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Bonn ist nicht Babadag ...

Posted on 1. September 2008 by Veronika Steininger
Eine Liebesgeschichte ist es nicht gerade, die dabei herauskommt, wenn das deutsche Nachbarland unter die Feder des polnischen Autors Andrzej Stasiuk gerät. Es sind eher Reisebeschreibungen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen. In seinem jüngsten Buch "Dojczland" nimmt er das Land zwischen Rhein und Oder ins Visier und beschreibt es aus der Sicht eines „literarischen Gastarbeiters“.

... und Dukla ist nicht Duisburg. Das hätte man wohl schon erahnen können, bevor Andrzej Stasiuk seinen Blick ausnahmsweise nach Westen verlegt, auf das befremdlich germanische Dojczland. Der 1960 geborene Schriftsteller, der in Polen zu den wichtigsten Autoren seiner Generation zählt und sich auch hierzulande unter denjenigen, die sich für Ostmitteleuropa interessieren, einen Namen machte, ist in den letzten Jahren vorwiegend mit Reiseessays über entlegene mittel- und südosteuropäische Provinzen in Erscheinung getreten.

Auch mit Dojczland bleibt er im vertrauten Genre, nur dass der Reisebericht diesmal zum Dienstreisebericht gerät, und anstatt sich dem karpatischen Stillstand hinzugeben, wird der Autor im Dienst atemlos durch das Netz der Deutschen Bahn geschleust. Von einem Bahnhof zum nächsten, von Hotel zu Hotel, von Literaturhaus zu Literaturhaus, quer durch die Republik. Ein notwendiges Übel sind diese Lesereisen für den "literarischen Gastarbeiter", für den Polen mit rumänischer Seelenverwandtschaft, der sich beim Suhrkamp Verlag alles andere als schlecht verkauft.

Zum Glück hat er immer eine Flasche Jim Beam im Gepäck, denn im nüchternen Zustand lässt sich die deutsche Einsamkeit zwischen Magdeburg und Mainz, in silbernen ICEs und im Hotel Adlon nahezu nicht ertragen. Zum Glück hat er den Bahnhof von Bukarest im Kopf, wenn er in Stuttgart steht, denn nur Nostalgie und Melancholie bewahren einen in diesem sterilen, aufgetakelten Land vorm Verrücktwerden. Zum Glück gibt es in den Bahnhofsvierteln eine Reihe von östlichen Emigranten, die das Fremdheitsgefühl mildern, und es gibt noch die Reste der DDR, jener Brücke zwischen dem Slawen- und dem Germanentum, die mit ihrem Postkommunismusdesign ein wenig an Zuhause erinnern. Hier kann man sich ein bisschen erholen von Sauberkeit, Gelecktheit und spießiger Perfektion, die einem an Chaos und Sentimentalität gewöhnten Polen in Überforderungszustände versetzt. Gelegentlich gibt er sich als Russe oder Albane aus, um sich an der Befremdung in den Gesichtern seiner deutschen Gegenüber zu erfreuen, oder vergnügt sich daran, als Slawe inkognito all diesen Abkömmlingen vom Stamm der historischen Monster in Wartesälen und Großraumwagons gegenüber zu sitzen.

Während er also unterwegs ist von München nach Frankfurt am Main, von der grauen Gästewohnung des Verlags zum nächsten Termin in Koblenz, Köln oder Berlin, reflektiert er ein bisschen über den germanischen Geist. Immerhin lieben es die Deutschen, ganz anders als die Franzosen oder Engländer, wenn man über sie nachdenkt, und da sie einen schon einladen, kann man ihnen diesen kleinen Gefallen ja tun. Und so denkt er nach über das Verhältnis der Deutschen zur Form, über deren verkrüppelte Emotionalität: Die Welt sähe schon besser aus, wenn es wenigstens gelänge, sich eine weinende deutsche Frau vorzustellen, aber die einzige, der man diesen Akt der Erweichung zutrauen könnte, wäre eine Migrantin mit deutschem Pass. Er denkt nach über die Liebe der Deutschen zu ihren Autos, über BMW und Mercedes, und über die fundamentalen Unterschiede zwischen den deutschen Germanen bzw. echten Germanenwessis und den benachbarten Slawen. Sonderlich originell ist er nicht, der alte Klischeewein, der hier zwischen der einen Flasche Schnaps und der anderen Dose Bier so slawisch-melancholisch, slawisch-sensibel in neue Schläuche gefüllt wird, aber es drängt sich die Vermutung auf, dass genau darin der Witz liegt.

 

Für Renate und Olaf
Das Buch ist Stasiuks deutschen Übersetzern gewidmet, den Vermittlern also zwischen ihm und seinen deutschen Lesern, die in all den zahlreichen Literaturhäusern warten, zu denen er so atemlos eilt, und die, glaubt man Stasiuk, ganz nach lutherisch-protestantischer Manier, das Wort, insbesondere das literarische und diesem Falle seines, sehr ernst und wichtig nehmen. Dieses Publikum ist Stasiuks deutsches Gegenüber. Seine Leser sind, mit Ausnahme der zahlreichen Passagiere, die einzigen Deutschen, denen er begegnet. (Freunde und Bekannte werden ausgeklammert aus dem germanischen Pool.) Das heißt, zu ihnen und über sie spricht er in Dojczland.

Es ist eine ziemlich provokante Geste, um nicht zu sagen eine dreiste, seinen Lesern eine derart geringschätzige Beschreibung ihrer selbst zu servieren. Vor allem deshalb, weil gerade die Selbstwahrnehmung der Stasiuk-Fans wohl keineswegs mit seinem Deutschenbild übereinstimmt. Es ist auch nicht auszuschließen, dass die eine oder der andere empört oder gar beleidigt sein werden über so viel Pauschalisierung, und enttäuscht von dem undifferenzierten Blick eines Autors, der sich doch sonst durch so feinsinnige Beschreibung auszeichnet. Aber vielleicht geht es gerade um dieses sonst. Stasiuk wird in Deutschland gelesen, weil er eine andere Welt als die westliche beschreibt, und sein Interesse eben nicht modernen Großstädten (weder im Westen noch im Osten Europas) gilt.
Wäre es also nicht doppelt vermessen, wenn er sich plötzlich für den Westen begeistern würde, nur weil dieser sich für ihn interessiert und nebenbei auch noch zahlt? Muss Stasiuk nicht eben so schreiben, wie er schreibt, um konsequent zu bleiben und sich dem Vorwurf der Anbiederung oder der Käuflichkeit zu entziehen?

Dass Dojczland Deutschland nicht gerecht wird, steht wohl gar nicht zur Debatte. Viel interessanter ist, dass man nicht lange zu suchen braucht, um auf eine nach wie vor lebendige Tradition des Westblicks auf den Osten zu stoßen, der vor Arroganz nur so strotzt, und der meilenweit davon entfernt ist, differenziert zu sein. Es ist im Westen lange gängige Praxis gewesen (und ist es vielleicht noch), den europäischen Osten als das Andere zu exotisieren und als eine suspekte Fremde zu konstruieren, der man mit einem gehörigen Maß an Überheblichkeit begegnet. Stasiuk hat diesen Spieß mal umgedreht. Sein Buch kann man als literarische Antwort auf das westliche Bild des östlichen Europas lesen. Aus der fett unterstrichenen Andersartigkeit seines Slawentums schafft sich Stasiuk eine Grundlage, von der aus er Deutschland beschreibt und die es unmöglich macht, auf Klischees zu verzichten.

Es ist anzunehmen, dass den Deutschen ihr eigenes, schnurgerades, unsympathisches Stereotyp zum Halse heraushängt, und es ist auch nicht ausgeschlossen, dass das Literaturhauspublikum, ganz im eigenen Interesse, dafür plädieren würde, das Über-den-Kamm-scheren doch bitte bleiben zu lassen. Aber die Aufgabe der Literatur ist nicht die der Diplomatie. Ihr steht es zu, zu provozieren, zu polemisieren und manches auf die Spitze zu treiben. In diesem Fall vielleicht auf die Zugspitze.

Wenn die deutschen Leser genug Humor beweisen, über ihr überzeichnetes Germanenbild zu lachen, wenn sie nicht vor Entrüstung über haarsträubende Klischeedrescherei die Lust am Lesen verlieren, dann hat Stasiuk möglicherweise mehr erreicht, als es mit jeder versöhnlichen, politisch korrekten und in Dialog-Rhetorik gehaltenen Schreibweise der Fall gewesen wäre. Nichtsdestotrotz stellt Stasiuk sein deutsches Publikum mit Dojczland auf eine harte Probe.

 

Andrzej Stasiuk: Dojczland. Wydawnictwo Czarne. Wołowiec 2007.
Andrzej Stasiuk: Dojczland. Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Suhrkamp Verlag. Frankfurt am Main 2008.

Bonn ist nicht Babadag ... – novinki
Redak­tion „novinki“

Hum­boldt-Uni­ver­sität zu Berlin
Sprach- und lite­ra­tur­wis­sen­schaft­liche Fakultät
Institut für Slawistik
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Bonn ist nicht Babadag …

… und Dukla ist nicht Duis­burg. Das hätte man wohl schon erahnen können, bevor Andrzej Sta­siuk seinen Blick aus­nahms­weise nach Westen ver­legt, auf das befremd­lich ger­ma­ni­sche Dojcz­land. Der 1960 gebo­rene Schrift­steller, der in Polen zu den wich­tigsten Autoren seiner Genera­tion zählt und sich auch hier­zu­lande unter den­je­nigen, die sich für Ost­mit­tel­eu­ropa inter­es­sieren, einen Namen machte, ist in den letzten Jahren vor­wie­gend mit Rei­see­ssays über ent­le­gene mittel- und süd­ost­eu­ro­päi­sche Pro­vinzen in Erschei­nung getreten.

Auch mit Dojcz­land bleibt er im ver­trauten Genre, nur dass der Rei­se­be­richt diesmal zum Dienst­rei­se­be­richt gerät, und anstatt sich dem kar­pa­ti­schen Still­stand hin­zu­geben, wird der Autor im Dienst atemlos durch das Netz der Deut­schen Bahn geschleust. Von einem Bahnhof zum nächsten, von Hotel zu Hotel, von Lite­ra­tur­haus zu Lite­ra­tur­haus, quer durch die Repu­blik. Ein not­wen­diges Übel sind diese Lese­reisen für den “lite­ra­ri­schen Gast­ar­beiter”, für den Polen mit rumä­ni­scher See­len­ver­wandt­schaft, der sich beim Suhr­kamp Verlag alles andere als schlecht verkauft.

Zum Glück hat er immer eine Fla­sche Jim Beam im Gepäck, denn im nüch­ternen Zustand lässt sich die deut­sche Ein­sam­keit zwi­schen Mag­de­burg und Mainz, in sil­bernen ICEs und im Hotel Adlon nahezu nicht ertragen. Zum Glück hat er den Bahnhof von Buka­rest im Kopf, wenn er in Stutt­gart steht, denn nur Nost­algie und Melan­cholie bewahren einen in diesem ste­rilen, auf­ge­ta­kelten Land vorm Ver­rückt­werden. Zum Glück gibt es in den Bahn­hofs­vier­teln eine Reihe von öst­li­chen Emi­granten, die das Fremd­heits­ge­fühl mil­dern, und es gibt noch die Reste der DDR, jener Brücke zwi­schen dem Slawen- und dem Ger­ma­nentum, die mit ihrem Post­kom­mu­nis­mus­de­sign ein wenig an Zuhause erin­nern. Hier kann man sich ein biss­chen erholen von Sau­ber­keit, Geleckt­heit und spie­ßiger Per­fek­tion, die einem an Chaos und Sen­ti­men­ta­lität gewöhnten Polen in Über­for­de­rungs­zu­stände ver­setzt. Gele­gent­lich gibt er sich als Russe oder Albane aus, um sich an der Befrem­dung in den Gesich­tern seiner deut­schen Gegen­über zu erfreuen, oder ver­gnügt sich daran, als Slawe inko­gnito all diesen Abkömm­lingen vom Stamm der his­to­ri­schen Monster in War­te­sälen und Groß­raum­wa­gons gegen­über zu sitzen.

Wäh­rend er also unter­wegs ist von Mün­chen nach Frank­furt am Main, von der grauen Gäs­te­woh­nung des Ver­lags zum nächsten Termin in Koblenz, Köln oder Berlin, reflek­tiert er ein biss­chen über den ger­ma­ni­schen Geist. Immerhin lieben es die Deut­schen, ganz anders als die Fran­zosen oder Eng­länder, wenn man über sie nach­denkt, und da sie einen schon ein­laden, kann man ihnen diesen kleinen Gefallen ja tun. Und so denkt er nach über das Ver­hältnis der Deut­schen zur Form, über deren ver­krüp­pelte Emo­tio­na­lität: Die Welt sähe schon besser aus, wenn es wenigs­tens gelänge, sich eine wei­nende deut­sche Frau vor­zu­stellen, aber die ein­zige, der man diesen Akt der Erwei­chung zutrauen könnte, wäre eine Migrantin mit deut­schem Pass. Er denkt nach über die Liebe der Deut­schen zu ihren Autos, über BMW und Mer­cedes, und über die fun­da­men­talen Unter­schiede zwi­schen den deut­schen Ger­manen bzw. echten Ger­ma­nen­wessis und den benach­barten Slawen. Son­der­lich ori­gi­nell ist er nicht, der alte Kli­schee­wein, der hier zwi­schen der einen Fla­sche Schnaps und der anderen Dose Bier so sla­wisch-melan­cho­lisch, sla­wisch-sen­sibel in neue Schläuche gefüllt wird, aber es drängt sich die Ver­mu­tung auf, dass genau darin der Witz liegt.

 

Für Renate und Olaf
Das Buch ist Sta­siuks deut­schen Über­set­zern gewidmet, den Ver­mitt­lern also zwi­schen ihm und seinen deut­schen Lesern, die in all den zahl­rei­chen Lite­ra­tur­häu­sern warten, zu denen er so atemlos eilt, und die, glaubt man Sta­siuk, ganz nach luthe­risch-pro­tes­tan­ti­scher Manier, das Wort, ins­be­son­dere das lite­ra­ri­sche und diesem Falle seines, sehr ernst und wichtig nehmen. Dieses Publikum ist Sta­siuks deut­sches Gegen­über. Seine Leser sind, mit Aus­nahme der zahl­rei­chen Pas­sa­giere, die ein­zigen Deut­schen, denen er begegnet. (Freunde und Bekannte werden aus­ge­klam­mert aus dem ger­ma­ni­schen Pool.) Das heißt, zu ihnen und über sie spricht er in Dojcz­land.

Es ist eine ziem­lich pro­vo­kante Geste, um nicht zu sagen eine dreiste, seinen Lesern eine derart gering­schät­zige Beschrei­bung ihrer selbst zu ser­vieren. Vor allem des­halb, weil gerade die Selbst­wahr­neh­mung der Sta­siuk-Fans wohl kei­nes­wegs mit seinem Deut­schen­bild über­ein­stimmt. Es ist auch nicht aus­zu­schließen, dass die eine oder der andere empört oder gar belei­digt sein werden über so viel Pau­scha­li­sie­rung, und ent­täuscht von dem undif­fe­ren­zierten Blick eines Autors, der sich doch sonst durch so fein­sin­nige Beschrei­bung aus­zeichnet. Aber viel­leicht geht es gerade um dieses sonst. Sta­siuk wird in Deutsch­land gelesen, weil er eine andere Welt als die west­liche beschreibt, und sein Inter­esse eben nicht modernen Groß­städten (weder im Westen noch im Osten Europas) gilt.
Wäre es also nicht dop­pelt ver­messen, wenn er sich plötz­lich für den Westen begeis­tern würde, nur weil dieser sich für ihn inter­es­siert und nebenbei auch noch zahlt? Muss Sta­siuk nicht eben so schreiben, wie er schreibt, um kon­se­quent zu bleiben und sich dem Vor­wurf der Anbie­de­rung oder der Käuf­lich­keit zu entziehen?

Dass Dojcz­land Deutsch­land nicht gerecht wird, steht wohl gar nicht zur Debatte. Viel inter­es­santer ist, dass man nicht lange zu suchen braucht, um auf eine nach wie vor leben­dige Tra­di­tion des West­blicks auf den Osten zu stoßen, der vor Arro­ganz nur so strotzt, und der mei­len­weit davon ent­fernt ist, dif­fe­ren­ziert zu sein. Es ist im Westen lange gän­gige Praxis gewesen (und ist es viel­leicht noch), den euro­päi­schen Osten als das Andere zu exo­ti­sieren und als eine suspekte Fremde zu kon­stru­ieren, der man mit einem gehö­rigen Maß an Über­heb­lich­keit begegnet. Sta­siuk hat diesen Spieß mal umge­dreht. Sein Buch kann man als lite­ra­ri­sche Ant­wort auf das west­liche Bild des öst­li­chen Europas lesen. Aus der fett unter­stri­chenen Anders­ar­tig­keit seines Sla­wen­tums schafft sich Sta­siuk eine Grund­lage, von der aus er Deutsch­land beschreibt und die es unmög­lich macht, auf Kli­schees zu verzichten.

Es ist anzu­nehmen, dass den Deut­schen ihr eigenes, schnur­ge­rades, unsym­pa­thi­sches Ste­reotyp zum Halse her­aus­hängt, und es ist auch nicht aus­ge­schlossen, dass das Lite­ra­tur­haus­pu­blikum, ganz im eigenen Inter­esse, dafür plä­dieren würde, das Über-den-Kamm-scheren doch bitte bleiben zu lassen. Aber die Auf­gabe der Lite­ratur ist nicht die der Diplo­matie. Ihr steht es zu, zu pro­vo­zieren, zu pole­mi­sieren und man­ches auf die Spitze zu treiben. In diesem Fall viel­leicht auf die Zugspitze.

Wenn die deut­schen Leser genug Humor beweisen, über ihr über­zeich­netes Ger­ma­nen­bild zu lachen, wenn sie nicht vor Ent­rüs­tung über haar­sträu­bende Kli­schee­dre­scherei die Lust am Lesen ver­lieren, dann hat Sta­siuk mög­li­cher­weise mehr erreicht, als es mit jeder ver­söhn­li­chen, poli­tisch kor­rekten und in Dialog-Rhe­torik gehal­tenen Schreib­weise der Fall gewesen wäre. Nichts­des­to­trotz stellt Sta­siuk sein deut­sches Publikum mit Dojcz­land auf eine harte Probe.

 

Andrzej Sta­siuk: Dojcz­land. Wydaw­nictwo Czarne. Woło­wiec 2007.
Andrzej Sta­siuk: Dojcz­land. Aus dem Pol­ni­schen von Olaf Kühl. Suhr­kamp Verlag. Frank­furt am Main 2008.