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Der Mensch ist, wie er isst

Posted on 29. Oktober 2018 by Dario Planert
Menschliche Essgewohnheiten spielen in Vladimir Sorokins neuem Werk eine Schlüsselrolle. Das sprengt in erfrischendem Maße die Grenzen des guten Geschmacks. Offenbar basiert „Pferdesuppe“ auf einem besseren Rezept als Pferde-Lasagne.

Menschliche Essgewohnheiten spielen in Vladimir Sorokins neuem Werk eine Schlüsselrolle. Das sprengt in erfrischendem Maße die Grenzen des guten Geschmacks. Offenbar basiert „Pferdesuppe“ auf einem besseren Rezept als Pferde-Lasagne.

 

Boris Il´ič Burmistrov hat den Appetit verloren. Seit seiner Entlassung aus einem Straflager im kasachischen Niemandsland, wo der politische Häftling sieben Jahre am Stück, tagein tagaus, Pferdefleisch in sich hinein schaufeln musste, um zu überleben, scheint er sonderbare Ernährungsgewohnheiten entwickelt zu haben. Als er und Olja in einem Nachtzug der Route Moskau-Simferopol aufeinandertreffen, weiß er es sofort: Beider Schicksale werden von nun an eines sein. Wir schreiben das Jahr 1980. Die Weichen der Geschichte sind gestellt, die Sowjetunion steuert in das letzte Jahrzehnt ihrer Existenz. Olja und ihre Freunde sind verstört von der Erscheinung des „unscheinbar, alterslos“ wirkenden Mannes, der sich ihnen am Tisch des Zugrestaurants aufdrängt und nicht abschütteln lässt. Nicht bevor er Olja ein Versprechen abgenommen hat.

 

 

Wie Menschen essen, das wird in Pferdesuppe, Vladimir Sorokins neuem – ja, was denn eigentlich? Roman, Novelle, Graphic Novel? – unter dem Mikroskop beobachtet. Minutiös beschreibt er die Mahlzeiten seiner Helden. Diese Nahaufnahmen fördern Düsteres zu Tage: Auf den Tellern wartet der Tod. Einen Vorgeschmack auf das unappetitliche Ende dieser Geschichte erhalten wir schon ganz zu Beginn: Oljas Affäre Volodja etwa isst nicht nur einfach, er „rammte die Gabel in das harte Fleisch, schnitt ein ordentliches Stück ab“, währenddessen „durchbohrte“ Vitka am anderen Ende des Tisches „hastig ein paar widerspenstige Erbsen“, schließlich landet die Nahrung „zwischen eiergelben Lippen“. Lediglich Oljas Essgewohnheiten wirken grazil, beinahe unschuldig. Der Mensch ist, wie er isst, und „Olja aß gemächlich“. Womöglich ist das der Grund, weshalb Burmistrov am Ende dieser Zugfahrt vor ihr auf die Knie geht und sie anfleht, ihr von nun an einmal im Monat beim Essen zusehen zu dürfen.

 

Erinnerungsfetzen eines dahinsiechenden Bewusstseins

Jaroslav Švarcštejn hat Sorokins Text mit Zeichnungen illustriert. Sie halten das Erzählte in Momentaufnahmen fest, die zwischen Pop-Art und Expressionismus mäandern, immer das Unangenehme, Unappetitliche im Menschen hervorhebend. Blutunterlaufene Augen, abstehende Strähnen, talgige, verschwitzte Wangen und Speichelfäden in den Mundwinkeln vor verschwommenem, braun-rötlichem Hintergrund. Die kantigen Gesichter sind nicht selten zu alptraumhaften Grimassen verzerrt, selbst dann, wenn sie lachen. Und wenn Olja träumt, ist plötzlich alles grau-blau. Das kontaminiert die Fantasie, bricht vielleicht sogar ein Stück weit die Illusion, ließe sich einwenden. Aber eine klassische Erzählung zu verfassen, war ganz offensichtlich nicht Sorokins Ziel. Dieser Eindruck stellt sich bereits ein, wenn man das klobige Exemplar der deutschen Ausgabe erstmals in den Händen hält, das wohl allein durch seine Form, ein unhandliches Rechteck-Format, ein Statement gegen Bus- und Bahnlektüre setzen will. Man könnte Jaroslav Schwarzsteins Illustrationen als vom Adrenalin zersetzte Erinnerungsfetzen eines dahinsiechenden Bewusstseins betrachten, in dem sich das Erlebte gleichsam in einer Wort- und Bilderflut auflöst. Realität und Traum verschwimmen miteinander in düsteren Farbimplosionen. Vielleicht also eine Neuauflage des literarischen Bewusstseinsstroms? Die schrillen Farben, die beinahe ins Absurd-Komische überspitzten Bilder der Gewalt, die Zeitsprünge – diese Geschmacksträger hinterlassen einen Hauch von Tarantino oder Frank Miller. Die Frage ist, ob diese Bildästhetik ohne Weiteres mit Literatur kombinierbar ist, ohne dass dabei ein Bilderbuch für den Tankstellen-Grabbeltisch herauskommt. „Pulp Fiction“ - ein Groschenroman eben.

 

Das Chaos auf den Tellern spiegelt das Chaos der Außenwelt

Folglich dürfte man die Beschäftigung mit „Pferdesuppe“ an dieser Stelle beenden, wäre das alles. Aber Sorokin hat noch ein wenig mehr „Meta-“ in petto. Seine Erzählung galoppiert durch die 80er und 90er Jahre wie eines jener kasachischen Wildpferde, überspringt Jahre in Zeilenkürze, und hält nur kurz zum Durchatmen inne, um sich den Treffen der beiden Protagonisten zu nähern, bei denen der Anblick Oljas beim Essen bei Burmistrov orgasmische Krämpfe auslöst. Bei keinem der beiden handelt es sich um den idealen Sowjetmenschen. Er hat wegen seines unternehmerischen Naturells eingesessen, sie strebt nach Status, kifft und erkundet ihre Sexualität. Der soziale Aufstieg der beiden Figuren entwickelt sich analog zum Abstieg des sozialistischen Systems. Es verwundert deshalb nicht, dass sie zu Beginn der Neunziger zum exklusiven Zirkel derjenigen Russen gehören, die aus dem Zusammenbruch zu profitieren wissen. Olja als Frau eines Beamtensohnes und Burmistrov als das, was sie in Russland wohl als „Vor“ (Dieb) bezeichnen würden.

Mit dem fortschreitenden Chaos in der Außenwelt, steigt auch das Chaos auf den Tellern. Einst sorgfältig nach Beilagen und Hauptgericht getrennte Speisen vermischen sich zu einem undefinierbaren Brei, werden weniger, bis Olja eines Tages nur noch Luft löffelt. Eine brillante Wendung der Erzählung zum modernen Märchen ergibt sich, als die von ihrem neuen Leben in der High Society geblendete, und von ihrem merkwürdigen Weggefährten gelangweilte Olja beschließt, ihre Treffen zu schwänzen. Stattdessen bricht sie zu einer Luxusreise mit Ehemann durch die Schweiz auf. Dort sitzt sie eines Nachts vor einem Hummer, und merkt, dass sie nichts mehr essen kann. Von den Tellern dünstet ihr nur noch Verwesung entgegen. Überstürzt macht sie sich auf den Rückweg, um Burmistrov zu finden.

 

Oljas Fluch ist der Fluch eines Staates

Solche Bilder lassen sich zu mächtigen Allegorien weiterspinnen. Ein wenig König Drosselbart steckt in der Geschichte, aber vor allem Sozialkritik. Oljas Fluch ist auch der Fluch eines Staates, dessen Bevölkerung während der 90er Jahre in tiefer Armut schmachtete, während einige wenige es durch den Ausverkauf staatlichen Besitztums zu absurdem Reichtum brachten. Fernsehbilder von sich prügelnden Menschenmengen vor ausverkauften Lebensmittelregalen nebst Cocktailpartys in Gold. Der fliegende Wechsel von kommunistischer Planwirtschaft und Helden der Arbeit zu Raubtierkapitalismus, Konsum als Statussymbol und marodierenden Verbrecherbanden dürfte nicht Wenigen als die endgültige Niederkunft des Nihilismus vorgekommen sein. Er blinzelt einem zuletzt aus den Zwischenräumen der Zeilen entgegen. Manche mögen sie gar bis in die Gegenwart verspüren.

 

Das sind schwer genießbare Zutaten. Aber Wladimir Sorokin versteht es, sie zu einem würzigen Süppchen aufzukochen. Man wünscht guten Appetit.

 

Sorokin, Vladimir, Švarcštejn, Jaroslav : Pferdesuppe. Aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg. Berlin: Ciconia Ciconia Verlag, 2017.

Sorokin, Vladimir: Lošadnyj Sup. Moskva: Zacharov, 2007.

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Der Mensch ist, wie er isst – novinki
Redak­tion „novinki“

Hum­boldt-Uni­ver­sität zu Berlin
Sprach- und lite­ra­tur­wis­sen­schaft­liche Fakultät
Institut für Slawistik
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Der Mensch ist, wie er isst

Mensch­liche Ess­ge­wohn­heiten spielen in Vla­dimir Soro­kins neuem Werk eine Schlüs­sel­rolle. Das sprengt in erfri­schendem Maße die Grenzen des guten Geschmacks. Offenbar basiert „Pfer­de­suppe“ auf einem bes­seren Rezept als Pferde-Lasagne.

 

Boris Il´ič Bur­mi­strov [Boris Iljitsch Bur­mistow] hat den Appetit ver­loren. Seit seiner Ent­las­sung aus einem Straf­lager im kasa­chi­schen Nie­mands­land, wo der poli­ti­sche Häft­ling sieben Jahre am Stück, tagein tagaus, Pfer­de­fleisch in sich hinein schau­feln musste, um zu über­leben, scheint er son­der­bare Ernäh­rungs­ge­wohn­heiten ent­wi­ckelt zu haben. Als er und Olja in einem Nachtzug der Route Moskau-Sim­feropol auf­ein­an­der­treffen, weiß er es sofort: Beider Schick­sale werden von nun an eines sein. Wir schreiben das Jahr 1980. Die Wei­chen der Geschichte sind gestellt, die Sowjet­union steuert in das letzte Jahr­zehnt ihrer Exis­tenz. Olja und ihre Freunde sind ver­stört von der Erschei­nung des „unscheinbar, alterslos“ wir­kenden Mannes, der sich ihnen am Tisch des Zug­re­stau­rants auf­drängt und nicht abschüt­teln lässt. Nicht bevor er Olja ein Ver­spre­chen abge­nommen hat.

 

 

Wie Men­schen essen, das wird in Pfer­de­suppe, Vla­dimir Soro­kins neuem – ja, was denn eigent­lich? Roman, Novelle, Gra­phic Novel? – unter dem Mikro­skop beob­achtet. Minu­tiös beschreibt er die Mahl­zeiten seiner Helden. Diese Nah­auf­nahmen för­dern Düs­teres zu Tage: Auf den Tel­lern wartet der Tod. Einen Vor­ge­schmack auf das unap­pe­tit­liche Ende dieser Geschichte erhalten wir schon ganz zu Beginn: Oljas Affäre Volodja etwa isst nicht nur ein­fach, er „rammte die Gabel in das harte Fleisch, schnitt ein ordent­li­ches Stück ab“, wäh­rend­dessen „durch­bohrte“ Vitka am anderen Ende des Tisches „hastig ein paar wider­spens­tige Erbsen“, schließ­lich landet die Nah­rung „zwi­schen eier­gelben Lippen“. Ledig­lich Oljas Ess­ge­wohn­heiten wirken grazil, bei­nahe unschuldig. Der Mensch ist, wie er isst, und „Olja aß gemäch­lich“. Womög­lich ist das der Grund, wes­halb Bur­mi­strov am Ende dieser Zug­fahrt vor ihr auf die Knie geht und sie anfleht, ihr von nun an einmal im Monat beim Essen zusehen zu dürfen.

 

Erin­ne­rungs­fetzen eines dahin­sie­chenden Bewusstseins

Jaroslav Švar­cš­tejn [Yaroslav Schwarz­stein] hat Soro­kins Text mit Zeich­nungen illus­triert. Sie halten das Erzählte in Moment­auf­nahmen fest, die zwi­schen Pop-Art und Expres­sio­nismus mäan­dern, immer das Unan­ge­nehme, Unap­pe­tit­liche im Men­schen her­vor­he­bend. Blut­un­ter­lau­fene Augen, abste­hende Strähnen, tal­gige, ver­schwitzte Wangen und Spei­chel­fäden in den Mund­win­keln vor ver­schwom­menem, braun-röt­li­chem Hin­ter­grund. Die kan­tigen Gesichter sind nicht selten zu alp­traum­haften Gri­massen ver­zerrt, selbst dann, wenn sie lachen. Und wenn Olja träumt, ist plötz­lich alles grau-blau. Das kon­ta­mi­niert die Fan­tasie, bricht viel­leicht sogar ein Stück weit die Illu­sion, ließe sich ein­wenden. Aber eine klas­si­sche Erzäh­lung zu ver­fassen, war ganz offen­sicht­lich nicht Soro­kins Ziel. Dieser Ein­druck stellt sich bereits ein, wenn man das klo­bige Exem­plar der deut­schen Aus­gabe erst­mals in den Händen hält, das wohl allein durch seine Form, ein unhand­li­ches Rechteck-Format, ein State­ment gegen Bus- und Bahn­lek­türe setzen will. Man könnte Jaroslav Schwarz­steins Illus­tra­tionen als vom Adre­nalin zer­setzte Erin­ne­rungs­fetzen eines dahin­sie­chenden Bewusst­seins betrachten, in dem sich das Erlebte gleichsam in einer Wort- und Bil­der­flut auf­löst. Rea­lität und Traum ver­schwimmen mit­ein­ander in düs­teren Farb­im­plo­sionen. Viel­leicht also eine Neu­auf­lage des lite­ra­ri­schen Bewusst­seins­stroms? Die schrillen Farben, die bei­nahe ins Absurd-Komi­sche über­spitzten Bilder der Gewalt, die Zeit­sprünge – diese Geschmacks­träger hin­ter­lassen einen Hauch von Taran­tino oder Frank Miller. Die Frage ist, ob diese Bild­äs­thetik ohne Wei­teres mit Lite­ratur kom­bi­nierbar ist, ohne dass dabei ein Bil­der­buch für den Tank­stellen-Grab­bel­tisch her­aus­kommt. „Pulp Fic­tion“ – ein Gro­schen­roman eben.

 

Das Chaos auf den Tel­lern spie­gelt das Chaos der Außenwelt

Folg­lich dürfte man die Beschäf­ti­gung mit „Pfer­de­suppe“ an dieser Stelle beenden, wäre das alles. Aber Sorokin hat noch ein wenig mehr „Meta-“ in petto. Seine Erzäh­lung galop­piert durch die 80er und 90er Jahre wie eines jener kasa­chi­schen Wild­pferde, über­springt Jahre in Zei­len­kürze, und hält nur kurz zum Durch­atmen inne, um sich den Treffen der beiden Prot­ago­nisten zu nähern, bei denen der Anblick Oljas beim Essen bei Bur­mi­strov orgas­mi­sche Krämpfe aus­löst. Bei keinem der beiden han­delt es sich um den idealen Sowjet­men­schen. Er hat wegen seines unter­neh­me­ri­schen Natu­rells ein­ge­sessen, sie strebt nach Status, kifft und erkundet ihre Sexua­lität. Der soziale Auf­stieg der beiden Figuren ent­wi­ckelt sich analog zum Abstieg des sozia­lis­ti­schen Sys­tems. Es ver­wun­dert des­halb nicht, dass sie zu Beginn der Neun­ziger zum exklu­siven Zirkel der­je­nigen Russen gehören, die aus dem Zusam­men­bruch zu pro­fi­tieren wissen. Olja als Frau eines Beam­ten­sohnes und Bur­mi­strov als das, was sie in Russ­land wohl als „Vor“ (Dieb) bezeichnen würden.

Mit dem fort­schrei­tenden Chaos in der Außen­welt, steigt auch das Chaos auf den Tel­lern. Einst sorg­fältig nach Bei­lagen und Haupt­ge­richt getrennte Speisen ver­mi­schen sich zu einem unde­fi­nier­baren Brei, werden weniger, bis Olja eines Tages nur noch Luft löf­felt. Eine bril­lante Wen­dung der Erzäh­lung zum modernen Mär­chen ergibt sich, als die von ihrem neuen Leben in der High Society geblen­dete, und von ihrem merk­wür­digen Weg­ge­fährten gelang­weilte Olja beschließt, ihre Treffen zu schwänzen. Statt­dessen bricht sie zu einer Luxus­reise mit Ehe­mann durch die Schweiz auf. Dort sitzt sie eines Nachts vor einem Hummer, und merkt, dass sie nichts mehr essen kann. Von den Tel­lern dünstet ihr nur noch Ver­we­sung ent­gegen. Über­stürzt macht sie sich auf den Rückweg, um Bur­mi­strov zu finden.

 

Oljas Fluch ist der Fluch eines Staates

Solche Bilder lassen sich zu mäch­tigen Alle­go­rien wei­ter­spinnen. Ein wenig König Dros­sel­bart steckt in der Geschichte, aber vor allem Sozi­al­kritik. Oljas Fluch ist auch der Fluch eines Staates, dessen Bevöl­ke­rung wäh­rend der 90er Jahre in tiefer Armut schmach­tete, wäh­rend einige wenige es durch den Aus­ver­kauf staat­li­chen Besitz­tums zu absurdem Reichtum brachten. Fern­seh­bilder von sich prü­gelnden Men­schen­mengen vor aus­ver­kauften Lebens­mit­tel­re­galen nebst Cock­tail­partys in Gold. Der flie­gende Wechsel von kom­mu­nis­ti­scher Plan­wirt­schaft und Helden der Arbeit zu Raub­tier­ka­pi­ta­lismus, Konsum als Sta­tus­symbol und maro­die­renden Ver­bre­cher­banden dürfte nicht Wenigen als die end­gül­tige Nie­der­kunft des Nihi­lismus vor­ge­kommen sein. Er blin­zelt einem zuletzt aus den Zwi­schen­räumen der Zeilen ent­gegen. Manche mögen sie gar bis in die Gegen­wart verspüren.

 

Das sind schwer genieß­bare Zutaten. Aber Wla­dimir Sorokin ver­steht es, sie zu einem wür­zigen Süpp­chen auf­zu­ko­chen. Man wünscht guten Appetit.

 

Sorokin, Vla­dimir, Švar­cš­tejn, Jaroslav [Yaroslav Schwarz­stein]: Pfer­de­suppe. Aus dem Rus­si­schen von Doro­thea Trot­ten­berg. Berlin: Ciconia Ciconia Verlag, 2017.

Sorokin, Vla­dimir: Lošadnyj Sup. Moskva: Zach­arov, 2007.

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