Redak­tion „novinki“

Hum­boldt-Uni­ver­sität zu Berlin
Sprach- und lite­ra­tur­wis­sen­schaft­liche Fakultät
Institut für Slawistik
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10099 Berlin

Bul­ga­ri­scher Mafi­athriller als glo­bale Kon­sum­kritik. Vasil Geor­gievs Aparat

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Der Sofioter Schrift­steller Vasil Geor­giev (geb. 1975) ima­gi­niert Bul­ga­rien als Schau­platz des glo­balen Wider­standes gegen die Wachs­tums­ideo­logie. In seinem Roman Aparat stehen sich zwei mäch­tige Orga­ni­sa­tionen auf dem Kampf­platz der zeit­ge­nös­si­schen Konsum-Kultur gegen­über: das Kar­tell der Kauf­haus-Ketten, euphe­mis­tisch auch „Die Über­ein­kunft“ genannt, und die Ver­ei­ni­gung der kri­ti­schen Kon­su­menten und Ent­halt­samen namens „Har­monie“. Sie kämpfen nicht nur um die Auf­merk­sam­keit der Men­schen in der schönen neuen Welt der Wer­bung, son­dern gleich um ihr Herz und ihre Seele.

 

Warum aus­ge­rechnet Bul­ga­rien, das in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung gemeinhin als das ärmste Land der Euro­päi­schen Union gilt und von Geor­gievs Schrift­stel­ler­kol­legen Georgi Gos­po­dinov in dessen Roman Physik der Schwermut sogar zum „trau­rigsten Ort der Welt“ gekürt wurde, Schau­platz einer Aus­ein­an­der­set­zung derart glo­balen Cha­rak­ters sein sollte, liegt zunächst nicht auf der Hand. Den­noch ent­wi­ckelt sich in Vasil Geor­gievs lite­ra­ri­scher Vision gerade hier die anti­kon­su­mis­ti­sche Bewe­gung zu einer Mas­sen­or­ga­ni­sa­tion, die mit ihren Zehn­tau­senden Mit­gliedern eine bedeu­tende Markt­macht dar­stellt. Die Ant­wort auf die Frage, warum gerade das arme Bul­ga­rien zum Mit­tel­punkt des welt­weiten Rin­gens um eine neue, und das heißt, bes­sere, weil öko­lo­gi­sche und nach­hal­tige Welt­ord­nung gerät, begründet die Erzäh­ler­stimme im Roman selbst fol­gen­der­maßen: „Die ein­fachste Erklä­rung dieses Phä­no­mens ist der Umstand, dass in Bul­ga­rien beson­ders viele gebil­dete Men­schen unter Bedin­gungen öko­no­mi­scher Ver­elen­dung leben“ (S. 51, über­setzt von Hen­rike Schmidt).

 

Vasil Geor­giev legt mit Aparat seinen ersten und lang erwar­teten Roman vor. Bisher war der Autor höchst erfolg­reich als Ver­fasser von Kurz­ge­schichten in Erschei­nung getreten. In den ins­ge­samt drei Bänden, die er bisher publi­ziert hat, ver­schmilzt er städ­ti­sche Pop­kultur mit phan­tas­ti­schen Sujets und Sozi­al­kritik mit Tri­vial-Erotik (Budistski pljaž / Bud­dhis­ti­scher Strand, 2008; Uličnik / Stra­ßen­junge, 2010, Degrad, 2011). Der aus­ge­bil­dete Anwalt wird dem Kreis der soge­nannten „Schnellen Lite­ratur“ (bărza lite­ra­tura) zuge­rechnet, die sich durch zeit­ge­nös­si­sche Sujets mit starkem Pop- und Trash-Faktor aus­zeichnet und von der bul­ga­ri­schen Lite­ra­tur­kritik zumeist eher negativ bespro­chen wird. Für seinen Erzähl­band mit dem wort­spie­le­ri­schen Titel Degrad, der auf sozialen Abstieg („Degra­dation“) wie auch auf die zeit­ge­nös­si­sche Urban-Kultur (bulg. „grad“ = Stadt) ver­weist, erhielt Geor­giev jedoch im Jahr 2011 den renom­mierten Helikon-Lite­ra­tur­preis. Geor­giev bleibt sich auch in der für ihn neuen Gat­tung des Romans treu und prak­ti­ziert einen rasanten Stilmix und Gat­tungs­cross­over. Was recht nüch­tern als sozi­al­kri­ti­sche Anti-Utopie beginnt, ent­wi­ckelt sich im Ver­lauf der Erzäh­lung zum rasanten Thriller mit einem hohen Anteil an mafiösem Blutvergießen.

 

Aparat beruht im Wesent­li­chen auf fol­genden Hand­lungs­strängen: Die anti­kon­su­mis­ti­sche Bewe­gung „Har­monie“ unter der Füh­rung ihres „Gurus“ Arleks Poli­chronov for­dert ange­sichts der glo­balen und lokalen Finanz­krise die exis­tie­renden öko­no­mi­schen und poli­ti­schen Insti­tu­tionen heraus. Sie beschäf­tigt eine mobile Truppe von Graf­fiti-Künst­lern, welche die über­di­men­sio­nalen Wer­be­ta­feln an der Auto­bahn „debrandet“. Sie orga­ni­siert alter­na­tive Floh­märkte und Weih­nachts­ba­sare, setzt dabei auf Recy­cling und Nach­hal­tig­keit. Und sie ent­wi­ckelt ein auf Güter­tausch basie­rendes aut­arkes Wirt­schafts­system, das par­allel zur kapi­tal­ba­sierten Wirt­schaft der Kar­telle und Mono­pole funk­tio­nieren soll. Geplant ist sogar die Ein­füh­rung einer eigenen Wäh­rung. Im Zen­trum der Bewe­gung steht jedoch nicht nur der Aufbau einer alter­na­tiven Öko­nomie, son­dern die Ent­wick­lung eines neuen Bewusst­seins, das Kon­sum­ver­zicht und Mini­ma­lismus als ratio­nale Ent­schei­dungen erfahrbar macht und die Men­schen von ihren kon­su­mis­ti­schen Ver­ir­rungen befreit. Mittel und Mythos dieser Bewusst­seins­ver­wand­lung ist im Roman der Titel gebende „Apparat“, bei dem es sich um einen Elek­tro­en­ze­pha­logra­phen han­delt, der die elek­tri­schen Akti­vi­täten des Gehirns auf­zeichnet. Ursprüng­lich ein Ver­fahren der Neu­ro­logie und ein­ge­setzt zu Zwe­cken der medi­zi­ni­schen Dia­gnostik wird der Apparat bei Geor­giev in den Bereich der neu­ro­lo­gisch basierten Markt­for­schung über­tragen. Die neu­esten Tech­niken der Hirn­for­schung sollen dabei helfen, die Kon­sum­wün­sche der Käufer auf der Ebene des Unter­be­wussten zu erfor­schen und zu mani­pu­lieren. Der anti­kon­su­mis­tisch aus­ge­rich­tete Neu­ro­mar­ke­ting­fach­mann mit dem pseu­do­wis­sen­schaft­li­chen Nach­namen Poli­chronov dreht im Roman den Apparat in seiner Funk­ti­ons­weise ein­fach um: Er soll nun nicht länger dazu dienen, die ver­bor­genen Kauflüste der Men­schen zu dia­gnos­ti­zieren, son­dern ihnen ihre eigent­li­chen Bedürf­nisse jen­seits der Mani­pu­la­tion durch Reklame zu offen­baren. Geor­giev wendet das ter­mi­no­lo­gi­sche Reper­toire der Mini­ma­listen und ihrer Wachs­tums­kritik in so for­mel­haft-exzes­siver Weise an, dass es gele­gent­lich an eine Par­odie grenzt. Und in der Tat weisen die „Har­monie“ und ihr Führer Arleks Poli­chronov durchaus sek­ten­ar­tige Züge auf, wodurch die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Thema eine Ambi­va­lenz jen­seits von ein­fa­chen Gut- und Böse-Zuschrei­bungen erhält.

 

Gegen­spieler der „Har­monie“ ist das bereits erwähnte Kar­tell der „Über­ein­kunft“, in dessen Mit­tel­punkt der kor­rupte Bür­ger­meister der bul­ga­ri­schen Haupt­stadt Pavel Banev steht. Dieser regiert weniger durch das Par­la­ment und die Politik, als viel­mehr durch die Kon­trolle der mafiös durch­setzten Wirtschaft.

 

Hier offen­bart sich der deut­liche zeit­ge­schicht­liche Bezug des Romans. Die Ver­knüp­fungen zwi­schen Politik und kri­mi­neller Schat­ten­wirt­schaft sind eines der Grund­pro­bleme im Bul­ga­rien der Nach­wen­de­zeit und riefen die zahl­rei­chen zivil­ge­sell­schaft­li­chen Pro­teste des Jahres 2013 hervor. Die Ver­flech­tung der post­so­zia­lis­ti­schen öko­no­mi­schen und poli­ti­schen Eliten mit den Struk­turen des sozia­lis­ti­schen Sicher­heits­ap­pa­rats hat der Schrift­steller Ilija Tro­janow in seinem 1999 erschie­nenen Buch Hun­de­zeiten. Heim­kehr in ein fremdes Land bzw. in dessen über­ar­bei­teter Fas­sung Die fin­gierte Revo­lu­tion. Bul­ga­rien, eine exem­pla­ri­sche Geschichte (2006) essay­is­tisch kon­sta­tiert. Gleich­zeitig moti­viert das Mafia-Motiv den Plot des Romans, der sich im Kern um ein kri­mi­na­lis­ti­sches Sujet rankt. Der Held dieses Hand­lungs­strangs ist der Hipster Emil, seines Zei­chens staat­lich geprüfter Waren­tester, mit einer kuriosen Spe­zia­li­sie­rung im Bereich von Plüsch­tieren, deren Unge­fähr­lich­keit er expe­ri­men­tell testet. Emil ist mit seiner bul­ga­ri­schen Mit­tel­klasse-Exis­tenz mit beschei­denem, aber gesi­cherten Ein­kommen, Bar- und Dis­ko­thek­be­su­chen sowie – gele­gent­lich unmä­ßigem – Alkohol- und Dro­gen­konsum jedoch nicht zufrieden. So eignet er sich mit­tels einer kom­pli­zierten Off­shore-Finanz-Trans­ak­tion illegal eine wert­volle Immo­bilie im Zen­trum Sofias an – und kommt damit einem Mafia-Boss mit dem spre­chenden Spitz­namen „Palermo“ in die Quere.

 

Es folgen wei­tere Irrungen und Wir­rungen, die der Held ent­spre­chend des Krimi-Mus­ters durch­läuft. Dar­über hinaus mischt der Autor dem Mafia-Thriller ein unkon­ven­tio­nelles Lie­bes­sujet bei, inklu­sive Gen­der­cros­sing, was sich ori­gi­nell aus­nimmt, ist doch die Gender-Ori­en­tie­rung der bul­ga­ri­schen zeit­ge­nös­si­schen Prosa gemeinhin eher tra­di­tio­nell auf hete­ro­se­xu­elle Lie­bes­be­zie­hungen kon­zen­triert. Wei­tere Ingre­di­enzen des nar­ra­tiven Mix sind phan­tas­ti­sche Erschei­nungen und gro­teske Rea­li­täts­ver­schie­bungen. Aparat im Ganzen stellt damit sei­ner­seits eine phan­tas­ti­sche Mischung dar aus poli­ti­scher Anti-Utopie und Sci­ence Fic­tion, Kri­mi­nal­ge­schichte und Lie­bes­ro­manze, Fuß­noten-Roman und urban gothic novel. Damit schreibt sich der Roman in eine aktu­elle Ten­denz der bul­ga­ri­schen Lite­ratur ein, die einen Hang zur zeit­ge­nös­si­schen städ­ti­schen Phan­tastik offen­bart. Dazu zählen die frühen Erzäh­lungen des Autors selbst, aber auch die Prosa-Texte von Todor P. Todorov (Vinagi nošta / Immer nachts) oder Radoslav Parušev (Pres­led­vane / Ver­fol­gung). Diese städ­ti­schen Schau­er­mär­chen können in gewisser Hin­sicht als Reak­tion auf die Absur­dität der poli­ti­schen Pseudo-Wende in Bul­ga­rien gelesen werden.

 

Unge­achtet des Gat­tungs­ex­pe­ri­ments sowie der starken phan­tas­ti­schen Kom­po­nente ist Aparat ein über­ra­schend ernst gemeinter Roman, wenn nicht mit einer Mis­sion, so doch mit einer For­de­rung an den Leser, sein Leben und Kon­sum­ver­halten zu über­denken. Enzy­klo­pä­di­sche Fuß­noten mit Hin­ter­grund­wissen zur öko­no­mi­schen Theorie flan­kieren das in zahl­reiche Ketten- und Schach­tel­sätze gefasste auf­klä­re­ri­sche Pro­jekt. So erscheint der Ver­gleich mit den sozi­al­kri­ti­schen Romanen des 19. Jahr­hun­derts, den etwa der Lite­ra­tur­kri­tiker Bojko Penčev wagt, gar nicht so weit her­ge­holt – jeden­falls in inten­tio­naler Hinsicht.

 

Erwäh­nens­wert ist auch die para­tex­tu­elle Rah­mung des Romans: Der Autor schreibt par­allel zum Erscheinen seines Buchs einen Blog, in dem er das eigene Werk kon­tex­tua­li­siert. Hier erklärt er die zugrunde gelegten öko­no­mi­schen Theo­rien, mit wei­ter­füh­renden Links. Er ver­bindet das eigene Schreiben direkt mit dem aktu­ellen poli­ti­schen Kon­text, wenn er etwa die poli­ti­schen Theo­rien seines fik­tio­nalen Mar­ke­ting-Experten Poli­chronov auf die Neu­wahlen des bul­ga­ri­schen Par­la­ments bezieht. Ange­sichts des totalen Ver­trau­ens­ver­lusts der bul­ga­ri­schen Wähler in das poli­ti­sche System erscheint der Ansatz, eine infor­melle Alter­nativ-Gesell­schaft zu gründen, auf einmal als erstaun­lich reale Per­spek­tive. Die Par­al­le­li­sie­rung von lite­ra­ri­schem Text und kom­men­tie­rendem Blog weist durchaus Poten­zial in der Durch­drin­gung von Fik­tion und Lebens­welt­lich­keit auf. Aller­dings kommt Geor­giev im ganzen Jahr 2013 nur auf eine Hand­voll Blog­posts, von denen die meisten kon­kret eigenen Lesungen gewidmet sind. Und das mutet dann sei­ner­seits stärker als Mar­ke­ting­maß­nahme an denn als ästhe­ti­sches Expe­ri­ment. Noch andere Hand­lungs­ele­mente des Romans erobern den öffent­li­chen Raum. Das Buch wird näm­lich über Nacht in einer Graf­fiti-Aktion auf den Straßen Sofias beworben. Virales Mar­ke­ting, das an die inner­fik­tio­nalen Street Art-Akti­visten der „Har­monie“ erinnert.

 

Die Glaub­wür­dig­keit der ein­gangs skiz­zierten These vom „intel­li­gent ver­armten“ Bul­ga­rien, das aus seiner pre­kären Lage ideo­lo­gisch-öko­lo­gi­sche Inno­va­tion gene­riert, mag strittig erscheinen. Sie wird nicht zuletzt unter den fik­tio­nalen Per­sonen selbst eifrig dis­ku­tiert. Unge­achtet dessen stellt sie eine ori­gi­nelle Alter­na­tive zum „Depres­si­onsporno“ dar, der – so eine pro­vo­kante These des Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lers David Wil­liams – Armuts­dar­stel­lungen aus dem öst­li­chen Europa übli­cher­weise kenn­zeichnet. Und zyni­scher­weise auch als Mar­ke­ting­in­stru­ment dieser Lite­ratur etwa auf dem deut­schen Buch­markt dienen kann. In Vasil Geor­gievs Bul­ga­rien, als dem schwächsten Glied der kapi­ta­lis­ti­schen Pro­duk­ti­ons­kette inner­halb der EU, kon­zen­trieren sich hin­gegen glo­bale öko­no­mi­sche Pro­bleme und Effekte in hyper­tro­pher Form. Damit kann sich auch der deut­sche, fran­zö­si­sche oder ame­ri­ka­ni­sche Leser poten­ziell in die Pro­ble­matik hin­ein­ver­setzen, findet Anschluss- und Iden­ti­fi­ka­ti­ons­punkte mit seiner eigenen Lebens­rea­lität. Bul­ga­rien, weiter gefasst das öst­liche Europa, ist damit nicht mehr das ver­armt-exo­ti­sche Andere, son­dern stellt die Dilem­mata der glo­balen Pre­ka­rität poten­ziert dar. Ein distan­zierter voy­eu­ris­ti­scher Blick von außen ist nicht länger mög­lich. Der Roman macht das ‚kleine‘ Bul­ga­rien zu einem gleich­be­rech­tigten global player. Allein des­wegen lohnt sich die Lektüre.

 

Geor­giev, Vasil: Aparat. Sofia 2013.

 

Wei­ter­füh­rende Lite­ratur und Links:
Geor­giev, Vasil. Budistski pljaž. Plovdiv 2008.
Geor­giev, Vasil. Uličnik. Sofia 2010.
Geor­giev, Vasil. Degrad. Sofia 2011.
Gos­po­dinov, Georgi: Fizika na tăgata. Plovdiv 2011.
Gos­po­dinov, Georgi: Physik der Schwermut. Aus dem Bul­ga­ri­schen von Alex­ander Sitz­mann. Graz 2014.
Parušev, Radoslav: Pres­led­vane. Plovdiv 2005.
Penčev, Bojko: „Gole­mite 10: Kni­gite na 2013 godina“ / „Die großen 10: Die Bücher des Jahres 2013“.  Kapital vom 13.12.2013.
Todorov, Todor P.: Vinagi nošta. Sofia 2012.
Tro­janow, Ilija: Die fin­gierte Revo­lu­tion. Bul­ga­rien, eine exem­pla­ri­sche Geschichte. Mün­chen 2006.
Tro­janow, Ilija: Hun­de­zeiten. Heim­kehr in ein fremdes Land. Mün­chen 1999.
Wil­liams, David: „Kinda-hege­monic, kinda-sub­ver­sive“: Ulrich Seidls Import/Export und die Geo­äs­thetik (ost-)europäischer Tris­tesse“. In: Gölz, Chris­tine / Kliems, Alfrun (Hg.): Spiel­plätze der Ver­wei­ge­rung? Gegen­kul­turen im öst­li­chen Europa nach 1956. Köln/Wien 2014. Im Druck.

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