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...und ewig ruft die Arktis

Posted on 11. August 2013 by Christine Karlinski
Der Mythos lebt: In seiner Debut-Erzählung "Cholod" (Kälte) begibt sich der russische Autor und Polarforscher Sergej Bušmanov auf die Suche nach Hyperborea.

Seit der Antike umgibt den hohen Norden ein Mythos, der bis heute die Phantasie von Abenteurern, Wissenschaftlern, Politikern und Künstlern gleichermaßen beflügelt. Es ist das rätselhafte Land der Hyperboreer, wie von Pindar und Herodot überliefert, das die Griechen als warmes Paradies jenseits der kalten Nordwinde imaginieren und wohin es Apollon im Winter drängt. Sein Volk – eine antike Mußegesellschaft par excellence: Ohne Krieg, Arbeit oder Furcht vor Krankheit und Alter frönt es einzig den schönen Künsten. Doch nur Apollon und den gottgleichen Heroen ist es je vergönnt gewesen, das ferne Hyperborea zu schauen. In der Neuzeit tritt dieser Mythos dank der Fortschritte in der Kartographie in eine neue Dimension: Seefahrer und Kaufleute beginnen nun wie besessen, nach schiffbaren Seewegen im Eismeer zu suchen. Obgleich der große Durchbruch zunächst ausbleibt, klingt das Arktis-Fieber keinesfalls ab und erlebt im imperialistischen 19. Jahrhundert einen ersten Höhepunkt. Neben wirtschaftlichen Interessen, politischen Zwängen und wissenschaftlicher Neugier übt der hyperboreische Mythos von einem eisfreien Polarmeer weiterhin seinen magischen Zauber aus – selbst als er längst als Hirngespinst entlarvt und auch der Nordpol endgültig bezwungen ist. Nicht nur der Kampf um die Rohstoffe, die Kontroversen um Klimawandel und den Erhalt der arktischen Umwelt, auch die radikale Beliebigkeit des postmodernen Denkens – „alles ist gleich, alles ist erlaubt“ – und der damit drohende Sinnverlust des eigenen Lebens geben diesem Mythos neuen Auftrieb.

 

Diese nicht abebben wollende Faszination der Arktis hat dem russischen Leser im vergangenen Jahr u.a. die Erzählung Cholod (Kälte) beschert. Es ist das Erstlingswerk (bislang nur auf Russisch erschienen) des 1978 geborenen Sergej Bušmanov: hauptberuflich Geophysiker am russischen Zentrum für Arktis- und Antarktis-Forschung in Petersburg, in dieser Funktion 2009-2011 Teilnehmer der Vostok-Expedition in der Antarktis, in der Freizeit Arktisreisender. Im November 2011 gelingt Bušmanov mit Cholod spontan der Sprung auf die Short-List des Debut-Preises, den die Pokolenie-Stiftung des russischen Oligarchen Andrej Skoč seit 2000 jährlich an Nachwuchsschriftsteller verleiht. Bušmanov gewinnt zwar nicht die begehrte Auszeichnung, doch kann er bereits Anfang 2012 seine Erzählung bei dem auf Arktis- und Reiseliteratur spezialisierten Paulsen-Verlag in Moskau veröffentlichen.

 

In seiner Erzählung schildert Bušmanov die Erinnerungen eines obdachlosen Jugendlichen an die Jahre vor und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Die sprunghafte Rückschau entspricht dem brüchigen Lebensweg des namenlosen Ich-Erzählers und Helden: Nicht einmal achtjährig ist er auf sich gestellt und durchmisst fortan rast- und ziellos das Land. Verlust, Flucht, Einsamkeit, Angst, Gewalt und immer wieder der Kampf gegen die Kälte bestimmen seine Lebenswirklichkeit. Sie sind die treuen Begleiter auf seiner Irrfahrt durch ein Land, das wie das Reich der Schneekönigin in Kälte erstarrt ist. Doch anders als in Andersens Märchen, wo menschliche Liebe und Wärme den Bann der Kälte brechen, bleibt Bušmanovs Held auf seiner Suche nach Erlösung auf sich selbst zurückgeworfen. Der einzige Schutzschild auf dieser lebenslangen Suche ist sein naives Weltvertrauen: „Und alles wird gut!“ – die letzten Worte, die seine Mutter ihm im Traum zum Abschied zuraunt. Aus dieser Schicksalsergebenheit schöpft er die Kraft und Selbstgewissheit eines Nietzscheanischen Freigeistes, der „auf den Versuch hin lebt und sich dem Abenteuer anbietet“.

 

 

Bewegung ist das Prinzip des Lebens – und sein Prinzip des Überlebens. Nur Bewegung hilft, der natürlichen Kälte der Umgebung ebenso wie der sozialen Kälte der Gesellschaft zu trotzen. Daher scheint es nur allzu konsequent, dass seine letzte Reise – in die Arktis – zu einer „geistigen Polarfahrt“ wird, zu einer Reise zum Mittelpunkt des Selbst, bei der die körperliche Extremerfahrung hinter der geistigen Erfahrung an der Grenze zwischen Leben und Tod zurücktritt. Gewiss: Gefährlich leben, sich prometheische Ziele stecken und an ihnen „animae magnae prodigus“ zugrunde gehen, ist eine verführerische Möglichkeit, seinem Leben einen Sinn zu geben. Aber anders als Nietzsches Freigeist schreckt Bušmanovs Held dann doch vor der letzten Konsequenz des souveränen Individuums zurück. Statt der „großen Loslösung“ verlässt er sich doch lieber auf eine „höhere Macht, die den allgemeinen Verlauf der Dinge bestimmt“.

 

 

Die Erzählung Cholod beschert dem Hyperboreer-Mythos nicht nur eine Wiederkehr, sondern lässt seine Wärme- und Kältepole sogar in eins fallen. Genauer gesagt: Bušmanov verschmilzt einfach die antike Auffassung von glücklichen Menschen, die in einem warmen Land weit im Norden leben und Nietzsches Vorstellung von einem Weg zu Glück, übermenschlicher Kraft, Stählung des Willens und neuen Werten, der durch Kälte, Schnee, Eis und Einsamkeit führt. Die Suche von Bušmanovs Helden nach dem erlösenden Elysium ist gleichzeitig Flucht vor der kalten Entfremdung und Suche nach dem wärmenden Sinn des eigenen Lebens, der seit dem als traumatisch empfundenen Tod der Mutter und der Ablehnung durch seine Mitmenschen ernstlich auf dem Spiel steht. Die kindliche Erfahrung von Wärmeverlust und Kälteschock hat ihn skeptisch werden lassen gegen die vermeintliche Menschenliebe. Sie treibt ihn ständig vorwärts und weiter weg, hin in die tröstende Einsamkeit und Stille der Arktis. Der Ausstieg aus einer von „Verrat, Niedertracht und Gleichgültigkeit“ zersetzten postsowjetischen Gesellschaft ist der einzige Weg, der ihm noch offensteht, um das eigene Scheitern abzuwenden. Diese letzte Etappe seiner Sinnsuche, deren Ziel er letztendlich „im (kalten) Herzen der schneeweißen Arktis“ erkennt, gleicht in der Tat einem unerhörten Akt der Selbstüberwindung und Selbsterneuerung. Ausgerechnet in der schier endlosen und lebensfeindlichen Wüste aus Schnee und Eis, wo der Mensch nicht nur keine Spuren seiner Existenz hinterlässt, sondern in deren Unendlichkeit er sich auch zu verlieren droht, offenbart sich Bušmanovs Helden der Sinn des Lebens: Endlich „zu Hause“ fällt augenblicklich alle Kälte von ihm ab.

 

 

Dass Hyperborea und ähnliche Paradiese jedoch schneller zerronnen als gewonnen sind, dass der Freigeist auch bloß Sehnsucht und Imagination eines einsamen Philosophen war, wird am Schluss deutlich. Denn nach 120 Seiten spannender Abenteuer und philosophischer Selbsterkundungen stiftet der plötzliche Einbruch der Realität allgemeine Ernüchterung und Verwirrung. Und wenn beide überwunden sind, bleibt leise Enttäuschung als Residuum.

 

Bušmanov, Sergej: Cholod. Moskva 2012

 

Weiterführende Literatur:
Frank, Susanne: City of the Sun on Ice. The Soviet (Counter-)Discourse of the Arctic in the 1930s. In: Arctic Discourses. Newcastle upon Tyne 2010
Frank, Susanne: Tёplaja arktika. K istorii odnogo starogo literaturnogo motiva. In: Novoe literaturnoe obozrenie № 108 (2011)
Herodot von Halikarnassos: Historien. Buch IV, Kapitel 32–36 (übers. und hrsg. von Josef Feix). 7. Auflage. Düsseldorf 2006
Lethen, Helmut: Lob der Kälte. Ein Motiv der historischen Avantgarden. In: Die unvollendete Vernunft. Moderne versus Postmoderne. Frankfurt am Main 1987
McCannon, John: Red Arctic. Polar Exploration and the Myth of the North in the Soviet Union, 1929-1939. New York 1998
Nietzsche, Friedrich: Der Antichrist. In: Colli, Gorgio/Montinari, Mazzino (Hg.): Kritische Studienausgabe (Bd. 6). München 1999
Pindar: Zehnte Pythische Ode (übers. von Friedrich Hölderlin). In: Sämtliche Werke (Bd. 5). Stuttgart 1952

...und ewig ruft die Arktis – novinki
Redak­tion „novinki“

Hum­boldt-Uni­ver­sität zu Berlin
Sprach- und lite­ra­tur­wis­sen­schaft­liche Fakultät
Institut für Slawistik
Unter den Linden 6
10099 Berlin

…und ewig ruft die Arktis

Seit der Antike umgibt den hohen Norden ein Mythos, der bis heute die Phan­tasie von Aben­teu­rern, Wis­sen­schaft­lern, Poli­ti­kern und Künst­lern glei­cher­maßen beflü­gelt. Es ist das rät­sel­hafte Land der Hyper­bo­reer, wie von Pindar und Herodot über­lie­fert, das die Grie­chen als warmes Para­dies jen­seits der kalten Nord­winde ima­gi­nieren und wohin es Apollon im Winter drängt. Sein Volk – eine antike Muß­e­ge­sell­schaft par excel­lence: Ohne Krieg, Arbeit oder Furcht vor Krank­heit und Alter frönt es einzig den schönen Künsten. Doch nur Apollon und den gott­glei­chen Heroen ist es je ver­gönnt gewesen, das ferne Hyper­borea zu schauen. In der Neu­zeit tritt dieser Mythos dank der Fort­schritte in der Kar­to­gra­phie in eine neue Dimen­sion: See­fahrer und Kauf­leute beginnen nun wie besessen, nach schiff­baren See­wegen im Eis­meer zu suchen. Obgleich der große Durch­bruch zunächst aus­bleibt, klingt das Arktis-Fieber kei­nes­falls ab und erlebt im impe­ria­lis­ti­schen 19. Jahr­hun­dert einen ersten Höhe­punkt. Neben wirt­schaft­li­chen Inter­essen, poli­ti­schen Zwängen und wis­sen­schaft­li­cher Neu­gier übt der hyper­bo­rei­sche Mythos von einem eis­freien Polar­meer wei­terhin seinen magi­schen Zauber aus – selbst als er längst als Hirn­ge­spinst ent­larvt und auch der Nordpol end­gültig bezwungen ist. Nicht nur der Kampf um die Roh­stoffe, die Kon­tro­versen um Kli­ma­wandel und den Erhalt der ark­ti­schen Umwelt, auch die radi­kale Belie­big­keit des post­mo­dernen Den­kens – „alles ist gleich, alles ist erlaubt“ – und der damit dro­hende Sinn­ver­lust des eigenen Lebens geben diesem Mythos neuen Auftrieb.

 

Diese nicht abebben wol­lende Fas­zi­na­tion der Arktis hat dem rus­si­schen Leser im ver­gan­genen Jahr u.a. die Erzäh­lung Cholod (Kälte) beschert. Es ist das Erst­lings­werk (bis­lang nur auf Rus­sisch erschienen) des 1978 gebo­renen Sergej Buš­manov: haupt­be­ruf­lich Geo­phy­siker am rus­si­schen Zen­trum für Arktis- und Ant­arktis-For­schung in Peters­burg, in dieser Funk­tion 2009–2011 Teil­nehmer der Vostok-Expe­di­tion in der Ant­arktis, in der Frei­zeit Ark­tis­rei­sender. Im November 2011 gelingt Buš­manov mit Cholod spontan der Sprung auf die Short-List des Debut-Preises, den die Poko­lenie-Stif­tung des rus­si­schen Olig­ar­chen Andrej Skoč seit 2000 jähr­lich an Nach­wuchs­schrift­steller ver­leiht. Buš­manov gewinnt zwar nicht die begehrte Aus­zeich­nung, doch kann er bereits Anfang 2012 seine Erzäh­lung bei dem auf Arktis- und Rei­se­li­te­ratur spe­zia­li­sierten Paulsen-Verlag in Moskau veröffentlichen.

 

In seiner Erzäh­lung schil­dert Buš­manov die Erin­ne­rungen eines obdach­losen Jugend­li­chen an die Jahre vor und nach dem Zusam­men­bruch der Sowjet­union. Die sprung­hafte Rück­schau ent­spricht dem brü­chigen Lebensweg des namen­losen Ich-Erzäh­lers und Helden: Nicht einmal acht­jährig ist er auf sich gestellt und durch­misst fortan rast- und ziellos das Land. Ver­lust, Flucht, Ein­sam­keit, Angst, Gewalt und immer wieder der Kampf gegen die Kälte bestimmen seine Lebens­wirk­lich­keit. Sie sind die treuen Begleiter auf seiner Irr­fahrt durch ein Land, das wie das Reich der Schnee­kö­nigin in Kälte erstarrt ist. Doch anders als in Ander­sens Mär­chen, wo mensch­liche Liebe und Wärme den Bann der Kälte bre­chen, bleibt Buš­ma­novs Held auf seiner Suche nach Erlö­sung auf sich selbst zurück­ge­worfen. Der ein­zige Schutz­schild auf dieser lebens­langen Suche ist sein naives Welt­ver­trauen: „Und alles wird gut!“ – die letzten Worte, die seine Mutter ihm im Traum zum Abschied zuraunt. Aus dieser Schick­sals­er­ge­ben­heit schöpft er die Kraft und Selbst­ge­wiss­heit eines Nietz­schea­ni­schen Frei­geistes, der „auf den Ver­such hin lebt und sich dem Aben­teuer anbietet“.

 

 

Bewe­gung ist das Prinzip des Lebens – und sein Prinzip des Über­le­bens. Nur Bewe­gung hilft, der natür­li­chen Kälte der Umge­bung ebenso wie der sozialen Kälte der Gesell­schaft zu trotzen. Daher scheint es nur allzu kon­se­quent, dass seine letzte Reise – in die Arktis – zu einer „geis­tigen Polar­fahrt“ wird, zu einer Reise zum Mit­tel­punkt des Selbst, bei der die kör­per­liche Extre­mer­fah­rung hinter der geis­tigen Erfah­rung an der Grenze zwi­schen Leben und Tod zurück­tritt. Gewiss: Gefähr­lich leben, sich pro­me­t­hei­sche Ziele ste­cken und an ihnen „animae magnae pro­digus“ zugrunde gehen, ist eine ver­füh­re­ri­sche Mög­lich­keit, seinem Leben einen Sinn zu geben. Aber anders als Nietz­sches Frei­geist schreckt Buš­ma­novs Held dann doch vor der letzten Kon­se­quenz des sou­ve­ränen Indi­vi­duums zurück. Statt der „großen Los­lö­sung“ ver­lässt er sich doch lieber auf eine „höhere Macht, die den all­ge­meinen Ver­lauf der Dinge bestimmt“.

 

 

Die Erzäh­lung Cholod beschert dem Hyper­bo­reer-Mythos nicht nur eine Wie­der­kehr, son­dern lässt seine Wärme- und Käl­te­pole sogar in eins fallen. Genauer gesagt: Buš­manov ver­schmilzt ein­fach die antike Auf­fas­sung von glück­li­chen Men­schen, die in einem warmen Land weit im Norden leben und Nietz­sches Vor­stel­lung von einem Weg zu Glück, über­mensch­li­cher Kraft, Stäh­lung des Wil­lens und neuen Werten, der durch Kälte, Schnee, Eis und Ein­sam­keit führt. Die Suche von Buš­ma­novs Helden nach dem erlö­senden Ely­sium ist gleich­zeitig Flucht vor der kalten Ent­frem­dung und Suche nach dem wär­menden Sinn des eigenen Lebens, der seit dem als trau­ma­tisch emp­fun­denen Tod der Mutter und der Ableh­nung durch seine Mit­men­schen ernst­lich auf dem Spiel steht. Die kind­liche Erfah­rung von Wär­me­ver­lust und Käl­te­schock hat ihn skep­tisch werden lassen gegen die ver­meint­liche Men­schen­liebe. Sie treibt ihn ständig vor­wärts und weiter weg, hin in die trös­tende Ein­sam­keit und Stille der Arktis. Der Aus­stieg aus einer von „Verrat, Nie­der­tracht und Gleich­gül­tig­keit“ zer­setzten post­so­wje­ti­schen Gesell­schaft ist der ein­zige Weg, der ihm noch offen­steht, um das eigene Schei­tern abzu­wenden. Diese letzte Etappe seiner Sinn­suche, deren Ziel er letzt­end­lich „im (kalten) Herzen der schnee­weißen Arktis“ erkennt, gleicht in der Tat einem uner­hörten Akt der Selbst­über­win­dung und Selbst­er­neue­rung. Aus­ge­rechnet in der schier end­losen und lebens­feind­li­chen Wüste aus Schnee und Eis, wo der Mensch nicht nur keine Spuren seiner Exis­tenz hin­ter­lässt, son­dern in deren Unend­lich­keit er sich auch zu ver­lieren droht, offen­bart sich Buš­ma­novs Helden der Sinn des Lebens: End­lich „zu Hause“ fällt augen­blick­lich alle Kälte von ihm ab.

 

 

Dass Hyper­borea und ähn­liche Para­diese jedoch schneller zer­ronnen als gewonnen sind, dass der Frei­geist auch bloß Sehn­sucht und Ima­gi­na­tion eines ein­samen Phi­lo­so­phen war, wird am Schluss deut­lich. Denn nach 120 Seiten span­nender Aben­teuer und phi­lo­so­phi­scher Selbst­er­kun­dungen stiftet der plötz­liche Ein­bruch der Rea­lität all­ge­meine Ernüch­te­rung und Ver­wir­rung. Und wenn beide über­wunden sind, bleibt leise Ent­täu­schung als Residuum.

 

Buš­manov, Sergej: Cholod. Moskva 2012

 

Wei­ter­füh­rende Literatur:
Frank, Susanne: City of the Sun on Ice. The Soviet (Counter-)Discourse of the Arctic in the 1930s. In: Arctic Dis­courses. New­castle upon Tyne 2010
Frank, Susanne: Tёplaja ark­tika. K istorii odnogo sta­rogo lite­ra­tur­nogo motiva. In: Novoe lite­ra­turnoe oboz­renie № 108 (2011)
Herodot von Hali­kar­nassos: His­to­rien. Buch IV, Kapitel 32–36 (übers. und hrsg. von Josef Feix). 7. Auf­lage. Düs­sel­dorf 2006
Lethen, Helmut: Lob der Kälte. Ein Motiv der his­to­ri­schen Avant­garden. In: Die unvoll­endete Ver­nunft. Moderne versus Post­mo­derne. Frank­furt am Main 1987
McCannon, John: Red Arctic. Polar Explo­ra­tion and the Myth of the North in the Soviet Union, 1929–1939. New York 1998
Nietz­sche, Fried­rich: Der Anti­christ. In: Colli, Gorgio/Montinari, Mazzino (Hg.): Kri­ti­sche Stu­di­en­aus­gabe (Bd. 6). Mün­chen 1999
Pindar: Zehnte Pythi­sche Ode (übers. von Fried­rich Höl­derlin). In: Sämt­liche Werke (Bd. 5). Stutt­gart 1952