eigenen Erzählweise, während Dragan Velikić zwar mit aller Stereotypenkritik zweifelsohne recht hat, jedoch sehr essayistisch auftritt. Und noch mehr literarische Prominenz aus Südosteuropa partizipiert gewinnbringend an dem Band: Aleksandar Hemon, Drago Jančar, Miljenko Jergović, Ismaïl Kadaré, László Végel und eben, der bereits erwähnte, Nenad Veličković. In einem die eigene Onanie mit der politisch-kulturellen Westeuropas gleichsetzendem und darin bloßlegendem Erzählakt spiegelt er desillusioniert, aber engagiert die Frage von den vermeintlichen internen Abstoßungskräften des Balkan dahin zurück, woher sie kam – in den heuchelnde Fragen stellenden ‚Westen’: „Why this strife and struggle, why conflict, why the neighbour (Südosteuropa) as an adversary (Balkan) and not as a partner?”, diese Frage könnte man quergelesen nicht nur aus Veličkovićs Beitrag herauslesen. Solange deutsche Verlage ihren Herausgebern durchgehen lassen, im Nachwort zu schreiben, die Welt Südosteuropas könne, „auf einen Deutschen“ etwa, „fremd und gar unheimlich wirken“, denn  „ethnische Säuberung als Programm“ – das ließe sich schwer begreifen, solange wird Veličkovićs Rückfrage wohl unbeantwortet verhallen. Der andere Nebenan, ohne den Rahmen seiner selbstgefälligen Herausgeberschaft, eine sehr lesenswerte Sammlung, die ebensoviel über Europa und seine Feindseligkeit verrät, wie über ‚den Balkan’.

 

Richard Swartz (Hg.): Der andere nebenan. Eine Anthologie aus dem Südosten Europas. S. Fischer Verlag. Frankfurt a. M. 2007.

Wieviel Europa erträgt ein Balkan? – novinki
Redak­tion „novinki“

Hum­boldt-Uni­ver­sität zu Berlin
Sprach- und lite­ra­tur­wis­sen­schaft­liche Fakultät
Institut für Slawistik
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Wie­viel Europa erträgt ein Balkan?

„Why this strife and struggle, why con­flict, why the neigh­bour as an adversary and not as a partner? What is the rela­tion to the ›other‹?” Richard Swartz, schwe­di­scher Jour­na­list und nach Aus­kunft des Klap­pen­textes qua­li­fi­ziert durch „über 30 Jahre Ost­eu­ro­pa­kor­re­spon­denz“, bekam 21 Ant­worten auf diese Frage, die er Autoren zwi­schen Slo­we­nien und Alba­nien stellte.
Ent­spre­chend erwart­bare, anrüh­rende, auch mora­li­sie­rende lite­ra­ri­sche Bei­träge zum Thema nach­bar­schaft­li­cher Feind­schaft ent­hält der Band – jeden­falls zum Teil. Nenad Velič­ko­vićs Ent­geg­nung auf die Her­aus­ge­ber­frage sticht etwa, weil sie die Antho­logie selbst ins Zen­trum der Refle­xion rückt, auf signi­fi­kante Weise heraus. Ganze acht Mal zitiert er in Bedel, seinem Bei­trag zu Der andere nebenan, die oben wie­der­ge­ge­bene Frage. Velič­ko­vićs Text ent­larvt damit nicht nur die Samm­lung als unzu­läs­sige, das ange­fragte Ergebnis anti­zi­pie­rende Auf­trags­ar­beit. Er stört auch neben der Her­aus­geber- die Leser­er­war­tung, indem er die Ein­falls­lo­sig­keit und Ein­fäl­tig­keit der Anlage von Swart­zens Buch vor Augen zwingt, das, so gewendet, zunächst einmal wenig lesens­wert erscheint. Zu befürchten ist, einen von seiner feind­se­ligen Dis­po­si­tion, von einer sepa­ra­tis­ti­schen Grund­ten­denz regierten Balkan vor­zu­finden, von dessen nach­bar­schaft­li­cher Ani­mo­sität aus­ge­gangen werden kann. Es gelingt Velič­ković, sich der den Autoren zuge­wie­senen Rolle als Akteure im Nach­bar­schafts­streit erfolg­reich zu ent­ziehen und das Anliegen, im übrigen nicht als ein­ziger Bei­träger, zu unterlaufen.

Der andere nebenan, eine Antho­logie, die sich nach eigenen Angaben der Frage ver­schrieben hat, ob Vor­stel­lungen von Feind­schaft und Gewalt­af­fi­nität auf dem Balkan „unsere Unkenntnis und unsere Vor­ur­teile“ mehr „als die Wirk­lich­keit“ wider­spie­geln und pro­mi­nente Autoren aus Süd­ost­eu­ropa dafür gewinnen konnte, diese zu beant­worten, ist eine klare Auf­trags­ar­beit in Sachen Bal­ka­nismus. Die bul­ga­ri­sche His­to­ri­kerin Maria Todo­rova prägte den Begriff in den 90er Jahren, um neben der ste­reo­ty­pi­sie­renden Abwer­tung die euro­päi­sche ‚Über­le­gen­heit’ dem Balkan als ambi­va­lent Anderem gegen­über zu umschreiben. Die nähere Bestim­mung im Unter­titel der Swart­z­schen Samm­lung könnte ent­spre­chend auch statt „aus dem Süd­osten Europas“ viel­mehr „Antho­logie über den Süd­osten Europas“ lauten, oder auch gleich: „Der Balkan und was wir schon immer über ihn wussten“. Was wir hier auf­ge­tischt bekommen, ist jedoch mehr als nur bedientes Kli­schee – es ist, und das vor allem in der unzu­läs­sigen Zusam­men­schau von Europas Süd­osten (Slo­we­nien bis Alba­nien) gepaart mit der Anti­zi­pa­tion kul­tur­spe­zi­fi­scher Feind­se­lig­keiten („why this strife and struggle?“), exo­ti­sie­rende Balkan-Hetze und von Europa aus­gren­zende Stig­ma­ti­sie­rung. Beide gehen aus einer Tra­di­tion hervor, die seit den 10er Jahren des letzten Jahr­hun­derts flo­riert und deren unver­hoh­lene Scha­den­freude über die gesell­schafts­po­li­ti­schen Folgen einer ver­meint­li­chen, im Titel beschwo­renen Anders­ar­tig­keit Süd­ost­eu­ropas geschmacklos ist. Die Per­spek­tive der Swart­z­schen Antho­logie ist eine selbst­ge­fäl­lige, west­eu­ro­päi­sche Ant­wort auf die wirt­schaft­liche, kul­tu­relle und poli­ti­sche Iso­la­tion der soge­nannten Bal­kan­länder heute. Sie trägt dazu bei, die Abgren­zung auf­recht zu erhalten und ver­kennt zugleich den eigenen Anteil an der gegen­wär­tigen Situa­tion vieler süd­ost­eu­ro­päi­scher Staats­ge­bilde. Implizit schreibt Der andere nebenan den Bal­kan­kul­turen – deren Ver­wandt­schaft Swartz (siehe sein von der FAZ lobend her­vor­ge­ho­benes Her­aus­geber-Nach­wort) in der flä­chen­de­ckenden Exis­tenz von Kohl­rou­la­den­va­ri­anten gegeben sieht – die Schuld am eigenen Schicksal zwi­schen Blut­rache und Klein­staa­terei zu. Kraut­wi­ckel nun gibt es nicht nur auf ‚dem Balkan’, die gibt es auch in Ägypten und im Allgäu, das indes stört die im Band for­cierten kul­tu­rellen Ver­wandt­schafts­be­zie­hungen. Der Her­aus­geber Swartz hat sich bereits mit zuvor erschie­nenen Antho­lo­gien, deren viel­sa­gende Titel Geschichten aus dem fins­teren Herzen Europas oder Geschichten aus Europas Nahem Osten Bände spre­chen, als Experte in Sachen ‚die Anderen’ profiliert.

Doch wäh­rend Fra­ge­stel­lung und Auf­trags­cha­rakter von Der andere nebenan mehr als frag­würdig sind, ergibt die Sich­tung der ein­zelnen ein­und­zwanzig Texte eine weitaus viel­ver­spre­chen­dere Per­spek­tive auf den Kul­tur­raum. Auf jeweils eigene Weise erkunden die Bei­träge ihren kul­tu­rellen Hin­ter­grund in Hin­sicht auf das Mit- und Gegen­ein­ander lite­ra­risch. Der Wunsch nach maxi­maler Dichte der geo­gra­phi­schen Her­kunfts­länder der Autoren konnte zwar nicht spurlos an der Qua­lität der Bei­träge vor­bei­gehen. Diese sind mit­unter Füll­ma­te­rial, den regio­nalen Abde­ckungs­be­mü­hungen geschuldet. Die meisten indes sind her­vor­ra­gende lite­ra­ri­sche Texte. David Alba­hari ver­sieht den Leser ein­drucks­voll mit den Augen eines ‚Serben’, der, ohne zu ver­stehen warum, zum Gewalt­täter wird, wäh­rend Vla­dimir Arseni­jević in einer scho­nungslos über-kon­stru­ierten Geschichte, die banale Inter­es­siert­heit ‚des Wes­tens’ der mensch­li­chen Anteil­nahme zwi­schen Serben und Koso­vo­al­ba­nern gegen­über­stellt. Bora Ćosić mutet dem Leser seine Kind­heits­er­in­ne­rung zu, wäh­rend Dimitré Dinev eine durch ihre Schlicht­heit bestechende, an Ivo Andrićs Texte erin­nernde Erzäh­lung über den bul­ga­ri­schen Kul­tur­syn­kre­tismus bei­trägt. Slavenka Dra­kulić kon­fron­tiert uns mit fin­gierten Pro­to­kollen, deren erzählte Grau­sam­keiten über­zeu­gend phy­sisch auf den Leser über­greifen, wäh­rend Maruša Krese mit ihren Slo­we­nien-Über­le­gungen auf Jour­na­lis­ten­ni­veau lang­weilt. Saša Sta­nišić über­wäl­tigt mit seiner im Erst­lings­roman erprobten poe­ti­schen, die Kin­der­per­spek­tive lite­ra­risch gekonnt insze­nie­renden und sehr eigenen Erzähl­weise, wäh­rend Dragan Velikić zwar mit aller Ste­reo­ty­pen­kritik zwei­fels­ohne recht hat, jedoch sehr essay­is­tisch auf­tritt. Und noch mehr lite­ra­ri­sche Pro­mi­nenz aus Süd­ost­eu­ropa par­ti­zi­piert gewinn­brin­gend an dem Band: Alek­sandar Hemon, Drago Jančar, Mil­jenko Jer­gović, Ismaïl Kadaré, László Végel und eben, der bereits erwähnte, Nenad Velič­ković. In einem die eigene Onanie mit der poli­tisch-kul­tu­rellen West­eu­ropas gleich­set­zendem und darin bloß­le­gendem Erzählakt spie­gelt er des­il­lu­sio­niert, aber enga­giert die Frage von den ver­meint­li­chen internen Absto­ßungs­kräften des Balkan dahin zurück, woher sie kam – in den heu­chelnde Fragen stel­lenden ‚Westen’: „Why this strife and struggle, why con­flict, why the neigh­bour (Süd­ost­eu­ropa) as an adversary (Balkan) and not as a partner?”, diese Frage könnte man quer­ge­lesen nicht nur aus Velič­ko­vićs Bei­trag her­aus­lesen. Solange deut­sche Ver­lage ihren Her­aus­ge­bern durch­gehen lassen, im Nach­wort zu schreiben, die Welt Süd­ost­eu­ropas könne, „auf einen Deut­schen“ etwa, „fremd und gar unheim­lich wirken“, denn  „eth­ni­sche Säu­be­rung als Pro­gramm“ – das ließe sich schwer begreifen, solange wird Velič­ko­vićs Rück­frage wohl unbe­ant­wortet ver­hallen. Der andere Nebenan, ohne den Rahmen seiner selbst­ge­fäl­ligen Her­aus­ge­ber­schaft, eine sehr lesens­werte Samm­lung, die eben­so­viel über Europa und seine Feind­se­lig­keit verrät, wie über ‚den Balkan’.

 

Richard Swartz (Hg.): Der andere nebenan. Eine Antho­logie aus dem Süd­osten Europas. S. Fischer Verlag. Frank­furt a. M. 2007.