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Jacek Dehnel sehnt sich nach dem Kaiserpanorama

Posted on 26. April 2012 by Judyta Klimkiewicz
Was haben ein Liliputaner, eine halbnackte Salome mit abgeschnittenem Kopf auf einem silbernen Tablett, ein Geige spielender Soldat und sechs transsilvanische Frauen in schwarzen Hüten gemeinsam? Sie alle – und nicht nur sie! – sind Figuren aus Jacek Dehnels "Fotoplastikon". Aber keine Sorge: Es handelt sich hier keineswegs um eine Kuriositätensammlung, auch wenn sich das Buch nicht eindeutig einer literarischen Gattung zuordnen lässt.

Was haben ein Liliputaner, eine halbnackte Salome mit abgeschnittenem Kopf auf einem silbernen Tablett, ein Geige spielender Soldat und sechs transsilvanische Frauen in schwarzen Hüten gemeinsam? Sie alle – und nicht nur sie! – sind Figuren aus Jacek Dehnels Fotoplastikon. Aber keine Sorge: Es handelt sich hier keineswegs um eine Kuriositätensammlung, auch wenn sich das Buch nicht eindeutig einer literarischen Gattung zuordnen lässt. Auf den ersten Blick könnte man meinen, man hätte es mit einem Fotoband zu tun, jedoch bemerkt ein aufmerksames Auge, dass die Kommentare zu den Bildern etwas mehr als nur Erläuterungen sind, und umgekehrt, jene Bilder mehr sind, als nur Illustrationen zum Text. In Jacek Dehnels Buch stehen beide Medien – Wort und Bild – gleichberechtigt nebeneinander und bilden ein untrennbares Ganzes.

 

Dehnel_Foto_Reymont-plDer bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnete Dichter, Prosaiker und Übersetzer wurde 1980 in Gdańsk geboren. Obwohl er also ein sogenannter junger Autor ist, sind seine Bücher in einem klassischen, geradezu – dem durch die Straßen Warschaus mit Zylinder schlendernden Schriftsteller wäre dieses Wort sicherlich nicht unangenehm – altmodischen Stil gehalten.Auch bei den Themen seiner Bücher ist die Vorliebe für die Vergangenheit spürbar: Der Roman Lala (2006) gründet auf den von der Großmutter erzählten Familiengeschichten; die Balzac nachempfundenen Balzakiana (2008) gedenken gewissermaßen des klassischen Romans aus dem neunzehnten Jahrhundert. Die für Dehnel charakteristische Nostalgie kommt auch in Fotoplastikon zum Ausdruck – allein durch die Entscheidung, sich mit solch einem veralteten Medium wie dem Kaiserpanorama zu beschäftigen. Nostalgisch ist Dehnel auch bei der Auswahl der Fotos in seinem Buch: Das jüngste stammt aus den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, die meisten aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Sie sind schwarz-weiß beziehungsweise sepia, was zusätzlich den Eindruck der Sehnsucht nach dem Vergangenen verstärkt. Nun gut, aber worum geht es eigentlich…? Dehnel gestaltete sein Buch nach dem Vorbild eines Kaiserpanoramas, einem Medium, dessen Glanzzeit auf das Ende des 19. Jahrhunderts fiel. „Fotoplastikon“ ist die polnische Bezeichnung für jenen Vorgänger des Kinos, in dem stereoskopische Bilderserien gezeigt wurden. In Warschau besteht heute noch die Möglichkeit, sich in einem restaurierten Fotoplastikon davon zu überzeugen, worin der Zauber solcher Orte bestand. In der Zeit, als man sie noch nicht – so Dehnel – „miniaturisierte, in Hunderten, Tausenden Millionen Exemplaren produzierte, spottbillig verkaufte“, wurden in Kaiserpanoramen Fotografien präsentiert, die als Ensemble über ein Ereignis informierten oder eine Geschichte erzählten. Und eben solch eine Struktur übernimmt Dehnel in seinem Buch: Auf den linken Seiten befinden sich die Bilder, auf den rechten die Geschichten. Doch handelt es sich hierbei nicht bloß um eine Sammlung zufälliger Fotos, die mit freizügigen Betrachtungen versehen sind: Es ist nämlich ein in jeder Hinsicht durchdachtes Buch. Seine feine Komposition kommt auf mehreren Ebenen zum Ausdruck.

 

Zunächst ist es die Auswahl und Zusammenstellung der Bilder: In Paaren, nach „links“ und „rechts“ geordnet, als ob sie zur Anschauung per Stereoskop bestimmt wären. Mithilfe dieses Geräts, wie Dehnel im Vorwort bemerkt, gewinnt man die Illusion der Dreidimensionalität. Die doppelten Bilder stellen, so lässt der Autor durchblicken, im Grunde dasselbe Objekt dar, nur aus unterschiedlichen Perspektiven. Auf diese Art und Weise setzt Dehnel zuweilen scheinbar sehr fern liegende Bilder zusammen (wie zum Beispiel ein einstürzendes Gebäude mit dem dreifachen Porträt einer kranken Frau), deren gemeinsamer Nenner im Text  offenbart wird. Und plötzlich scheint ihr Zusammenhang vollkommen offensichtlich zu sein. Auch die Bild-Text-Beziehung kann hier als ein Effekt der Stereoskopie interpretiert werden, denn wie sich bei dieser Technik zwei aus unterschiedlichen Standpunkten aufgenommene Fotografien gegenseitig ergänzen, so vervollständigen sich hier Text und Bild.

 

In den Texten lässt sich ebenfalls eine kompositorische Sorgfalt erkennen. Es sind Anekdoten, Erinnerungen, kleine Fiktionen, die aus einem Detail des Bildes entwickelt und weitergesponnen werden. Es sind keine klassischen Fotografie-Interpretationen, sondern vielmehr Variationen zu dem, was Roland Barthes punctum nennt. Dehnel nimmt als Ausgangspunkt etwas auf, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht, Unruhe weckt und im Gedächtnis bleibt, um von diesen Rissen in den Bildern unter die schwarz-weiße Glätte einzudringen. Dennoch bleibt seine Distanz erhalten: „Ihre Bluse ist hell und dunkel gestreift; ich kann es erst jetzt sehen, von ganz nah, wenn ich mit der Nasenspitze beinahe die kühle Oberfläche des Bildes berühre; man kann an sie, an die Antwort nicht näher kommen.“

 

dehnel_WydawnictwoWAB 

Fotoplastikon ähnelt einem Poesieband: Es ist eine Sammlung von kondensierten Kurzformen, die man einzeln und in beliebiger Reihenfolge lesen, zu ihnen wiederkehren, und über sie nachsinnen kann. Die Texte sind kurze Essays: knapp, bündig und geistreich, mit präzisen Formulierungen, treffenden Beobachtungen und unerwarteten Pointen. Auf der kitschigen Postkarte, die zwei Verliebte in einer Gondel über die Weichsel schippernd zeigt, befindet sich am oberen Rand ein brauner Fleck: „An der Intensität dieser Spur (eines Reißnagels) erkennt man den Zeitabschnitt, in dem diese Geste – die Berührung der Köpfe, die Umarmung – Bedeutung hatte. Rostroter Kreis, romantischer als diese ganze Szenerie: Die Brücke mit den Laternen und die Wellen der Weichsel, die das mit fürwahr grauenvollen Schnörkeln bemalte Boot für die Verliebten treiben.“ Die Texte sind aber nicht nur im handwerklichen Sinne gut geschrieben – unter der anscheinenden Leichtigkeit stellen sie Fragen fundamentaler Art: nach Schönheit (und, als ihr Negativ, Hässlichkeit), nach Liebe, Krankheit, Tod, Gedächtnis und Vergänglichkeit. Und schließlich, gewissermaßen selbstreferenziell, wird die Photographie thematisiert, wie z. B. in Bellisima. Zu dieser Geschichte gibt es ein Bild ohne Bild – also eine Abbildung eines leeren Platzes im Fotoalbum; doch Dehnel kann sogar ein weißes Rechteck als literarischen Vorwand nutzen. Es handelt sich um eine im Internet gefundene Fotografie: „…aber offensichtlich war nicht nur ich empfindlich für dieses Unsägliche, das von ihr strahlte. Damals, in den letzten Sekunden der Versteigerung, schienen mir 83 Złoty ein übertriebener Preis zu sein; in der Eile verliert man manchmal das rechte Maß. Im nächsten Moment wusste ich schon, dass der Preis lächerlich war, weil jenes ‚Unsägliche’ sich ‚Schönheit’ nennt…“.

 

Dehnel, Jacek: Fotoplastikon. Warszawa 2009.
Dehnel, Jacek: Lala. Warszawa 2006.
Dehnel, Jacek: Lala. Aus dem Polnischen von Renate Schmidgall, Berlin 2008.
Dehnel, Jacek: Balzakiana. Warszawa 2008.

Jacek Dehnel sehnt sich nach dem Kaiserpanorama – novinki
Redak­tion „novinki“

Hum­boldt-Uni­ver­sität zu Berlin
Sprach- und lite­ra­tur­wis­sen­schaft­liche Fakultät
Institut für Slawistik
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Jacek Dehnel sehnt sich nach dem Kaiserpanorama

Was haben ein Lili­pu­taner, eine halb­nackte Salome mit abge­schnit­tenem Kopf auf einem sil­bernen Tablett, ein Geige spie­lender Soldat und sechs trans­sil­va­ni­sche Frauen in schwarzen Hüten gemeinsam? Sie alle – und nicht nur sie! – sind Figuren aus Jacek Dehnels Foto­plas­tikon. Aber keine Sorge: Es han­delt sich hier kei­nes­wegs um eine Kurio­si­tä­ten­samm­lung, auch wenn sich das Buch nicht ein­deutig einer lite­ra­ri­schen Gat­tung zuordnen lässt. Auf den ersten Blick könnte man meinen, man hätte es mit einem Foto­band zu tun, jedoch bemerkt ein auf­merk­sames Auge, dass die Kom­men­tare zu den Bil­dern etwas mehr als nur Erläu­te­rungen sind, und umge­kehrt, jene Bilder mehr sind, als nur Illus­tra­tionen zum Text. In Jacek Dehnels Buch stehen beide Medien – Wort und Bild – gleich­be­rech­tigt neben­ein­ander und bilden ein untrenn­bares Ganzes.

 

Dehnel_Foto_Reymont-plDer bereits mit meh­reren Preisen aus­ge­zeich­nete Dichter, Pro­saiker und Über­setzer wurde 1980 in Gdańsk geboren. Obwohl er also ein soge­nannter junger Autor ist, sind seine Bücher in einem klas­si­schen, gera­dezu – dem durch die Straßen War­schaus mit Zylinder schlen­dernden Schrift­steller wäre dieses Wort sicher­lich nicht unan­ge­nehm – alt­mo­di­schen Stil gehalten.Auch bei den Themen seiner Bücher ist die Vor­liebe für die Ver­gan­gen­heit spürbar: Der Roman Lala (2006) gründet auf den von der Groß­mutter erzählten Fami­li­en­ge­schichten; die Balzac nach­emp­fun­denen Bal­za­kiana (2008) gedenken gewis­ser­maßen des klas­si­schen Romans aus dem neun­zehnten Jahr­hun­dert. Die für Dehnel cha­rak­te­ris­ti­sche Nost­algie kommt auch in Foto­plas­tikon zum Aus­druck – allein durch die Ent­schei­dung, sich mit solch einem ver­al­teten Medium wie dem Kai­ser­pan­orama zu beschäf­tigen. Nost­al­gisch ist Dehnel auch bei der Aus­wahl der Fotos in seinem Buch: Das jüngste stammt aus den sieb­ziger Jahren des vorigen Jahr­hun­derts, die meisten aus der Zeit vor dem Ersten Welt­krieg. Sie sind schwarz-weiß bezie­hungs­weise sepia, was zusätz­lich den Ein­druck der Sehn­sucht nach dem Ver­gan­genen ver­stärkt. Nun gut, aber worum geht es eigent­lich…? Dehnel gestal­tete sein Buch nach dem Vor­bild eines Kai­ser­pan­oramas, einem Medium, dessen Glanz­zeit auf das Ende des 19. Jahr­hun­derts fiel. „Foto­plas­tikon“ ist die pol­ni­sche Bezeich­nung für jenen Vor­gänger des Kinos, in dem ste­reo­sko­pi­sche Bil­der­se­rien gezeigt wurden. In War­schau besteht heute noch die Mög­lich­keit, sich in einem restau­rierten Foto­plas­tikon davon zu über­zeugen, worin der Zauber sol­cher Orte bestand. In der Zeit, als man sie noch nicht – so Dehnel – „minia­tu­ri­sierte, in Hun­derten, Tau­senden Mil­lionen Exem­plaren pro­du­zierte, spott­billig ver­kaufte“, wurden in Kai­ser­pan­oramen Foto­gra­fien prä­sen­tiert, die als Ensemble über ein Ereignis infor­mierten oder eine Geschichte erzählten. Und eben solch eine Struktur über­nimmt Dehnel in seinem Buch: Auf den linken Seiten befinden sich die Bilder, auf den rechten die Geschichten. Doch han­delt es sich hierbei nicht bloß um eine Samm­lung zufäl­liger Fotos, die mit frei­zü­gigen Betrach­tungen ver­sehen sind: Es ist näm­lich ein in jeder Hin­sicht durch­dachtes Buch. Seine feine Kom­po­si­tion kommt auf meh­reren Ebenen zum Ausdruck.

 

Zunächst ist es die Aus­wahl und Zusam­men­stel­lung der Bilder: In Paaren, nach „links“ und „rechts“ geordnet, als ob sie zur Anschauung per Ste­reo­skop bestimmt wären. Mit­hilfe dieses Geräts, wie Dehnel im Vor­wort bemerkt, gewinnt man die Illu­sion der Drei­di­men­sio­na­lität. Die dop­pelten Bilder stellen, so lässt der Autor durch­bli­cken, im Grunde das­selbe Objekt dar, nur aus unter­schied­li­chen Per­spek­tiven. Auf diese Art und Weise setzt Dehnel zuweilen scheinbar sehr fern lie­gende Bilder zusammen (wie zum Bei­spiel ein ein­stür­zendes Gebäude mit dem drei­fa­chen Por­trät einer kranken Frau), deren gemein­samer Nenner im Text  offen­bart wird. Und plötz­lich scheint ihr Zusam­men­hang voll­kommen offen­sicht­lich zu sein. Auch die Bild-Text-Bezie­hung kann hier als ein Effekt der Ste­reo­skopie inter­pre­tiert werden, denn wie sich bei dieser Technik zwei aus unter­schied­li­chen Stand­punkten auf­ge­nom­mene Foto­gra­fien gegen­seitig ergänzen, so ver­voll­stän­digen sich hier Text und Bild.

 

In den Texten lässt sich eben­falls eine kom­po­si­to­ri­sche Sorg­falt erkennen. Es sind Anek­doten, Erin­ne­rungen, kleine Fik­tionen, die aus einem Detail des Bildes ent­wi­ckelt und wei­ter­ge­sponnen werden. Es sind keine klas­si­schen Foto­grafie-Inter­pre­ta­tionen, son­dern viel­mehr Varia­tionen zu dem, was Roland Bar­thes punctum nennt. Dehnel nimmt als Aus­gangs­punkt etwas auf, das die Auf­merk­sam­keit auf sich zieht, Unruhe weckt und im Gedächtnis bleibt, um von diesen Rissen in den Bil­dern unter die schwarz-weiße Glätte ein­zu­dringen. Den­noch bleibt seine Distanz erhalten: „Ihre Bluse ist hell und dunkel gestreift; ich kann es erst jetzt sehen, von ganz nah, wenn ich mit der Nasen­spitze bei­nahe die kühle Ober­fläche des Bildes berühre; man kann an sie, an die Ant­wort nicht näher kommen.“

 

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Foto­plas­tikon ähnelt einem Poe­sie­band: Es ist eine Samm­lung von kon­den­sierten Kurz­formen, die man ein­zeln und in belie­biger Rei­hen­folge lesen, zu ihnen wie­der­kehren, und über sie nach­sinnen kann. Die Texte sind kurze Essays: knapp, bündig und geist­reich, mit prä­zisen For­mu­lie­rungen, tref­fenden Beob­ach­tungen und uner­war­teten Pointen. Auf der kit­schigen Post­karte, die zwei Ver­liebte in einer Gondel über die Weichsel schip­pernd zeigt, befindet sich am oberen Rand ein brauner Fleck: „An der Inten­sität dieser Spur (eines Reiß­na­gels) erkennt man den Zeit­ab­schnitt, in dem diese Geste – die Berüh­rung der Köpfe, die Umar­mung – Bedeu­tung hatte. Rost­roter Kreis, roman­ti­scher als diese ganze Sze­nerie: Die Brücke mit den Laternen und die Wellen der Weichsel, die das mit für­wahr grau­en­vollen Schnör­keln bemalte Boot für die Ver­liebten treiben.“ Die Texte sind aber nicht nur im hand­werk­li­chen Sinne gut geschrieben – unter der anschei­nenden Leich­tig­keit stellen sie Fragen fun­da­men­taler Art: nach Schön­heit (und, als ihr Negativ, Häss­lich­keit), nach Liebe, Krank­heit, Tod, Gedächtnis und Ver­gäng­lich­keit. Und schließ­lich, gewis­ser­maßen selbst­re­fe­ren­ziell, wird die Pho­to­gra­phie the­ma­ti­siert, wie z. B. in Bel­lisima. Zu dieser Geschichte gibt es ein Bild ohne Bild – also eine Abbil­dung eines leeren Platzes im Foto­album; doch Dehnel kann sogar ein weißes Rechteck als lite­ra­ri­schen Vor­wand nutzen. Es han­delt sich um eine im Internet gefun­dene Foto­grafie: „…aber offen­sicht­lich war nicht nur ich emp­find­lich für dieses Unsäg­liche, das von ihr strahlte. Damals, in den letzten Sekunden der Ver­stei­ge­rung, schienen mir 83 Złoty ein über­trie­bener Preis zu sein; in der Eile ver­liert man manchmal das rechte Maß. Im nächsten Moment wusste ich schon, dass der Preis lächer­lich war, weil jenes ‚Unsäg­liche’ sich ‚Schön­heit’ nennt…“.

 

Dehnel, Jacek: Foto­plas­tikon. Wars­zawa 2009.
Dehnel, Jacek: Lala. Wars­zawa 2006.
Dehnel, Jacek: Lala. Aus dem Pol­ni­schen von Renate Schmid­gall, Berlin 2008.
Dehnel, Jacek: Bal­za­kiana. Wars­zawa 2008.